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Journal

Kooperation des Misstrauens

Indien und die BRICS

6 Seiten | Autor: John P. Neelsen

Indien findet in den BRICS natürliche Partner zur Erfüllung seiner wirtschaftlichen und politischen Ziele, doch die Zusammenarbeit wird durch das schwierige Verhältnis Indiens zu China auch von Misstrauen und Widersprüchen geprägt. War zunächst das Aufbrechen der alten Weltordnung entscheidend, rückt nun die Frage nach der Gestaltung der künftigen Machtbalance in den Vordergrund.

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Russland und die BRICS

5 Seiten | Autor: Wolfgang Grabowski

Russland war Mitinitiator und ist bis heute ein Aktivist der BRICS-Gruppe. Moskau sieht eine multipolare Weltordnung im Entstehen und widersteht der neoliberalen Globalisierung. Eine neue Weltwirtschaftsordnung erscheint möglich, auch wenn bis heute nicht alle Konzepte der BRICS umgesetzt wurden. Russland geht davon aus, dass viele Entwicklungs-und Schwellenländer diesen internationalen Trend als Chance für ihre Interessen erkennen. Dafür sprechen neben der BRICS-Gruppe auch andere Staatenformationen, in denen Russland aktiv ist.

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Chinas Aufstieg und die BRICS-Gruppe

6 Seiten | Autor: Erhard Crome

In seinen Befunden zum Weltsystem betonte André Gunder Frank dieZentralität nicht Europas, sondern Asiens und insbesondere Chinas.Hier konzentrierten sich im Weltmaßstab mindestens im Zeitraum von1400 bis 1800 politische Macht, ökonomische Innovation und sozialeStabilität. Insofern ist der Aufstieg Chinas seit Ende des 20. Jahrhundertsnicht Störung einer europäisch bestimmten Normalität, sondern„untrennbar mit der fundamentalen Struktur und Kontinuität in derWeltentwicklung verbunden“.

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Aufstieg der BRICS-Staaten

Pfade abseits des Westens

6 Seiten | Autor: Achim Wahl

Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise wurde im November 2008 erstmalig das Format der G20 nach Washington einberufen. Beabsichtigt war, die Folgen der Krise unter Einbeziehung der Länder des Südens zu bewältigen. Vereinbart wurde auf Drängen der Schwellenländer, deren Repräsentanz im Internationalen Währungsfonds und in der Weltbank zu erhöhen. Die Ergebnisse weiterer Treffen der G20 waren für die Schwellenländer ernüchternd. Sie suchten deshalb nach Auswegen und bauten die Zusammenarbeit innerhalb der BRICS aus.

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Usbekistans neue Rolle in Zentralasien

2 Seiten | Autor: Eldor Aripov

In Zentralasien wurde die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft stimuliert. Der Handel Taschkents mit den Ländern Zentralasiens wuchs 2017 um 20 Prozent. Usbekistan gab damit der regionalen Zusammenarbeit einen kräftigen Impuls. Zentralasien sei eine Region mit großen Möglichkeiten und einem bis heute noch nicht genutztem riesigen Potenzial, wie Präsident Mirzoyev erklärte. Die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung, Stabilität und Prosperität in der Region seien eine gemeinsame und lösbare Aufgabe.

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Zwischen Neuanfang und fortgesetzter Gewalt

Kolumbien auf dem Weg zum Frieden

Kolumbien befindet sich im Aufbruch. Nach dem Abkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation FARC steht das Land vor neuen wie auch alten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, um die Gesellschaft zu befrieden. Aber während die im Friedensprozess ausgehandelten Bedingungen allmählich erfüllt werden, deuten sich mit der Fortexistenz gewalttätiger Kriminalität sowie mit der Krise im Nachbarland Venezuela neue Herausforderungen an, die auch die Präsidentschaftswahlen 2018 prägen werden.

Schlagworte: Kolumbien | Konflikt | Gewalt | FARC | Lateinamerika

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Katalonien hat gewählt – und nun?

Zur Entwicklung in Katalonien

5 Seiten | Autor: Mario Kölling

Am 21. Dezember 2017 wurde in Katalonien (wieder) gewählt. Das vorherige Regionalparlament war durch Spaniens Ministerpräsidenten Rajoy aufgelöst worden. Das Ergebnis der Neuwahlen ist zwiespältig. Sowohl Befürworter als auch Gegner der Unabhängigkeit Kataloniens sehen sich bestätigt. Wie kann es angesichts der vertieften Spaltung in der Region weitergehen und was bedeutet dies für Spanien insgesamt?

Schlagworte: Spanien | Katalonien | Wahlen | Separatismus

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

WeltTrends 136 | 2018

Weltmächte im Wartestand?

Herausgeber: Raimund Krämer

ISBN 978-3-945878-80-4 | ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Im November 2001 fasste der Chefökonom von Goldman Sachs die vier „Schwellenländer“ Brasilien, Russland, Indien und China unter dem Akronym BRICS zusammen. Aus der finanzstrategischen Überlegung wurde eine politische der vier Staaten. Sie schlossen sich zu einer Gruppe zusammen, später kam Südafrika hinzu. Jährlich finden Treffen statt, auf denen nicht nur Positionen abgestimmt, sondern auch Institutionen aufgebaut werden. Im Thema des Februar-Heftes wird eine kritische Bilanz der BRICS gezogen, die deutlich macht, dass diese Gruppe trotz innerer Spannungen ein Pol der multipolaren Welt ist.

Inhalt

Forum: Österreich nach den Wahlen

7 Seiten | Autor: Fritz Edlinger, Dieter Segert

Das Ergebnis der Nationalratswahlen in Österreich vom 15. Oktober 2017 brachte einen klaren Rechtsruck. Die zu einer populistischen One-Man-Show mutierte christlich-soziale Volkspartei ÖVP erreichte gemeinsam mit der rechtsnationalen FPÖ 57,44 Prozent der Stimmen. Die Wahlsieger werden zweifellos das realisieren, was sich schon vor den Wahlen abgezeichnet hat: eine rechtskonservative Regierung.

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Erschienen in
Welttrends 135 | 2018
Erdöl Macht König?
72 Seiten

Autokraten unter sich

Zum Machtwechsel in Simbabwe

4 Seiten | Autor: Henning Melber

Die militärische Intervention der Armee Simbabwes gegen den eigenen Oberbefehlshaber Robert Gabriel Mugabe leitete am 14. November 2017 dessen Entmachtung nach über 37-jähriger Herrschaft ein. Mugabe hatte seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1980 regiert. Nach einwöchigen Verhandlungen erklärte er seinen Rücktritt. Am 24. November 2017 übernahm mit Emmerson Mnangagwa ein neuer alter Mann das oberste Staatsamt. Damit wird das „System Mugabe“ fortgesetzt und Simbabwe bleibt autokratisch.

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Erschienen in
Welttrends 135 | 2018
Erdöl Macht König?
72 Seiten