NATO

Exit Afghanistan

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Heftnummer: 
75

Den Krieg um Afghanistan hat der Westen verloren - wieder einmal. Die Frage des Abzugs aus dem Land am Hindukusch bestimmt die außen- und sicherheitspolitische Agenda, nicht nur in Washington D.C. und Berlin. Ziel ist, die gescheiterte Intervention möglichst glimpflich enden zu lassen: “Exit Afghanistan” - aber wie? Im Thema diskutieren Kenner der Region und außenpolitische Experten die Ausgangslage des Afghanistan-Komplexes und analysieren Abzugsstrategien: klar, präzise und mit dem Mut zur wohlgesetzten Pointierung.

Russland und die nordatlantische Allianz

Begrenzte Chancen für einen Neubeginn

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Die NATO ist nach wie vor mit Blick auf Russland zwischen Kooperationsbefürwortern und Skeptikern gespalten. Finden die USA und Russland tatsächlich zu dem von Obama angekündigten Neustart, so kann daraus ein kooperativeres Verhältnis zwischen NATO und Russland resultieren.

NATO in der Sinnkrise

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Heftnummer: 
68

Abschaffen oder reformieren? Die Zeit für die “alte” NATO ist abgelaufen. Ob ihr ein strategischer Relaunch im 21. Jahrhundert gelingt oder sie in den Bergen Afghanistans allmählich zerbröselt: Das ist noch offen. Sicher ist jedoch: Es bedarf der Debatte über die Zukunft dieser politisch-militärischen Organisation, von den Bürgern in allen NATO-Ländern und so auch hier. Afghanistan, Abrüstung und Afrika sind weitere Themen dieses Heftes, das erneut zeigt, dass WeltTrends eine solide Plattform für streitbare Diskussionen um die deutsche Außenpolitik ist.

Partner oder Zweckgemeinschaft?

Sicherheitspolitische Kooperation zwischen EU und NATO
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Mitglieder der NATO. Das geografische und politische Europa ist, bis auf wenige Ausnahmen, von Staaten besetzt, die zumindest einer dieser Organisationen angehören. Die verteidigungspolitische Organisation NATO trifft auf das politische System EU mit wachsendem sicherheitspolitischem Anspruch.

Zwischen Konkurrenz und Kooperation

Europas Rüstung kostet Geld und Vernunft

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NATO-Streitkräfte sind weltweit im Einsatz. Dazu benötigen sie Material und die Industrie könnte sich eigentlich freuen. Doch der Markt für Rüstungsgüter aller Art ist kleiner geworden.

Bundesregierung mit Tunnelblick

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Dass die Große Koalition die Kontinuität deutscher Außenpolitik fortsetzt, ist für den Autor, verteidigunspolitischer Sprecher von DIE LINKE, ein Zeichen der Stagnation, sogar des Versagens. Er wirft der Bundesregierung Einfallslosigkeit, mangelndes Engagement und kalte Interessenpolitik vor.

Das Zeitfenster ist wieder offen

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Es sei eine „Sternstunde der Diplomatie“ gewesen, die Lösung der deutschen Frage 1990. Als diese Ende 1989 plötzlich auf die Tagesordnung kam, handelte es sich nicht um ein über vier Jahrzehnte vergessenes Problem, sondern um den Eckstein der Nachkriegsordnung und Teilung Europas.

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