Migration

Neuer Vigilantismus in der Alten Welt

Bürgerwehren, Gewalt gegen Flüchtlinge und die Ambivalenz des rechten Terrors

13 Seiten | Autor: Matthias Quent

Die Frage nach den gegenwärtigen Entwicklungen im Rechtsextremismus ist ebenso aktuell wie dringlich. Das Deutungsbündnis zwischen mehrheitlich nicht gewalttätigen Rassisten, PEGIDA-Demonstranten und AfD-Anhängern auf der einen und den Gewalttätern auf der anderen Seite zeigt die Schwierigkeit, diese Erscheinungen analytisch differenziert zu fassen. Anhand von Beispielen der in diesem Kontext wachsenden Zahl von selbst ernannten „Bürgerwehren“ und von gewalttätigen Aktivitäten, die sich gegen Flüchtlinge richten, deren Täter aber in vielen Fällen nicht ohne Weiteres im Netzwerk der rechtsextremen Bewegung zu verorten sind, stellt Matthias Quent den Begriff des Vigilantismus vor und erläutert dessen analytisches Potential.

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Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2015
Politische Theorie (post-)modern. Eine Erkundung
162 Seiten

Völkerflucht nach Europa

6 Seiten | Autor: Lutz Kleinwächter

Europa erlebt gegenwärtig eine Flüchtlingswelle ohnegleichen. Ihre Ursachen sind vielfältig – von Interventionskriegen über eine verfehlte Entwicklungspolitik bis zur Demografie. Die EU und Deutschland stehen vor gewaltigen, Jahrzehnte umfassenden Umbrüchen der äußeren und inneren Politik, der Demokratie. Es stellt sich die Frage: Was tun? Gebraucht werden neue Ansätze in der Innen- und Außenpolitik. Hier sollte Deutschland der von führenden Politikern jüngst deklarierten besonderen Verantwortung nachkommen.

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Erschienen in
Welttrends 109 | 2015
Maritime Konflikte in Asien
72 Seiten

Europa Spezial 3 | 2011

Migration und Integration im Europäischen Kontext

ISBN 978-3-941880-39-9 | ISSN 2193-6145 | 17 Seiten

Die Zuwanderung in die EU, die Sicherung der Außengrenzen und die Integration der bleibeberechtigten MigrantInnen sind heiß diskutierte Themen. Als Resultat neuer Flüchtlingsströme wird die Asylpolitik infrage gestellt. Dabei wird Migration oft nur im nationalstaatlichen Kontext debattiert. Mit der Konferenz „Migration und Integration im Europäischen Kontext“ wurde der Blick auf die Integrationsproblematik durch eine europäische Sicht erweitert. Die vorliegende Dokumentation informiert über die Konferenz, ihre Referenten, Diskussionen und Ergebnisse.

Die „Kinder des Regenbogens“

Norwegens Migrationspolitik

6 Seiten | Autor: Franka Oswald

Norwegen rühmt sich gern seiner „offenen Gesellschaft“: Migranten sind willkommen, vor allem qualifizierte Facharbeiter. Nach den jüngsten Wahlen im Sommer 2013, aus denen die Konservativen als Sieger hervorgingen, könnten nun die Einwanderungsgesetze verschärft werden. Schon jetzt bedient sich Norwegen europäischer Regelungen, die seinem Wunsch nach „effektiver Einwanderung“ entgegenkommen.

Schlagworte: Norwegen | Migration | EU | Wahlen

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Erschienen in
Welttrends 94 | 2014
Abgrund Afghanistan
144 Seiten

Grenzen als Sortiermaschinen

10 Seiten | Autor: Steffen Mau

In der globalisierten Welt öffnen und schließen sich Grenzen zugleich. Dabei beschneiden die Grenzen der OECD-Welt zunehmend die Reisefreiheit jener, die die ökonomischen und kulturellen Bedingungen des Westens nicht erfüllen. Und sie schaffen neue Chancen der Mobilität für die eigenen Bürger. Mit konvergierenden Visapolitiken und dem Einsatz modernster Technologien entsteht eine „Sortiermaschine Grenze“.

Schlagworte: Grenzen | Globalisierung | Migration

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Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Die Logik der Selektion

Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik in Europa und Australien

9 Seiten | Autor: Adèle Garnier

Die Aufnahme erwünschter Einwanderer und Flüchtlinge auf der einen und die Ablehnung und Ausweisung unerwünschter Migranten auf der anderen Seite dominieren die Einwanderung Sund Flüchtlingspolitik vieler Regierungen. Als besonders erfolgreich gilt die australische Anwendung dieser Selektionslogik: Europa eifert ihr nach. Die Autorin analysiert die von innenpolitischen und außenpolitischen Erwägungen geprägten Auswahlkriterien und Selektionsmechanismen.

Schlagworte: Grenzen | Migration | EU | Australien

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Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Endlos und vergessen

Der Krieg in Somalia

11 Seiten | Autor: Volker Matthies

Somalia steht für Flüchtlingselend, brutale Repression und das Scheitern internationaler Missionen. Der Beitrag beschreibt die brutale Gewalt und die Bürgerkriegsökonomie, angefangen vom Bananen- und Drogenhandel bis zur Piraterie und Rolle des Westens, speziell der USA. Abschließend fragt der Autor, ob der fragile Frieden in der Republik Somaliland ein Vorbild für den Rest des Landes sein kann.

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Erschienen in
Welttrends 74 | 2010
Vergessene Konflikte
144 Seiten

Von Migrationsvermeidung zu selektiver Grenzöffnung

10 Seiten | Autor: Monika Eigmüller, Christof Roos

Das europäische Grenz- und Migrationsregime erlebt zurzeit nachhaltige Veränderungen: Neben die etablierte Grenzsicherungspolitik, die vornehmlich auf Abschottung beruht, tritt nunmehr eine gemeinsame Einwanderungspolitik. Diese sucht nach gemeinschaftlichen Regelungen für bestimmte Migrantengruppen und bemüht sich um eine selektive Öffnung der EU-Grenzen. Der Beitrag analysiert die Gründe, die diesem Wandel zugrunde liegen und fragt nach möglichen Folgen dieses Paradigmenwechsels.

Schlagworte: EU | Grenzen | Migration

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Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Die Renaissance des Bürgers

9 Seiten | Autor: Gianni D’Amato

Wer darf als Bürger an der Gesellschaft teilhaben? Die Frage, wer aufgrund seiner Herkunft von der Möglichkeit der politischen Teilhabe ausgeschlossen wird, hat in der sozialwissenschaftlichen Forschung in den vergangenen 20 Jahren eine Konjunktur erfahren. Der vorliegende Beitrag bietet eine kompakte und kenntnisreiche Einführung in den Diskurs über die Gretchenfrage von Migrationsgesellschaften.

Schlagworte: Migration | Zivilgesellschaft

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Erschienen in
Welttrends 77 | 2011
Fremde Bürger
144 Seiten

„Wir kamen als Arbeiter, blieben als Bürger.“ Türkische Einwanderung in Australien

9 Seiten | Autor: Claudia Derichs

2008 feierten türkische Einwanderer das 40-jährige Jubiläum ihrer Migration nach Australien. Ihre Integration gelang augenscheinlich sehr gut. Die türkische Migration nach Australien verzeichnete seit den späten 1960er Jahren einen ähnlichen Verlauf wie die nach Deutschland: Viele Einwanderer(-Familien) blieben im Land. Wie hier aus „Arbeitern“ schließlich „Bürger“ wurden, ist Thema dieses Beitrags.

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Erschienen in
Welttrends 77 | 2011
Fremde Bürger
144 Seiten