DDR

„Mein Drama findet nicht mehr statt“?

Heiner Müller auf Münchner Bühnen seit 2002

13 Seiten | Autor: Eva C. Huller

Eva Huller widmet sich anhand der seit den 1960er Jahren währenden Münchener Tradition einer ganzen Serie von Müller-Inszenierungen. Sie antwortet damit auf die Frage der Aktualität von Müller exemplarisch und beobachtet sowohl eine Kanonisierung von Müller, die v.a. mythische Texte betrifft, wie spezifische Schwierigkeiten ihn zu inszenieren.

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Erschienen in
Berliner Debatte 3 | 2015
Heiner Müller: Macht, Geist & Katastrophengier
152 Seiten

„Normale Ackerbauern des Geistes“

Gespräch mit Alexander Kluge über Heiner Müller

8 Seiten | Autor: Alexander Kluge

Der Schriftsteller, Filmemacher und Medienproduzent Alexander Kluge hat bekanntlich viele Interviews bzw. TV-Gespräche mit Heiner Müller geführt und ihm Erkenntnisse entlockt, was Sebastian Huhnholz auf die Idee brachte, den Spieß einmal umzudrehen und Kluge zu befragen. Dessen Aussagen, die aus später Freundschaft mit Müller erwachsen und stark auf eine ähnliche landschaftlich-regionale Prägung in Mitteldeutschland Bezug nehmen, bieten Einsichten etwa zur sprachreduktionistischen Tacitus-Linie, in der Kluge Müller und sich selbst verortet.

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Erschienen in
Berliner Debatte 3 | 2015
Heiner Müller: Macht, Geist & Katastrophengier
152 Seiten

Deutschland in Europas Mitte

Umrisse einer neuen Hegemonie

19 Seiten | Autor: Erhard Crome

Deutschland ist wieder ein erstrangiger politischer Einflussfaktor in Europa und eine weltwirtschaftliche Macht mit globalen Interessen. Grundlage dieser gewandelten geopolitischen Position ist Deutschlands Wirtschaftskraft, die sich in einem hohen technologischen Niveau wichtiger Exportgüter in Bereichen wie Fahrzeugbau, Maschinenbau und Chemieindustrie sowie in einem traditionell hohen Exportüberschuss ausdrückt. Erhard Crome ordnet Deutschlands Rolle in Europa in einen übergeordneten historischen Zusammenhang ein und diskutiert vor diesem Hintergrund aktuelle Entwicklungstendenzen.

Schlagworte: Deutschland | Europa | Hegemonie | EU | DDR

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Erschienen in
Berliner Debatte 3 | 2015
Heiner Müller: Macht, Geist & Katastrophengier
152 Seiten

Heiner Müller: Macht, Geist & Katastrophengier

Die Beiträge des Schwerpunktes zum Vorzugspreis - Mit den Stichworten "Macht", "Geist" und "Katastrophengier" beleuchten fünf Aufsätze und ein Interview verschiedene Facetten des Müllerschen Œuvres und dessen gegenwärtiger Rezeption. Sie fragen insbesondere nach Heiner Müllers „Katastrophengier“ – seiner Beschäftigung mit der Katastrophe als „Grunderfahrung“ und dem „Abgrund hinter jeder Politik“ – und deren Wirkungen in unserer „postheroischen“ Zeit.

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Erschienen in
Berliner Debatte 3 | 2015
Heiner Müller: Macht, Geist & Katastrophengier
152 Seiten

WeltTrends Lehrtexte 17 | 2010

Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten

Herausgeber: Raimund Krämer

ISBN 978-3-941880-10-8 | ISSN 1861-5139 | 45 Seiten

Mit diesem Buch wird die “Trilogie zu den auswärtigen deutschen Diensten”, die eröffnet wird mit dem Lehrtext 15 und ihre Fortsetzung im Lehrtext 16 findet, komplettiert. Den Abschluss bildet eine Auseinandersetzung mit der Außenpolitik und Diplomatie der DDR: vom Aufbau und der Funktionsweise des außenpolitischen Apparates über das außenpolitische Personal bis zur Abwicklung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten.

Wie viel Bellamy steckt in Rudolf Bahros „Alternative“?

Ein utopiegeschichtlicher Vergleich

12 Seiten | Autor: Alexander Amberger

Schlagworte: Bahro | Alternative | Staatssicherheit | DDR

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Erschienen in
Berliner Debatte 2 | 2015
25 Jahre Deutsche Einheit: Ostdeutschlands fragmentierte Integration
146 Seiten

DSS-Arbeitspapiere 114 | 2015

Die Militärakademie in der demokratischen Revolution 1989/90

Aufbruch und Ende
Herausgeber: Wolfgang Scheler

ISSN 1436-6010 | 313 Seiten

Vor einem Vierteljahrhundert endete ein Zeitalter und ein neues begann. Nur wer das dramatische Geschehen der Jahre 1989 und 1990 erlebt hat, kann sich vorstellen, wie auf einmal nahezu alles, was in Deutschland und Europa der Nachkriegszeit die Politik und das gesellschaftliche Leben bestimmt hatte, sich gravierend veränderte. In einem historisch kurzen Moment zerfiel eine europäische Ordnung, die jahrzehntelang unumstößlich erschien. Der Konflikt zweier Welten hatte diese Ordnung erzeugt und mitten durch Deutschland eine Konfrontationslinie gezogen. An dieser standen sich hochgerüstete und atomar kampffähige Streitkräfte zweier Militärblöcke feindlich gegenüber. Dann aber, überraschend für alle und schnell, löste sich diese gefährliche politische und militärische Konfrontation auf. Schon infrage gestellt von einer Friedensbewegung und von neuen sicherheitspolitischen Konzepten beiderseits der Konfrontationslinie, löste sich überraschend für alle diese gefährliche politische und militärische Konfrontation auf. Eine Welle demokratischer Revolutionen auf der östlichen Seite setzte der deutschen Teilung ein Ende. Die vorliegende Publikation widmet sich der Frage, in welcher Weise die Militärakademie der DDR von diesem historischen Umbruch betroffen war und wie sie sich ihm gestellt hat.

Mit oder ohne westliches Geld?

Der IWF und die sozialistischen Staaten

12 Seiten | Autor: Jörg Roesler

War der IWF schuld am Zusammenbruch des Realsozialismus? Der Autor beschreibt detailliert die Politik der realsozialistischen Länder gegenüber dem IWF in den 1970er und 1980er Jahren: vom anfänglichen Misstrauen bis zu individuellen Arrangements, einschließlich der dramatischen Folgen für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Auch wenn die Kooperation die Unzufriedenheit der Bevölkerung in den Ländern deutlich verstärkte, so war sie nicht entscheidend für den Zusammenbruch der Systeme.

Schlagworte: IWF | Finanzpolitik | DDR

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Erschienen in
Welttrends 59 | 2008
EU-Außenpolitik nach Lissabon
160 Seiten

Georg Dertinger

Der vergessene Außenminister

4 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Am frühen Morgen des 15. Januar 1953 läuteten Beauftragte des MfS schrill an der Dienstvilla des ersten Außenministers der DDR am Berliner Majakowskiring 61: Sie verhafteten Georg Dertinger, dazu seine Geliebte Ilse-Ruth Bubner. In dem von Erich Mielke persönlich unterzeichneten Haftbeschluss beschuldigte man den Außenminister der „Feindtätigkeit gegen die DDR im Auftrag imperialistischer Geheimdienste“. Im Hauptverfahren vor dem Obersten Gericht der DDR hatte dessen 1. Strafsenat zunächst die Todesstrafe verlangt. Dann schlug der Generalstaatsanwalt „nur“ eine lebenslange Haftstrafe vor. Das Urteil erging am 4. Juni 1954 und lautete auf 15 Jahre Zuchthaus für Georg Dertinger. Zu ähnlich hohen Haftstrafen wurden mehrere Mitangeklagte verurteilt, darunter Helmut Brandt, Staatssekretär im Ministerium der Justiz.

Schlagworte: DDR

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Erschienen in
Welttrends 58 | 2008
Regionalmacht Iran
160 Seiten

Stefan Heymann

Ein neuer Typ deutscher Botschafter

2 Seiten | Autor: Joachim Krüger

Nach der Gründung der DDR war es eine Gruppe deutscher Antifaschisten, die an der Spitze der diplomatischen Missionen des neuen Staates auch einen neuen Typ deutscher Repräsentanten verkörperten. Fortan waren es nicht nur ehemalige Mitarbeiter des nationalsozialistischen AA, die nun für Bonn auf internationalem Parkett agierten, sondern angesehene Antifaschisten, Überlebende der Vernichtungslager, standen ein für Verantwortung und Wiedergutmachung und warben für die Wiedergewinnung von Vertrauen und Freundschaft mit dem deutschen Volk in der Welt.

Schlagworte: DDR

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Erschienen in
Welttrends 67 | 2009
Außenpolitik in Schwarz-Rot
144 Seiten