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Journal

Mehr Transparenz!

Neues Verfahren zur Wahl der UN-Generalsekretäre!

2 Seiten | Autor: Mogens Lykketoft

Keiner der großen Herausforderungen unserer Zeit kann durch geschlossene Grenzen begegnet werden – von Klimawandel und nicht nachhaltiger Entwicklung über Terrorismus, Konflikte und humanitäre Katastrophen bis zu Wettrüsten und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Im Gegenteil: Wir brauchen eine bessere und stärkere internationale Zusammenarbeit und ein globales Bekenntnis zur Arbeit der Vereinten Nationen. Die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ist ein ernst zu nehmender und hoffentlich nur zeitweiliger Rückschlag für das Bestreben, zukünftige Generationen vor weiteren und deutlich schlimmeren Katastrophen, als wir sie bereits heute sehen können, zu bewahren. Sie macht die Aufgabe für die Vereinten Nationen und ihren neuen Generalsekretär António Guterres extrem kompliziert. Doch in dieser dunklen Stunde ist es beruhigend, einen Generalsekretär mit all dem Talent und der Erfahrung zu haben, die dieser Job erfordert.

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Erschienen in
Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

Bücherschau

Jabłoński, Marek / Janowski, Włodzimierz / Sołtysiak, Grzegorz (Hrsg.) (2016): Układ polsko-niemiecki z 7 grudnia 1970 roku [Der polnisch-deutsche Vertrag vom 7. Dezember 1970]. Warschau, 537 Seiten. | Trenin, Dmitri (2016): Should We Fear Russia? Polity Press, Cambridge (UK) / Malden (USA), 144 Seiten, 11,99 Euro. | Klein, Ansgar / Zimmermann, Olaf (Hrsg.): Impulse der Reformation – Der zivilgesellschaftliche Diskurs. Springer VS, Wiesbaden, 332 Seiten, 39,99 Euro.

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Erschienen in
Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

50 Jahre israelische Besatzung nach dem „Sechstagekrieg“ von 1967

5 Seiten | Autor: Tsafrir Cohen

Der Juni 1967 war ein Wendepunkt für den Nahen Osten. Im auf Arabisch „Junikrieg“ oder Naksa (arabisch für Rückschlag) und in Israel und dem Westen „Sechstagekrieg“ genannten Krieg konnte die israelische Armee die ägyptischen, syrischen und jordanischen Streitkräfte vernichtend schlagen und die Halbinsel Sinai, die Golanhöhen, das Westjordanland inklusive Ost-Jerusalem und den Gazastreifen besetzen. Mit diesem Sieg festigte Israel seine Rolle als Regionalmacht. Anstelle einer bis dahin verbreiteten Angst um die Existenz des jungen Staats etablierte sich nun der Mythos der Unbesiegbarkeit. Zugleich erfuhr das euphorisierte Israel einen ungeahnten Sympathiezuwachs im Westen. Unmittelbar nach Kriegsende wurden die ersten Siedlungen unter der Ägide der europäisch-säkularen Elite der Arbeitspartei aufgebaut, in allen besetzten Gebieten: Militärische Stützpunkte sollten durch ein Netz von kleineren, landwirtschaftlich geprägten jüdischen Siedlungen unterstützt werden, um Israel eine strategische Tiefe zu verschaffen. Gleichzeitig wurde der Krieg von 1967 als natürliche Fortsetzung des Kriegs von 1948 (auch als israelischer Unabhängigkeitskrieg bekannt) und als Vollendung der Befreiung der alten Heimat verstanden. Diese Heimat galt es zu besiedeln. So begann unter dem Mantel einer Militärbesatzung ein bis heute andauernder Kolonisierungsprozess – als in anderen Teilen der Welt die Dekolonisierung zu Ende ging.

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Erschienen in
Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

Der unaufhaltsame Aufstieg der Theresa May

4 Seiten | Autor: Angela Unkrüer

Irgendwann in den frühen Morgenstunden des 24. Juni 2016, als UKIPChef Nigel Farage mit hochrotem Kopf und ergriffen vom eigenen Pathos „einen neuen Morgen“ für Großbritannien ausrief, muss David Cameron klar geworden sein, dass er sich verrechnet hatte. Denn statt sich wie erwartet für einen Verbleib in der EU zu entscheiden, stimmte eine Mehrheit der britischen Wähler für den Brexit – und verhalf damit einem Projekt zum Erfolg, das noch vor wenigen Jahren als exzentrische Fantasie einiger Rechtspopulisten gegolten hatte. Während David Cameron und seine Berater in 10 Downing Street also damit beschäftigt waren, den unerwarteten Ausgang des Referendums zu verdauen, bereitete ein altgedientes Kabinettsmitglied einige Straßen weiter in aller Ruhe den nächsten Schachzug vor. Ihr Name: Theresa May, langjährige Unterhausabgeordnete und britische Innenministerin; tough, kompetent und bei ihren konservativen Parteikollegen sehr angesehen – nicht zuletzt, weil sie sich sechs Jahre lang im Chefsessel des Home Office halten konnte, dem traditionell der Ruf eines „political graveyard“ vorauseilt.

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Erschienen in
Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

Theologen gegen Nationalsozialismus

5 Seiten | Autor: Heinrich Fink

Die Machtergreifung Hitlers führte auch zu einer Spaltung der evangelischen Kirche. Während die Deutschen Christen sich dem Nationalsozialismus unterordneten, wendeten sich der Pfarrernotbund und die aus ihm heraus entstandene Bekennende Kirche gegen die nationalsozialistische Gleichschaltung und die Kriegsgefahr. Theologen wie Martin Niemöller und Dietrich Bonhoeffer engagierten sich gegen den Hitlerfaschismus.

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Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

Engagement für den Süden

Evangelische Kirchen und Entwicklung

6 Seiten | Autor: Patrick Roger Schnabel

Die Reformation war von Anfang an eng mit der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verbunden – allerdings über Jahrhunderte nur im Nahbereich der Ortsgemeinde. Die beiden Säulen christlicher Weltverantwortung – die Diakonie für das Inland und die Mission für das Ausland – entstanden im 19. Jahrhundert. Davon ausgehend wurde in der Nachkriegszeit die kirchliche Entwicklungsarbeit gegründet, deren Hauptakteur heute das Werk Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist.

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Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
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Martin kontra Mohammed

Die Reformation und der Islam

8 Seiten | Autor: Ingolf Bossenz

Martin Luther wetterte nicht nur gegen den „Antichristen“ im Vatikan und dessen „Hure Babylon“, die katholische Kirche. Der Reformator echauffierte sich auch über „des Teueffels diener“, wie er die osmanischen Türken nannte, die im 16. Jahrhundert mit ihren Heerscharen das christliche Abendland bedrohten. Er polemisierte scharf gegen den Islam, aber setzte sich für die Verbreitung eines ins Deutsche übertragenen Korans ein. Von einem „Dialog der Religionen“ hielt der trutzige Theologe wenig.

Schlagworte: Protestantismus | Religion | Kirche | Islam

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Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

Aus Gottes Frieden leben

Zur Friedensarbeit der Evangelischen Kirche

6 Seiten | Autor: Renke Brahms

Die Friedensarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) orientiert sich am Leitbild des Gerechten Friedens, wie es in der Friedensdenkschrift der EKD aus dem Jahr 2007 unter dem Titel „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ formuliert wurde. Neben dem theoretischen Rahmen umreißt dieser Beitrag die konkreten Handlungsfelder und Aktivitäten der evangelischen Friedensarbeit.

Schlagworte: Protestantismus | Religion | Kirche | Frieden

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Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
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Die evangelischen Kirchen in der Welt von heute

Das Reformationsjubiläum wird weltweit begangen

5 Seiten | Autor: Margot Käßmann

Das 500-jährige Reformationsjubiläum ist für die evangelischen Kirchen Anlass, sich auf ihre Wurzeln zu besinnen und ihren Zusammenhalt zu stärken. Entsprechende Aktivitäten finden nicht nur in Wittenberg statt, dem Geburtsort der lutherischen Reformation, sondern weltweit und ökumenisch.

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Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
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Europa erneuern

2 Seiten | Autor: Klaus Lederer

Es lag ein Schatten über Rom, als die Europäische Union den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge feierte. Der Geburtstag fiel zusammen mit der Woche, in der erstmals in der Geschichte der EU ein Land die Staatengemeinschaft verließ. Trotz allen Bemühens um Zuversicht und Geschlossenheit ist die Unsicherheit über die Zukunft der EU ein Fakt, über den sich nicht leicht hinweglächeln lässt. Zwar sind aus ursprünglich sechs Gründungsstaaten 28 Mitglieder geworden, jedoch geht mit Großbritannien ein politisch und wirtschaftlich starker Akteur von Bord. Die Konsequenzen werden noch lange Zeit unklar bleiben. So gerät der 60. Geburtstag der Europäischen Union zur Stunde der Nachdenklichkeit. Das Nachdenken führt zunächst ganz typisch zu Berichten – einem eher visionären von Guy Verhofstadt. Und einem pragmatischen von Elmar Brok zur Verbesserung der Funktionsweise innerhalb der gegebenen institutionellen Rahmen. Darüber hinaus legte Kommissionspräsident Juncker sein Weißbuch mit fünf Szenarien zur zukünftigen Entwicklung vor. Damit vermied der glühende Europäer selbst eine Festlegung, eröffnete jedoch zugleich – und das ist durchaus positiv – eine grundsätzliche Debatte.

Schlagworte: Europa | EU | Brexit | Reform

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Erschienen in
Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten