E-Paper: Verlag Welttrends (seit 1990)

Obamas Erbe

Was bleibt vom 44. US-Präsidenten?

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Obamas Bilanz ist gemischt. Der erste schwarze Präsident der USA, nach 43 weißen, wollte in seiner achtjährigen Amtszeit ein Reformer und Erneuerer sein. Als politischer Idealist mit großen rhetorischen Fähigkeiten versuchte er, die USA auf neue ideelle Grundlagen zu stellen.

„Ceci n’est pas l’Afrique.“

Paulin J. Hountondji über afrikanische Philosophie und die OSTRALE’O16 in Dresden

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In der Ausstellung für zeitgenössische Künste OSTRALE’O16 in Dresden war neben zahlreichen Arbeiten von afrikanischen Künstlerinnen und Künstlern auch ein Bild von Rolf Bier zu sehen.

Swetlana Alexejewna Gannuschkina

Russische Menschenrechts- und Flüchtlingsaktivistin

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An Lob und Sympathiebekundungen fehlte es nicht, als im September vergangenen Jahres bekannt wurde, dass die russische Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina mit dem Alternativen Nobelpreis der schwedischen Right Livelihood Award Foundation ausgezeichnet werden sollte.

Castro, Trump und die Beziehungen zwischen Kuba und den USA

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Bereits vor seinem Amtsantritt im Januar 2017 hatte der gewählte US-Präsident Donald Trump seine Krallen in Richtung Kuba gezeigt und zwar, als der historische Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, verstarb.

Trotz Fortschritten weiterhin benachteiligt

Zur Stellung der Frauen in Nordostasien

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Die Situation der Frauen in Nordostasien hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Frauen bekommen vermehrt Zugang zu Bildung; ihre gesundheitliche Lage und Lebenserwartung haben sich spürbar verbessert. Anders sieht es jedoch im Politischen und Wirtschaftlichen aus.

„Heimliches Mitglied“ der Europäischen Gemeinschaft?

Die DDR, der innerdeutsche Handel und die EG

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Am 25. März 1957 wurde mit den Römischen Verträgen die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. Die Idee zur Schaffung eines Gemeinsamen Marktes reichte bis Anfang der 1950er-Jahre zurück.

Der Konflikt um Transnistrien 1989 bis 2016

Politische Ökonomie, Nationalstaatswerdung und Großmachtinteressen an einem geopolitischen Brennpunkt in Südosteuropa

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Der Konflikt um die abtrünnige moldauische Region Transnistrien hat seine Wurzeln in jahrhunderteweit in die Vergangenheit zurückreichenden Entwicklungen, der politischen Ökonomie der späten Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik (MSSR) innerhalb der Sowjetunion sowie der politökonomischen E

Eine neue Gefahr für die Pressefreiheit

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Zugegeben, sein sperriger Name ermutigt nicht gerade, sich mit einem der kritikwürdigsten Vorhaben der Bundesregierung auseinanderzusetzen: Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich. Echtes Behördendeutsch, das Langeweile und Harmlosigkeit suggeriert.

Berg-Karabach – ein eingefrorener Konflikt?

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Bereits nach ihrer Unabhängigkeit 1918 erhoben Armenien und Aserbaidschan Anspruch auf das mehrheitlich von Armeniern besiedelte Berg-Karabach. In der UdSSR gehörte es als Autonomes Gebiet zur Aserbaidschanischen Unionsrepublik.

Fernsehen und Kulturkritik

Soziologische Konturen einer selbstreflexiven Mediendeutung

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Seit es das Fernsehen gibt, wird es lebhaft kritisiert. Kulturkritik und Fernsehen stehen sich gemeinhin als Antipoden gegenüber. Gewöhnlich wendet sich der kulturkritische Blick eher abfällig dem Fernsehen zu – nämlich nach unten.

Die Entwicklung der Neogramscianismus-Denkschule der Internationalen Beziehungen durch Robert Cox

Daniel Förster

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In einer Zeit der globalen Strukturkrise – in Gestalt von Finanz- und Wirtschaftskrisen, gesellschaftlichen und ökologischen Krisen – kommt den politökonomischen Interpretationen von Macht- und Herrschaftsverhältnissen eine große Bedeutung zu.

Kulturkritik als Kritik des menschlichen Symbolisierungsbedürfnisses

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Ernst Cassirers Vorstellung von einer kritischen Kulturphilosophie, die sich mit nicht weniger als der Gesamtheit jedes kulturellen Objektivierens auseinandersetzt, ist nicht Ausdruck der Selbstverliebtheit eines Kulturphilosophen, sondern die Bedingung der Möglichkeit von Kulturwissenschaften, d

Hugo Radolin und das Mosaik der Völker

Die deutsche Weltmachtpolitik und die Hamidischen Massaker (1894–1896)
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Die unter Sultan Abdul Hamid II. (1842–1918) verübten, daher „hamidisch“ genannten Massaker an den Armeniern in den Jahren von 1894 bis 1896 bilden eine Vorstufe des Genozids an denselben im Ersten Weltkrieg.

„Ergriffenheit“ als Medium und Gegenstand der Kulturkritik bei Frobenius und De Martino

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„Das aus Ergriffenheit geborene und somit Lebende erstarrte zur Begrifflichkeit; es starb im ‚Gedachtsein‘.“ Dieser Satz liest sich als Konzentrat von Leo Frobenius’ Kulturtheorie und liefert das Grundmuster seiner Kulturkritik.

Im Dōjō

Die diskreten Wege japanisch-russischer Vertrauensbildung

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Die Zeichen mehren sich: Premier Shinzō Abe will eine Neuausrichtung der japanischen Russlandpolitik – weg von alten Feindbildern, hin zu einer strategischen Partnerschaft. Dies strebt er gegen alle Widerstände zu Hause und in den USA an.

Die Lawrow-Initiative von 2009

Ein NATO-Russland-Vorschlag, der nie substanziell diskutiert wurde
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Die Ukrainekrise verschärfte die ohnehin schon angespannten Beziehungen zwischen der NATO und Russland. Der NATO-Russland-Rat wurden nicht genutzt. Dort hatte Russland bereits 2009 eine Vereinbarung über Konsultationen bei ernsthaften Krisen vorgeschlagen.

Europa auf Orientierungssuche

Überlegungen zur Münchner Sicherheitskonferenz

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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) vom 17. bis 19. Februar 2017 war, unabhängig von der breit gefächerten Tagesordnung, die Positionierung der USA zum westlichen Bündnissystem, nach der „Schockwahl“ Donald Trumps zum US-Präsidenten, das dominante Thema.

Widerspenstige Kulturkritik

Oder: Das Projekt einer postmarxistischen Gesellschaftskritik

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Im Kontext der um sich greifenden gesellschaftlichen Krisendiagnosen ist auch Gesellschaftskritik wieder en vogue. Der vorliegende Artikel findet seinen Platz in den vielfältigen Kontroversen um ein neues Modell der Gesellschaftskritik.

Warschaus Vision von den drei Meeren

Polens Außenpolitik auf neuen Pfaden?

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Wenn im Innern alles geändert werden soll, dann wird auch die Außenpolitik nicht verschont. Polens Nationalkonservative unter Kaczyński wollen auch international neue Akzente setzen. Aus der bisherigen Fahrspur polnischer Außenpolitik will man ausbrechen.

Kulturkritik

Schwierigkeiten mit einem Begriff

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Mit der Verwendung des Kompositums Kulturkritik entstehen Schwierigkeiten – nicht mit dem Bestandteil Kritik, wohl aber mit jenem der Kultur, und mit der Klärung, was Kultur ist und was hier durch wen, wie und warum kritisiert werden soll. Auf welche Gebiete der Kultur erstreckt sich die Kritik?

Kriegsspiele oder neue Vertrauensbildung?

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Sportliche Vergleiche zwischen Militärmannschaften aus aller Welt haben bereits eine lange Tradition. Seit dem Kalten Krieg gibt es aber auch sowohl auf östlicher als auch westlicher Seite Militärwettbewerbe unter Nutzung von Waffen und militärischem Großgerät.

Zweistaatenlösung oder … ?

Überlegungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt

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Angesichts der schrumpfenden Wahrscheinlichkeit einer Zweistaatenlösung werden heute Alternativen gesucht. Diese müssen kollektive Identitäten sowie individuelle Rechte garantieren. Noch ist der Rückhalt für solche Vorschläge gering, er wächst jedoch.

Geschichte der Kulturwissenschaft VI

Kultur – zwischen Hochblüte und Kritik im Zeitalter der Aufklärung

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Die kultur- und universalgeschichtlichen Grundlagenwerke, die zeitlich von Jacques-Bénigne Bossuet über Giambattista Vico bis hin zu Johann Gottfried Herder erschienen, eröffneten ein breites Feld des sittlichen wie zivilisatorischen Versprechens, das in einer Zukunft als planbare Jetztzeit einge

Das Ende der „orientalischen Frage“

Überlegungen zu einer künftigen Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten

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Manche Beobachter vergleichen die Gemengelage inner- und zwischenstaatlicher Konflikte, religiöser Differenzen, multilateraler regionaler Einmischung im heutigen Nahen Osten mit der des Dreißigjährigen Krieges im Europa des 17. Jahrhunderts.

Die Entwicklung der Neogramscianismus-Denkschule der Internationalen Beziehungen

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In einer Zeit der globalen Strukturkrise – in Gestalt von Finanz- und Wirtschaftskrisen, gesellschaftlichen und ökologischen Krisen – kommt den politökonomischen Interpretationen von Macht- und Herrschaftsverhältnissen eine große Bedeutung zu.

Der Preis für eine falsche Politik

Sechs Jahre Krieg in Syrien

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Der 2011 aufgebrochene Konflikt in Syrien hätte im Dialog und mit politischen Reformen beigelegt werden können. Die Europäische Union hatte zu jenem Zeitpunkt gute Beziehungen mit Syrien und hätte konstruktiv zur Lösung des inneren Konfliktes beitragen können.

Stabwechsel

Neuer deutscher Außenminister als Antwort auf Trump?

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Am 2. Februar reiste Sigmar Gabriel zu einem ersten Besuch als deutscher Außenminister in die USA. Dort traf er seinen kurz zuvor vereidigten Amtskollegen Rex Tillerson. Es war der erste deutsch-US-amerikanische Kontakt seit der Amtsübernahme von Präsident Donald Trump.

„Siedlungen sind nicht das Problem!“

Interview mit dem Botschafter des Staates Israel, S. E. Yakov Hadas-Handelsman

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Herr Botschafter, wir sehen den Nahen Osten in großen Turbulenzen. Alte Strukturen brechen zusammen, es scheint eine Neuordnung der Region zu geben. Wie sieht Israel die aktuelle Lage im Nahen Osten? B: Seit unser Staat Israel vor 68 Jahren gegründet wurde, hatten wir keinen einzigen Tag Ruhe.

Albtraum Syrien

Neue Hoffnung auf Frieden?

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Am 30.12.2016 trat in Syrien ein Waffenstillstand in Kraft, ausgehandelt unter der Ägide von Russland, der Türkei und des Iran. Es war das dritte derartige Abkommen. Die ersten beiden Versuche, die von Russland und den USA initiiert wurden, waren bald gescheitert.