Deutschland

Kritisch gegenüber Deutschland

Frankreich vor der Europawahl 2014

5 Seiten | Autor: Yann-Sven Rittelmeyer

Auch in Frankreich läuft mittlerweile der Wahlkampf um die 751 Sitze im Europäischen Parlament. Und wie in vielen EU-Ländern ist dabei Deutschland ein wichtiges Thema in den politischen Auseinandersetzungen. Es geht um die Rolle Deutschlands in Europa. Diese wird in Frankreich recht negativ gesehen, obwohl kein Grund besteht, von einer neuerlichen „Germanophobie“ zu sprechen.

Schlagworte: EU | Wahlen | Frankreich | Deutschland

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Erschienen in
Welttrends 95 | 2014
Die USA und WIR
144 Seiten

Deutschland und der Europarat

Effektiver Multilateralismus in Europa

5 Seiten | Autor: Klaus Brummer

Die Schaffung und Wahrung effektiver multilateraler Strukturen gehört zu den Hauptanliegen deutscher Außenpolitik. Im Zentrum der Bemühungen steht die Stärkung der Vereinten Nationen (VN). Auch auf der regionalen Ebene ist Deutschland bestrebt, die Voraussetzungen für einen effektiven Multilateralismus zu schaffen. Exemplarisch sind die Bemühungen Deutschlands und seiner Partner im Rahmen der Europäischen Union (EU), die Fähigkeiten der Afrikanischen Union (AU) auszuweiten.

Schlagworte: Deutschland | EU | Menschenrechte

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Erschienen in
Welttrends 61 | 2008
Widerstand und Wandel - Soziale Bewegungen in Süd- und Mittelamerika
144 Seiten

Herbert Blankenhorn

Adenauers Adlatus im Auswärtigen Amt

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Im November 1949, als die Bildung des neuen Auswärtigen Amts vorbereitet wurde, meinte einmal Konrad Adenauer zu seinem Adlatus: „Sie vom AA halten mir zu sehr zusammen. Sie wissen, dass ich ein neues Amt aufbauen möchte, das mit den alten Leuten möglichst wenig zu tun hat.“ Was Adenauer frühzeitig gegenüber Herbert Blankenhorn geäußert hatte, bestätigte sich allerdings binnen kurzem: Gerade mit Hilfe dieses Diplomaten gelangten führende Vertreter des AA der Nazizeit in das wichtige neue Amt an der Koblenzer Straße zu Bonn. Blankenhorn, Spross einer bekannten Winzer- und Wein- händlerfamilie in Südbaden, wurde 1904 in Mühlhausen/ Elsass geboren. Er trat 1929 in den diplomatischen Dienst des Deutschen Reiches und durchlief während der nazistischen Zeit mehrere Stationen in verschiedenen Botschaften. 1938 wurde er Mitglied der NSDAP, trat aber nicht nennenswert in Erscheinung. In der Schlussphase des „Dritten Reiches“ diente er als Legationsrat I. Klasse im Protokoll des AA.

Schlagworte: Deutschland | Diplomatie

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Erschienen in
Welttrends 60 | 2008
Russische Moderne
160 Seiten

Ulrich von Hassell

Konservativer Diplomat und Hitler-Gegner

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

8. September 1944: Ulrich von Hassell wird – zusammen mit Paul Lejeune-Jung, Wilhelm Leuschner und Josef Wirmer – vom Volksgerichtshof unter Vorsitz des berüchtigten Blutjuristen Roland Freisler nach nur zweitägiger Verhandlung zum Tod durch den Strang verurteilt und noch am gleichen Tag in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Es ist einer der ersten Schauprozesse, die als Vergeltung auf das Attentat am 20. Juli 1944 folgen. Ein solches Schicksal war von Hassell nicht in die Wiege gelegt: 1881 in Anklam/Pommern als Sohn eines hohen Offiziers der kaiserlichen Armee geboren, später Schwiegersohn des Großadmirals Alfred von Tirpitz, trat er 1909 in den Auswärtigen Dienst ein. Dies entsprach seinem starken Interesse für außenpolitische Fragen. Seine Überzeugung war, das Deutsche Reich müsse Weltgeltung erringen, „wollte es nicht geistig und materiell zwischen den großen Weltmächten verkümmern“. Solche weitreichenden Ziele trugen die Handschrift seines Schwiegervaters Alfred von Tirpitz, der seinerzeit Staatssekretär im kaiserlichen Reichsmarineamt war und von Hassell als Vorbild und politischer Ziehvater diente.

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Erschienen in
Welttrends 59 | 2008
EU-Außenpolitik nach Lissabon
160 Seiten

Neue Öffnung in Polens Außenpolitik

3 Seiten | Autor: Władysław Bartoszewski

Im Prinzip bleiben die außenpolitischen Ziele Polens unverändert. Sie zielen vor allem auf die Sicherheit des Staates sowie dessen sozioökonomische Stabilisierung und Stärkung. Zudem geht es um die Sicherung einer wichtigen und angemessenen Position in den bilateralen Beziehungen. Vorrang haben in diesen zweiseitigen Beziehungen zweifellos die Nachbarstaaten. Man muss auch deutlich unterstreichen, dass Polen keinen Staat als seinen alleinigen und hauptsächlichen Verbündeten ansieht. Die Zeiten des Warschauer Paktes, als die Sowjetunion der wichtigste, Polen dauerhaft zugeschriebene Verbündete war und die Regierung in Warschau, ähnlich wie die Regierung in der DDR, keine souveräne Außenpolitik betrieb, gehören der Vergangenheit an.

Schlagworte: Polen | EU | Deutschland

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Erschienen in
Welttrends 59 | 2008
EU-Außenpolitik nach Lissabon
160 Seiten

Polen zwischen Deutschland und Russland

7 Seiten | Autor: Beata Wilga, Dariusz Waldziński

Die historischen Erfahrungen belasten die Beziehungen zwischen Polen, Deutschland und Russland. Der Georgienkrieg ebnete jedoch die bisherigen Unterschiede sowohl im Verhalten Deutschlands als auch Polens gegenüber Russland ein und ließ das in Berlin vertretene Konzept „Wandel durch Annäherung“ scheitern. Eine neue deutsche Ostpolitik wird nötig, so die polnischen Autoren.

Schlagworte: Polen | Deutschland | Russland | Geopolitik

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Erschienen in
Welttrends 63 | 2008
Geopolitik Ost
144 Seiten

Konstantin Freiherr von Neurath

Diplomatischer Diener vieler Herren

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Am 30. Januar 1937 feiert Hitler in einer Kabinettssitzung den vierten Jahrestag seiner „Machtergreifung“. Aus diesem Anlass verleiht er allen Ministern das „Goldene Parteiabzeichen“. Als Erstem überreicht er dem Außenminister das Abzeichen mit den Worten: „Sie, Herr von Neurath, waren der nervenstarke Mann, der mir in allen kritischen Situationen zur Seite stand und auf den ich mich stützen konnte.“ Womit hatte sich Konstantin Freiherr von Neurath die lobende Anerkennung erdient? Von Neurath, 1873 als Sohn eines Gutsbesitzers und Oberstkammerherrn des Königs von Württemberg geboren, war 1901 in den Auswärtigen Dienst eingetreten und hatte 1914 bis 1916 als Botschaftsrat in Konstantinopel amtiert. Er wurde 1919 Gesandter in Kopenhagen und 1922 Botschafter in Rom.

Schlagworte: Deutschland | Diplomatie

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Erschienen in
Welttrends 63 | 2008
Geopolitik Ost
144 Seiten

Geopolitik und deutsche Ostpolitik

14 Seiten | Autor: Heinz Brill

Die Diskussion der geopolitischen Leitbilder deutscher Außenund Sicherheitspolitik ist kontrovers. Der Autor, langjähriger Verfechter des Konzepts der Geopolitik, arbeitet die Optionen und geopolitischen Interessen der Ostpolitik Deutschlands heraus. Er analysiert die Motive der NATO-Osterweiterung sowie die mögliche Troika Paris-Berlin-Moskau, wobei er Deutschland als Dreh- und Angelpunkt Europas sieht.

Schlagworte: Deutschland | Geopolitik | Osteuropa | NATO

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Erschienen in
Welttrends 63 | 2008
Geopolitik Ost
144 Seiten

Barriere oder Brücke?

Polen aus russischer Sicht

14 Seiten | Autor: Vladislav V. Savin, Sergej Birukov

Ausgehend von der Geschichte der polnisch-russischen Beziehungen analysieren die Autoren die Geopolitik Polens gegenüber Russland und Deutschland. Dabei werden anhand geopolitischer Studien russischer Wissenschaftler die Interessen Polens kritisch beurteilt. Die daraus entwickelten Konzepte zeigen, wie Polen von einer geopolitischen „Barriere“ zu einer „Brücke“ zwischen Europa und Russland werden könnte.

Schlagworte: Polen | Russland | Deutschland | Geopolitik

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Erschienen in
Welttrends 63 | 2008
Geopolitik Ost
144 Seiten

Gustav Stresemann

Nationalist und Realist

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Berliner Abendblätter verbreiten am 3. Oktober 1929 die Nachricht vom plötzlichen, unerwarteten Tod des deutschen Außenministers Gustav Stresemann im Alter von nur 51 Jahren! Das Echo in den politischen Lagern ist beträchtlich und vielfältig; übereinstimmend bleibt aber der Tenor, dass eine zentrale Figur deutscher Politik die Bühne der Weimarer Republik verlassen hat. Er hatte sich eine anerkannte Stellung als beharrlicher und zugleich kompromissfähiger Politiker in der europäischen Öffentlichkeit erworben, ein Ansehen, das im Dezember 1926 mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn und zugleich an Aristide Briand gewürdigt worden war.

Schlagworte: Deutschland

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Erschienen in
Welttrends 62 | 2008
Zerrissene Türkei
160 Seiten