Europa

Der Westen am Ende?

Von der Fiktion eines pazifischen Jahrhunderts

8 Seiten | Autor: Roland Benedikter

Die atlantische Partnerschaft ist in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen – mit negativem Ausblick. Die europäische Öffentlichkeit hat bisher weitgehend die Augen davor verschlossen, dass sich die USA unter Präsident Obama strategisch neu auszurichten begannen. Bricht für die USA ein pazifisches Jahrhundert an und wird Europa dabei abgedrängt?

Schlagworte: Neue Weltordnung | USA | Europa

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Erschienen in
Welttrends 87 | 2012
Weltunordnung 21
144 Seiten

Für eine illusionslose Russlandpolitik des Westens

3 Seiten | Autor: Joachim von Arnim

Aus der Zusammenschau der Artikel der russischen Autoren im Schwerpunkt Russland in WeltTrends 89 ergibt sich ein ganz gutes Bild des politischen Russland, mit dem die deutsche Außenpolitik heute und in der vorhersehbaren Zukunft zu tun haben wird. Vor der „oppressive nature of Putin’s rule“ (Kryštanovskaja) hängt eine „demokratische Fassade“ (Devjatkov). Das Problem sei aber nicht das „Demokratiedefizit“, das wegen der Veränderungen der sowjetischen Innenpolitik „überholt“ sei, also trotz seiner Existenz offenbar nicht beachtet werden solle (Fedortsev). Man dürfe sich nicht „einmischen“, heißt es wie zu Brežnevs Zeiten, und müsse Russland „nehmen, wie es ist“ (Oganesian), also repressiv. Die russische Hegemonie über die „Post-Soviet countries“ sei gerechtfertigt (Kudrin). Weil der Westen sich in einer Krise befinde, der Westen ist also schuld, bleibe Russland nichts anderes übrig, als gegenüber dem „Nahen Ausland“ eine „more robust policy“ zu verfolgen.

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Erschienen in
Welttrends 91 | 2013
Kriminelle Welt
144 Seiten

Zu einer neuen Qualität der Partnerschaft?

3 Seiten | Autor: Sergej Birukov

Deutschland und Russland haben in den vergangenen 20 Jahren mehrere Perioden durchlebt: Die „romantische Epoche“, die im Zusammenhang mit dem Fall der Berliner Mauer und der „Gorbi-Mania“ stand, wurde durch die Periode einer „engen informellen Partnerschaft“ zwischen Russland und Deutschland ersetzt, wie es der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin gern betonte. Die persönliche Annäherung der beiden Staatschefs Jelzin und Kohl führte jedoch nicht zu einem Durchbruch in den Beziehungen der beiden Staaten. Die politische Unsicherheit in Russland und die deutsche Konzentration auf interne Probleme sowie europäische Angelegenheiten behinderten einen „Durchbruch“. Die hypothetische Achse „Berlin-Paris-Moskau“, die man in der Fachwelt Russlands diskutierte, blieb so eine politische Illusion. Danach war die Ära des politischen „Schwergewichts“ Helmut Kohl vorbei. In der Politik der beiden Länder kam es zu einer neuen Phase, die durch neue Politiker wie Wladimir Putin und Gerhard Schröder symbolisiert wurden.

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Erschienen in
Welttrends 91 | 2013
Kriminelle Welt
144 Seiten

Russland zwischen Deutschland, der EU und China

4 Seiten | Autor: Andrey Kinyakin

Die heftige Diskussion über den Charakter der deutschrussischen Zusammenarbeit hat sich in letzter Zeit weiter aufgeheizt. Dies zeigte der jüngste Staatsbesuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Deutschland im April 2013 deutlich. Der Dialog zwischen unseren beiden Ländern befindet sich im Moment in einer Krise und hat den tiefsten Punkt seit Anfang der 1990er Jahre erreicht. Die Ursachen für diese Entwicklung sind nicht nur die Kritik aus Deutschland an den Aktivitäten der russischen Elite und die Verärgerung des Kremls darüber. Die wirkliche Ursache der Krise ist ein Komplex vielfältiger Probleme, der nicht mit dem russisch-deutschen Verhältnis, sondern auch mit den Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union zu tun hat.

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Erschienen in
Welttrends 91 | 2013
Kriminelle Welt
144 Seiten

Die EU-Dimension der deutsch-russischen Beziehungen

5 Seiten | Autor: Bogdan Koszel

Viele Politologen und Fachleute für internationale Beziehungen vertreten die Ansicht, die damalige Bundesregierung Schröder/Fischer habe den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Europa salonfähig gemacht und seine autoritären Ambitionen legitimiert. Mit Ausnahme der Errichtung der Nord-Stream-Pipeline, der Erklärung über die strategische Partnerschaft auf den Gebieten der Bildung, Forschung und Innovation sowie der persönlichen Freundschaft zwischen Schröder und Putin wurden die erklärten Ziele der deutschen Ostpolitik gegenüber Russland jedoch nicht erreicht. Es ist den Deutschen nicht gelungen, Russland der Europäischen Union anzunähern und Putin zur Abkehr von seiner Praxis gelenkter Demokratie zu bewegen.

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Erschienen in
Welttrends 91 | 2013
Kriminelle Welt
144 Seiten

Hic sunt dracones

Die WIESER ENZYKLOPÄDIE des EUROPÄISCHEN OSTENS und die Buchreihe EUROPA ERLESEN

30 Seiten | Autor: Jacob Grollitsch

Heute sind wir scheinbar immer nur einen Mausklick vom Letztstand unseres globalen Wissens entfernt. Die Wissensbreite und -vielfalt, die wir aus dem Onlineangebot nutzen können, hat nicht nur Wissen als Ressource grundlegend verändert, sondern auch die Bestimmung derer, die Autorität über Wissen haben. Wissensvermittlung und -gewinnung ist ein Diskurs der Öffentlichkeit geworden, in den von staatlicher, religiöser oder akademischer Seite begrenzt eingegriffen werden kann – zumindest in Demokratien europäisch-westlichen Zuschnitts.

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Erschienen in
Kultursoziologie 1 | 2013
Deutsche und Russen
146 Seiten

Abwarten im Ausland

Polnische Arbeitsmigration im Schatten der EU-Krise

5 Seiten | Autor: Andrzej Sakson

Die Krise in Europa hatte gerade für jene einschneidende Konsequenzen, die ihre „alte Heimat“ verlassen hatten, um im Ausland Lohn und Brot zu finden. Das galt auch für die vielen polnischen Arbeitsmigranten in den verschiedenen EU-Ländern. Wie hat sich diese Krise auf deren Verhalten ausgewirkt? Gab es eine massenhafte Rückkehr oder versuchen sie eher, die Krise in der „neuen Heimat“ zu überstehen?

Schlagworte: Polen | Migration | Europa

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Erschienen in
Welttrends 88 | 2013
China und die Welt
144 Seiten

Deutsch-russische Beziehungen am Scheideweg

7 Seiten | Autor: Andrey Devyatkov

Die Umsetzung der Strategischen Partnerschaft, die Moskau seit Langem in den Beziehungen mit Deutschland verfolgte, ist ins Stocken geraten. Das liegt nicht nur an den autoritären Entwicklungen in Russland, sondern auch daran, dass Moskau die Interessen Deutschlands als Vermittler zwischen Ost und West kaum berücksichtigt. Auf der deutschen Seite ist das mit Entfremdung gegenüber einem sich selbst isolierenden Partner verbunden.

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Erschienen in
Welttrends 89 | 2013
Russland und Wir
144 Seiten

Perspektiven internationaler Kriminalitätsbekämpfung

Der Kokainhandel von Südamerika nach Europa

10 Seiten | Autor: Michael Radseck, Daniel Flemes

Die internationale Bekämpfung organisierter Kriminalität gilt als wenig effektiv. Der aus der Andenregion nach Europa verlaufenden Kokainhandel ist dafür beispielhaft. Die auf mehreren Handlungsebenen verorteten Muster zur Bekämpfung der transnational organisierten Kriminalität sind mangelhaft aufeinander abgestimmt und unzureichend miteinander vernetzt.

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Erschienen in
Welttrends 91 | 2013
Kriminelle Welt
144 Seiten

Kultursoziologie 1 | 2013

Deutsche und Russen

ISSN 0944-8101 | 146 Seiten

<p>Deutsche und Russen, Russen und Deutsche in der europäischen Kulturgeschichte – sie stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe, in historischer und aktueller Perspektive. Enthalten sind Beiträge zur sowjetischen Kulturgeschichte, zur Metapher der schwarzen Augen und zur russischen Welt Leipzigs. In weiteren Aufsätzen finden sich profunde Anmerkungen zur Bestimmung des Fachs Kultursoziologie und eine Analyse zur Entwicklung des Hermann von Pückler-Muskau.</p>

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