2016

Heiliger Stuhl und Faschismus

6 Seiten | Autor: Gerhard Feldbauer

Im Bemühen um gute Beziehungen zum neu ernannten Ministerpräsidenten Benito Mussolini ging die katholische Kirche 1921/22 ein verhängnisvolles Bündnis mit dem Faschismus ein. Dies beschränkte sich aber nicht nur auf Italien, sondern bezog auch den deutschen Faschismus mit ein. Der Beitrag beschreibt die Verstrickungen und Parteinahmen für die faschistischen Regime des 20. Jahrhunderts seitens des Vatikans.

Schlagworte: Vatikan | Papst | Faschismus

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Von Wojtyła bis Bergoglio

Kontinuität und Wandel in der Politik dreier Päpste

6 Seiten | Autor: Hubertus Mynarek

In der Welt von heute sehen wir einen „Systemegoismus“. Große politische, ökonomische und militärische Institutionen wollen ihre Macht um jeden Preis erhalten und sogar steigern. Das gilt auch für den „Großkonzern“ katholische Kirche. Dieser ist keineswegs eine Institution, die „nicht von dieser Welt“ ist, sondern durch und durch weltlich. Der Autor legt dar, dass sich am Machtanspruch der katholischen Kirche auch unter den letzten drei Päpsten nichts geändert hat.

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Der Heilige Stuhl und die Weltpolitik

5 Seiten | Autor: Christoph Goldt

Der Heilige Stuhl ist seit Jahrhunderten ein gewichtiger Akteur in der internationalen Politik. Dabei geht es nicht nur um eine historische Betrachtungsweise, sondern auch um die Frage, welche Rolle der Papst bzw. der Heilige Stuhl gegenwartig und zukunftig einnehmen wird. Der Beitrag stellt die Rolle des Vatikans bei der Durchsetzung und Verteidigung der Menschenrechte und als Unterstutzer einer weltweiten Friedenspolitik heraus.

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Keine Ruhe an Südafrikas Universitäten

3 Seiten | Autor: Ulrich van der Heyden

An den Universitäten der Republik Südafrika gärt es. Die Beseitigung der Apartheid durch ein demokratisches System vor 20 Jahren führte auch zu Transformationen im Hochschulwesen. Die damit verbundenen Turbulenzen waren fast verebbt. Nun kommt es zu Protesten an den Universitäten, deren Ausmaß an Gewalt zugleich Spiegelbild der tiefen politischen und sozialen Widersprüche der „Regenbogennation“ ist.

Schlagworte: Südafrika | Universitäten | Unruhen

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Über Nacht wieder beste „Freunde“?

Iranisch-türkische Beziehungen nach dem Militärputsch

3 Seiten | Autor: Julia Pickhardt

Als Teile des türkischen Militärs versuchten, sich im Juli 2016 an die Macht zu putschen und die türkische Regierung inklusive Präsident abzusetzen, stellte sich die Islamische Republik Iran als eines der ersten Länder hinter Recep Tayyip Erdoğan und verurteilte den Militärputsch. Ist dies der Beginn einer Wiederannäherung beider Länder?

Schlagworte: Iran | Türkei | Beziehungen

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Afrikas Rückzug aus dem Internationalen Strafgerichtshof

2 Seiten | Autor: Henning Melber

Ganz so überraschend kam das nicht: der Rückzug afrikanischer Staaten aus dem Internationalen Strafgerichtshof (International Criminal Court/ICC). Es gab Ansagen in der Afrikanischen Union (AU). Kenias Präsident Uhuru Kenyatta, der selbst wegen politischer Gewalt im Blickfeld des ICC stand, hatte 2013 zum kollektiven Verlassen aufgefordert.

Schlagworte: ICC | Afrika | Austritt

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Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Forum: Reaktionen auf die US-Wahl

Die akademischen und liberalen Kreise in den USA und in Westeuropa waren nach den US-Präsidentschaftswahlen vom November 2016 und dem Sieg von Donald Trump zutiefst verunsichert. Im Forum werden die einige Reaktionen aus Osteuropa, konkret aus Ungarn, Tschechien und Polen, auf die Wahl von Trump gezeigt.

Schlagworte: USA | Wahlen | Trump

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Erschienen in
Welttrends 123 | 2017
Päpste und Politik
72 Seiten

Zur Lage des deutschen Protestan­tismus im 21. Jahrhundert

20 Seiten | Autor: Peter Zimmerling

Die Lage des deutschen Protestantismus im 21. Jahrhundert beschreiben zu wollen, ist ein ambitioniertes Unterfangen. Anspruchsvoll aus verschiedenen Gründen: Der Protestantismus stellt sich schon beim oberflächlichen Hinschauen als äußerst unübersichtlich dar, zumal, wenn man neben den evangelischen Landeskirchen darunter auch die verschiedenen protestantischen Freikirchen und neueren Gruppen und Bewegungen versteht, was hier geschehen soll. Dazu kommt, dass sich ein einigermaßen zuverlässiges Bild nur aus unterschiedlichsten Perspektiven gewinnen lässt: Neben theologischen und historischen auch soziologische, juristische, politologische, betriebswirtschaftliche Zugänge – sie alle haben ihr Recht. Als Praktischer Theologe ist mein Zugang naturgemäß ein theologischer, wobei ich mich darum bemühen werde, auch Erkenntnisse der anderen Forschungsperspektiven zu berücksichtigen. Nach einer kurzen historischen Positionsbestimmung des deutschen Protestantismus soll seine gegenwärtige Lage unter den drei Stichworten der Entkirchlichung bzw. Säkularisierung, der Pluralisierung und der Revitalisierung beschrieben werden. In einem abschließenden Punkt möchte ich Herausforderungen formulieren, vor denen der Protestantismus im 21. Jahrhundert steht.

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Kultursoziologie 3 | 2016
25 Jahre Kultursoziologie
118 Seiten

Unsere moderne Gesellschaft und die bulgarische Sprache

10 Seiten | Autor: Mihail Videnov

Unabhängig davon, welches Handbuch der Allgemeinen Linguistik man in die Hand nimmt, wird man eine ausdrücklich hervorgehobene Feststellung lesen: Die Menschheit hat nichts Vollkommeneres als die natürlichen Sprachen geschaffen. Die Sprache des sogar zurückgebliebensten Stammes ist so entwickelt, dass ihre Träger all ihre Gedanken ausdrücken und sie den Angehörigen ihres Stammes mitteilen können. Grundsätzlich ist die Sprache einer Gemeinschaft so genau, reich und ausdrucksstark, wie es von den Bedürfnissen der jeweiligen Gemeinschaft gefordert wird. Vor dem Hintergrund dieser These können wir die Antwort auf die Frage suchen: Warum hat die Intelligenz der modernen bulgarischen Gesellschaft das Gefühl, dass das Bulgarische „verfalle“? Hierzu sind einige Vorbemerkungen und Hinweise auf soziolinguistische Axiome notwendig: Die Empörung richtet sich lediglich gegen den öffentlichen Standard, dessen sich unsere Politiker, Journalisten usw., die wir „Schichten im Rampenlicht“ zu nennen pflegen, bedienen; d.h. die Empörung richtet sich nicht gegen das Bulgarische überhaupt.

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Kultursoziologie 3 | 2016
25 Jahre Kultursoziologie
118 Seiten

Zur Kultursoziologie anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens

3 Seiten | Autor: Fritz Pustet

Es mag im Jahr 1998 oder 1999 gewesen sein, als Professor Wolfgang Geier und ich uns auf der Leipziger Buchmesse am Stand unseres Verlags zum ersten Mal begegnet sind. In diesen Jahren unternahm Pustet seine ersten „Gehversuche“ in die neuen Bundesländer, zusammen mit dem Regensburger kunstwissenschaftlichen Verlag Schnell & Steiner wurde ein Gemeinschaftsstand angemietet (wobei die Verlagspartnerschaft seit dieser Zeit in dieser Form in Leipzig gepflegt wird). Ich erinnere mich noch genau: Das neue Messegelände, vor allem der zentrale gläserne Pavillon, haben mich begeistert, es war mein bzw. unser erster Besuch in Leipzig. Und seither habe ich diese Stadt kennen, schätzen und lieben gelernt.

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Erschienen in
Kultursoziologie 3 | 2016
25 Jahre Kultursoziologie
118 Seiten