Iran

Wandel durch Handel und Annäherung?

Ernüchternde Bilanz und Lehren nach vier Jahren Rohani-Präsidentschaft im Iran

8 Seiten | Autor: Ali Fathollah-Nejad

Der Annäherungsprozess gegenüber der Islamischen Republik Iran seit dem Atomdeal wird v.a. in Deutschland mit einer Politik des „Wandels durch Handel und Annäherung“ rationalisiert. Nach Ende der ersten Amtszeit des iranischen Präsidenten Hassani Rohani (2013–2017) zieht der Artikel eine Bilanz auf wirtschafts-, außen- und kulturpolitischen Ebenen und bietet eine analytische Anleitung zur Bemessung des Erfolg dieser Politik. Zuletzt wird ein Vergleich mit der jahrzehntlangen westlichen Politik der „autoritären Stabilität“ gegenüber den Autokratien in der Region gezogen, bevor Vorschläge für eine modifizierte Iran-Politik, die Außen- und Entwicklungspolitik miteinander kombiniert.

Schlagworte: Naher Osten | Iran | Deutschland | Rohani

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Erschienen in
multipolar 2 | 2017
Sicherheitsdoktrinen eurasischer Mächte
108 Seiten

Ein streitbarer Reformer

Nachruf auf Akbar Haschemi Rafsandschani

3 Seiten | Autor: Heinrich Schulz

Am 8. Januar 2017 verstarb der frühere iranische Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani im Alter von 82 Jahren. Hundertausende Menschen nahmen am 10. Januar an der Beisetzung in Teheran teil. Mit Rafsandschani verliert die Islamische Republik Iran eine ihrer bedeutendsten, aber auch umstrittensten politischen Persönlichkeiten, die wie nur wenige andere den Iran seit der Islamischen Revolution geprägt hat.

Schlagworte: Iran | Rafsandschani

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Erschienen in
Welttrends 125 | 2017
Frauen global
72 Seiten

Der Abstieg der USA im Nahen Osten und die erstarkende Regionalmacht Iran

12 Seiten | Autor: Behrooz Abdolvand, Heinrich Schulz

Im Nahen Osten vollziehen sich derzeit grundlegende Veränderungen des Kräfteverhältnisses. Während die USA an Einfluss verlieren und auch zunehmend Differenzen mit Bündnispartnern wie der Türkei, Saudi-Arabien und Deutschland haben, wächst die Rolle des Iran, der seine Kooperation mit Russland und China verstärkt.

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Erschienen in
multipolar 1 | 2017
Eingefrorene Konflikte
116 Seiten

Über Nacht wieder beste „Freunde“?

Iranisch-türkische Beziehungen nach dem Militärputsch

3 Seiten | Autor: Julia Pickhardt

Als Teile des türkischen Militärs versuchten, sich im Juli 2016 an die Macht zu putschen und die türkische Regierung inklusive Präsident abzusetzen, stellte sich die Islamische Republik Iran als eines der ersten Länder hinter Recep Tayyip Erdoğan und verurteilte den Militärputsch. Ist dies der Beginn einer Wiederannäherung beider Länder?

Schlagworte: Iran | Türkei | Beziehungen

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Problemfall Saudi-Arabien

Der neue König setzt auf Konfrontation statt Konsens

5 Seiten | Autor: Sebastian Sons

Seitdem Salman im Januar 2015 auf seinen verstorbenen Vorgänger Abdullah als König Saudi-Arabiens folgte, taumelt die zuvor als Stabilitätsgarant wahrgenommene Regionalmacht von einer Krise in die nächste. Der neue König reagiert mit einem Paradigmenwechsel in der Außenpolitik: Während Saudi-Arabien in den vergangenen Jahrzehnten eine nicht interventionistische Außenpolitik verfolgte, scheint diese Strategie durch einen zunehmend konfrontativen Kurs abgelöst zu werden. Als Hauptkonkurrent wird die Islamische Republik Iran gesehen.

Schlagworte: Saudi-Arabien | Machtwechsel | Iran

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Erschienen in
Welttrends 113 | 2016
Cyberwar
72 Seiten

Russland und Iran vor realer Partnerschaft?

4 Seiten | Autor: Wladimir Jewsejew

Die iranisch-russischen Beziehungen galten bisher als eine „vorsichtige Partnerschaft“. Inzwischen gibt es Ansätze zu stärkerer Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und militärischem Gebiet, aber auch bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Der für dieses Jahr anvisierte Besuch Präsident Putins in Teheran könnte dabei von besonderer Bedeutung sein.

Schlagworte: Iran | Russland | Atomkraft | Zusammenarbeit

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Erschienen in
Welttrends 108 | 2015
Politischer Islam
72 Seiten

Vom Paria zum Partner?

Irans neue Rolle nach der Atomvereinbarung

4 Seiten | Autor: Azadeh Zamirirad

Mit dem Nuklear-Deal hat sich die Islamische Republik ihres Pariastatus entledigt. Diesen Eindruck konnte man gewinnen, wenn man Bilder des deutschen Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel mit ranghohen iranischen Regierungsvertretern sah, nachdem er nur fünf Tage nach Verkündung der Übereinkunft mit einer Wirtschaftsdelegation in die Islamische Republik reiste. Eines steht fest: Die nukleare Vereinbarung öffnet die Tür für eine stärkere politische und wirtschaftliche Verflechtung der Islamischen Republik mit der internationalen Staatengemeinschaft.

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Der Nuklear-Deal mit Iran und seine möglichen Folgen

5 Seiten | Autor: Hubert Thielicke

In Wien wurde am 14. Juli 2015 ein historischer Kompromiss zum iranischen Atomprogramm erreicht. Die Vereinbarung stärkt nicht nur das Regime der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sie wird auch Auswirkungen für die unmittelbare Region und darüber hinaus haben.

Schlagworte: Iran | Abrüstung | Nukleardeal | USA

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

WeltTrends Lehrtexte 12 | 2011

Das politische System Irans

ISBN 978-3-941880-25-2 | ISSN 1861-5139 | 211 Seiten

Handelt es sich bei der theokratischen Republik Iran um ein autoritäres oder totalitäres Regime oder gar um einen neuartigen Regimetypus islamischer Prägung? In sechs Abschnitten wird hinter den Schleier der Islamischen Republik geblickt. Diese umfassen die Vereinbarkeit von Islam und Staat, die institutionelle Architektur des Systems, Räume politischer Teilhabe, Außenbeziehungen, die grüne Revolte von 2009 sowie den Machtkampf der Eliten. Dazu begeben sich deutsche und iranische Autoren auf die Spur eines scheinbar undurchsichtigen iranischen Herrschaftsmodells - das der velāyat-e faqih.

WeltTrends Spezial 3 | 2011

Jenseits von grün

ISSN 2193-0627 | 15 Seiten

Es brodelt in Iran, und das gewaltig! Doch nicht die Straße ist der Ort des Geschehens. Im Schatten der Berichterstattung über die arabischen Rebellionen vom Maghreb bis zum Golf wütet in der Islamischen Republik ein Kampf der Eliten. Diese haben sich im Zuge der grünen Bewegung Teile ihrer Körperschaft entledigt. Grün ist verwelkt, heute tobt ein neuer Machtkampf. Die neue Herausforderung kommt von unerwarteter Seite: aus den innersten Kreisen des Systems selbst. Unliebsam sind nunmehr alte Pfeiler des Regimes: Rafsanjani, Mashāi, aber allen voran Mahmoud Ahmadinejad!

Schlagworte: Iran | Wahlen | Islam | Naher Osten | Demokratie