Sicherheitspolitik

Renaissance des französischen Geheimdienstes

9 Seiten | Autor: Melanie Morisse-Schilbach

Frankreich und Geheimdienste: eine Mesalliance? Aufgrund der Politischen Kultur der Grande Nation, verfangen im ambivalenten Verhältnis zwischen Gesellschaft und Staat, waren die geheimen Dienste lange unbeliebt. Wegen der Marginalisierung demokratischer Elemente im außenpolitischen System waren sie auch lange unbekannt. Unter Präsident Sarkozy ist nun eine Aufwertung des außenpolitischen Akteurs Geheimdienst zu verzeichnen.

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Erschienen in
Welttrends 70 | 2010
Brodelnder Iran
144 Seiten

Die NATO als militärischer Akteur

12 Seiten | Autor: Klaus Wittmann

Die NATO gilt als das erfolgreichste Militärbündnis der Geschichte. Dabei war sie immer zugleich auch ein politisches Bündnis. Notwendig ist die aktuelle Selbstvergewisserung zu Zweck und Hauptaufgaben. Verteidigung, Stabilisierung Europas und internationale Friedensmissionen werden dazu gehören. Wichtig bleibt ein gemeinsamer Wille zum praktischen Untersetzen durch verbesserte militärische Fähigkeiten. Die Allianz sollte das spezifische militärische Instrument in die breiteren internationalen sicherheitsrelevanten Bemühungen einbringen.

Schlagworte: NATO | Militär | Sicherheitspolitik

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

60 Jahre NATO

Zwischen Irrelevanz und Überforderung

11 Seiten | Autor: Rolf Mützenich

Welchen Aufgaben soll sich die NATO zuwenden? Wo soll sie enden? Als klassisches Militärbündnis verliert sie jedenfalls an Bedeutung. Die gegenwärtige Krise der regionalen Allianz mit globaler Reichweite muss genutzt werden für eine strategische Neuausrichtung der Struktur und Funktion des Bündnisses. Die Rolle der NATO als Werkzeug für multinationale Interventionen entscheidet über die Bildung globaler Koalitionen.

Schlagworte: NATO | Sicherheitspolitik | Militär

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Institution im Wandel

Thesen zur Nato

9 Seiten | Autor: Ernst Krabatsch, Gerry Woop

Internationale Institutionen haben Stabilität und Beharrungsvermögen. Sie erfüllen Funktionen und suchen aus ihrer Eigendynamik, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Das gilt auch für die NATO nach dem Ende der bipolaren Blockkonfrontation. Sie erfüllt noch Funktionen im Interesse ihrer Mitglieder und wird trotz Sinnkrise sowie Defiziten in ihrer Problemlösungsfähigkeit noch lange als sicherheitspolitischer Akteur die internationalen Beziehungen prägen. Entscheidend ist der Platz, den sie einnehmen will.

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Zwischen Konkurrenz und Kooperation

Europas Rüstung kostet Geld und Vernunft

6 Seiten | Autor: René Heilig

NATO-Streitkräfte sind weltweit im Einsatz. Dazu benötigen sie Material und die Industrie könnte sich eigentlich freuen. Doch der Markt für Rüstungsgüter aller Art ist kleiner geworden. Der Autor belegt an Beispielen deutlich, dass die Mitgliedstaaten der NATO sich bei ihren Verteidigungsagenden finanziell übernehmen und es ohne Kooperation keinen wirtschaftlichen Erfolg geben kann.

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Die Arktis: Neue Konfliktzone der Weltpolitik?

6 Seiten | Autor: Yury Morozov

Der Kampf um Energieressourcen wird sich im 21. Jahrhundert intensivieren. Schon heute richtet sich das Interesse auch auf die Arktis. Dort liegen umfangreiche Rohstoffreserven und sie ist als strategischer Raum für transkontinentale Routen von Bedeutung. Es besteht die Gefahr, dass die Region eine neue Konfliktzone der Weltpolitik wird. Der Autor formuliert in diesem Beitrag prononciert die russische Position in dieser Frage.

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Erschienen in
Welttrends 74 | 2010
Vergessene Konflikte
144 Seiten

Kein Abschied vom Bürger in Uniform

Zur Abschaffung der Wehrpflicht im europäischen Vergleich

10 Seiten | Autor: Detlef Buch

Die Entscheidung der CDU/FDP-Bundesregierung, die Wehrpflicht auf sechs Monate zu verkürzen, muss nicht zwangsläufig zu ihrer Abschaffung führen. Der Zeitpunkt für einen solchen Schritt ist vielmehr verpasst. Am Beispiel von vier europäischen Ländern zeigt der Autor, welche Folgen eine Aussetzung bringen würde: Die „Aussteiger“ konnten wichtige Politikziele nicht realisieren und tappten in eine „Modernisierungsfalle“.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Renovierungsarbeiten am East River

Zum Verhältnis zwischen den USA und den Vereinten Nationen

5 Seiten | Autor: Sebastian Bruns, Patrick Rosenow

Am 23. September 2009 verkündete Barack Obama in der UN-Generalversammlung, dass die USA bereit seien, ein neues Kapitel der internationalen Kooperation aufzuschlagen, das die Rechte und die Verantwortlichkeit aller Nationen berücksichtige. Die Autoren konstatieren, dass das Aufschlagen dieses Kapitels erfolgt ist. Doch warnen sie vor Euphorie: Krisenherde drohen, das Verhältnis auf härteste Proben zu stellen.

Schlagworte: USA | UNO | Sicherheitspolitik

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Die Shanghai-Gruppe

Ein zentralasiatisches Bündnis

10 Seiten | Autor: Enrico Fels

2001 gründeten Russland, China, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan die Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in den gemeinsamen Grenzregionen. In den folgenden Jahren erwies sich die SCO als Erfolgsmodell und die Mitgliedstaaten weiteten ihre Kooperation auf andere Politikfelder aus. Der strategischen Bedeutung der Regionalorganisation muss im Westen größere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Schlagworte: Sicherheitspolitik | China | Russland

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Ringsum Feinde

2 Seiten | Autor: Attila Király

Das hat Präsident Clinton auch immer so gemacht: Wenn Wahlen ins Haus standen, ergab sich angeblich eine verschärfte Situation, auf die zu reagieren sei. Da gab es noch den besonders bösen Saddam Hussein, der in Bagdad besonders böse Sachen gegen den Westen vorbereitete, und dann wurden ein paar Bomben oder Cruise-Missiles gegen den Irak abgeschossen. Die real nicht mehr existierenden Opfer interessierten nicht. Aber der Präsident konnte versichern, er tue etwas für die „Sicherheit Amerikas“.

Schlagworte: USA | Sicherheitspolitik

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Erschienen in
Welttrends 75 | 2010
Exit Afghanistan
144 Seiten