Russland

Kooperation im „Hohen Norden“

Energie aus Norwegen und Russland

8 Seiten | Autor: Matthias Dornfeldt

Deutschlands wichtigste Lieferanten für Erdöl und Erdgas – das Königreich Norwegen sowie die Russische Föderation – haben zur Barentssee gleichermaßen Zugang. Die dort noch unerschlossenen Vorräte an fossilen Brennstoffen sind für eine zukünftige Energiesicherheit Deutschlands und Europas unerlässlich. Entsprechend kann das Ziel nur eine feste Kooperation zwischen den drei Partner sein.

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Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Das Zeitfenster ist wieder offen

2 Seiten | Autor: Hans-Jürgen Misselwitz

Es sei eine „Sternstunde der Diplomatie“ gewesen, die Lösung der deutschen Frage 1990. Als diese Ende 1989 plötzlich auf die Tagesordnung kam, handelte es sich nicht um ein über vier Jahrzehnte vergessenes Problem, sondern um den Eckstein der Nachkriegsordnung und Teilung Europas. Alle waren überzeugt, dass die Lösung dieser Frage die Zustimmung aller Beteiligten erforderte und die dafür nötige Zeit. Was aber war das richtige Maß?

Schlagworte: NATO | Russland | DDR | USA

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Erschienen in
Welttrends 69 | 2009
Europäische Brüche
144 Seiten

Russland und die nordatlantische Allianz

Begrenzte Chancen für einen Neubeginn

6 Seiten | Autor: Markus Kaim

Die NATO ist nach wie vor mit Blick auf Russland zwischen Kooperationsbefürwortern und Skeptikern gespalten. Finden die USA und Russland tatsächlich zu dem von Obama angekündigten Neustart, so kann daraus ein kooperativeres Verhältnis zwischen NATO und Russland resultieren. Um zukünftig mit größerer Kohärenz gegenüber Russland zu agieren, muss die Allianz dennoch neue Mechanismen und Foren zur Koordination ihrer Russlandpolitik entwickeln.

Schlagworte: NATO | Russland | USA

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Erschienen in
Welttrends 70 | 2010
Brodelnder Iran
144 Seiten

Europäische Zeitenwenden

6 Seiten | Autor: Jochen Franzke

Der Autor skizziert die europäischen Zeitenwenden vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges über das Wendejahr 1989 bis zur Gegenwart. Dabei werden zentrale Thesen der folgenden Beiträge in diesem Themenschwerpunkt pointiert aufgenommen und diskutiert. Seine Überlegungen stützen sich auf die Konferenz „Das Jahr 1939: Ursprünge und Beginn des 2. Weltkriegs“, die am 9. September 2009 in Posen stattgefunden hat.

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Erschienen in
Welttrends 69 | 2009
Europäische Brüche
144 Seiten

Atomare Abrüstung

Nach dem Russland-USA-Gipfel

2 Seiten | Autor: Wolfgang Kötter

Vor dem Gipfeltreffen in Moskau hatten die Präsidenten Russlands und der USA einen Neustart in den bilateralen Beziehungen und ein Zwischenergebnis bei den Verhandlungen über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen versprochen. Was wurde erreicht und was bleibt zu tun? Sowohl Barack Obama als auch Dmitri Medwedjew bezeichnen den Neustart als gelungen. Man wolle eine Reihe schwieriger Kapitel schließen und „neue Seiten aufschlagen“, es gäbe „mehr Verbindendes als Trennendes“. Partnerschaft statt Rivalität lautet also die Devise und eine Reihe von Kooperationsvereinbarungen zeugt zumindest von der guten Absicht. Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Abrüstung, und die versprochene Rahmenvereinbarung über ein Nachfolgeabkommen für den zum Jahresende auslaufenden START-I-Vertrag wurde tatsächlich abgeliefert.

Schlagworte: USA | Russland | Atompolitik | Abrüstung

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Die Arktis: Neue Konfliktzone der Weltpolitik?

6 Seiten | Autor: Yury Morozov

Der Kampf um Energieressourcen wird sich im 21. Jahrhundert intensivieren. Schon heute richtet sich das Interesse auch auf die Arktis. Dort liegen umfangreiche Rohstoffreserven und sie ist als strategischer Raum für transkontinentale Routen von Bedeutung. Es besteht die Gefahr, dass die Region eine neue Konfliktzone der Weltpolitik wird. Der Autor formuliert in diesem Beitrag prononciert die russische Position in dieser Frage.

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Erschienen in
Welttrends 74 | 2010
Vergessene Konflikte
144 Seiten

Polens Außenpolitik

Im Spannungsfeld von Geschichte und Geopolitik

Polens 20. Jahrhundert war schicksalsreich. Die Bürde der Geschichte zeigt sich heute in der starken Berücksichtigung historischer Ereignisse und geopolitischer Trennlinien in der polnischen Außenpolitik. Besonders das Verhältnis zu Deutschland und Russland ist nicht frei von Spannungen. Werden der neuen polnischen Regierung Akzentverschiebungen gelingen?

Schlagworte: Polen | Europa | Russland | EU

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Erschienen in
Welttrends 74 | 2010
Vergessene Konflikte
144 Seiten

Vergessenes Tschetschenien

12 Seiten | Autor: Uwe Halbach

Tschetschenien bildet zwar heute nicht mehr das Epizentrum von Gewalt und Instabilität im Nordkaukasus. Jedoch prägt weiterhin eine Mixtur aus terroristischen Aktivitäten, Kämpfen zwischen Sicherheitsorganen und Untergrundkräften, Clankämpfen und ethnischen Konflikten die Situation in weiten Teilen der Region. Neben den Nachwirkungen der Tschetschenienkriege ist auch die Ausbreitung des militanten Dschihads dafür verantwortlich.

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Erschienen in
Welttrends 74 | 2010
Vergessene Konflikte
144 Seiten

Die Shanghai-Gruppe

Ein zentralasiatisches Bündnis

10 Seiten | Autor: Enrico Fels

2001 gründeten Russland, China, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan die Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in den gemeinsamen Grenzregionen. In den folgenden Jahren erwies sich die SCO als Erfolgsmodell und die Mitgliedstaaten weiteten ihre Kooperation auf andere Politikfelder aus. Der strategischen Bedeutung der Regionalorganisation muss im Westen größere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Schlagworte: Sicherheitspolitik | China | Russland

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Georgienkrieg und Völkerrecht

Überlegungen zum Tagliavini-Bericht

5 Seiten | Autor: Dietrich Sperling

Im Sommer 2008 wurde aus dem schwelenden Konflikt im Kaukasus ein Krieg. Ein Schuldiger war in den Medien schnell gefunden: Russland. Die von der EU eingesetzte Tagliavini- Kommission formulierte in ihrem 1000-seitigen Bericht hingegen: Es war Georgien, das den Krieg auslöste; es war Russland, das unangemessen reagierte. Der Autor nimmt den Bericht zum Anlass für kritische Überlegungen zum Völkerrecht und der unterschätzten Bedeutung der Geschichte in diesem Konflikt.

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Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten