NATO

Ende und Anfang?

Abrüstung nach Obamas Nein zu den Raketen in Mitteleuropa

3 Seiten | Autor: Oliver Meier

Das Aus für die US-Raketenpläne in Mitteleuropa kann den Auftakt für eine neue Verständigung zwischen der NATO und Russland bilden. Auch bei diesem Thema kann das Ende der US-Raketenabwehrpläne dazu beitragen, dass Kooperation und nicht Konfrontation künftig das Verhältnis zwischen Ost und West bestimmt. Russland sollte das Angebot annehmen.

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Erschienen in
Welttrends 69 | 2009
Europäische Brüche
144 Seiten

Die NATO als militärischer Akteur

12 Seiten | Autor: Klaus Wittmann

Die NATO gilt als das erfolgreichste Militärbündnis der Geschichte. Dabei war sie immer zugleich auch ein politisches Bündnis. Notwendig ist die aktuelle Selbstvergewisserung zu Zweck und Hauptaufgaben. Verteidigung, Stabilisierung Europas und internationale Friedensmissionen werden dazu gehören. Wichtig bleibt ein gemeinsamer Wille zum praktischen Untersetzen durch verbesserte militärische Fähigkeiten. Die Allianz sollte das spezifische militärische Instrument in die breiteren internationalen sicherheitsrelevanten Bemühungen einbringen.

Schlagworte: NATO | Militär | Sicherheitspolitik

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Partner oder Zweckgemeinschaft?

Sicherheitspolitische Kooperation zwischen EU und NATO

7 Seiten | Autor: Anja Opitz, Jodok Troy

Mitglieder der NATO. Das geografische und politische Europa ist, bis auf wenige Ausnahmen, von Staaten besetzt, die zumindest einer dieser Organisationen angehören. Die verteidigungspolitische Organisation NATO trifft auf das politische System EU mit wachsendem sicherheitspolitischem Anspruch. Vor diesem Hintergrund werden verschiedene Aspekte der Kooperation zwischen diesen beiden Organisationen näher beleuchtet.

Schlagworte: NATO | EU | GASP | Sicherheispolitik

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

60 Jahre NATO

Zwischen Irrelevanz und Überforderung

11 Seiten | Autor: Rolf Mützenich

Welchen Aufgaben soll sich die NATO zuwenden? Wo soll sie enden? Als klassisches Militärbündnis verliert sie jedenfalls an Bedeutung. Die gegenwärtige Krise der regionalen Allianz mit globaler Reichweite muss genutzt werden für eine strategische Neuausrichtung der Struktur und Funktion des Bündnisses. Die Rolle der NATO als Werkzeug für multinationale Interventionen entscheidet über die Bildung globaler Koalitionen.

Schlagworte: NATO | Sicherheitspolitik | Militär

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Institution im Wandel

Thesen zur Nato

9 Seiten | Autor: Ernst Krabatsch, Gerry Woop

Internationale Institutionen haben Stabilität und Beharrungsvermögen. Sie erfüllen Funktionen und suchen aus ihrer Eigendynamik, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Das gilt auch für die NATO nach dem Ende der bipolaren Blockkonfrontation. Sie erfüllt noch Funktionen im Interesse ihrer Mitglieder und wird trotz Sinnkrise sowie Defiziten in ihrer Problemlösungsfähigkeit noch lange als sicherheitspolitischer Akteur die internationalen Beziehungen prägen. Entscheidend ist der Platz, den sie einnehmen will.

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Zwischen Konkurrenz und Kooperation

Europas Rüstung kostet Geld und Vernunft

6 Seiten | Autor: René Heilig

NATO-Streitkräfte sind weltweit im Einsatz. Dazu benötigen sie Material und die Industrie könnte sich eigentlich freuen. Doch der Markt für Rüstungsgüter aller Art ist kleiner geworden. Der Autor belegt an Beispielen deutlich, dass die Mitgliedstaaten der NATO sich bei ihren Verteidigungsagenden finanziell übernehmen und es ohne Kooperation keinen wirtschaftlichen Erfolg geben kann.

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Reif für die Übergabe?

Interview mit Andreas Timmermann-Levanas

Das Abzugsdatum der Bundeswehr ist eher ein rhetorischer Versuch zur Beruhigung der eigenen Wählergruppen als ein militärisch sinnvoll begründeter Zeitplan. Wer definiert wie die Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Übergabe an wen? WeltTrends fragt den ehemaligen Oberstleutnant Andreas Timmermann-Levanas zum „Exit Afghanistan“ sowie zur geplanten Reform der Bundeswehr.

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Erschienen in
Welttrends 77 | 2011
Fremde Bürger
144 Seiten

Militärische Gewalt gegen ziviles Chaos

Interview mit Marc Lindemann

Die ISAF-Mission in Afghanistan ist eine Geschichte von verpassten Chancen und hoffnungsvollen Erfolgserlebnissen. Militärisch ist dieser Konflikt nicht zu lösen ohne den Aufbau staatlicher Strukturen im Inneren und der friedlichen Mitwirkung aller Nachbarländer nach außen. Welche sind die unabdingbaren Voraussetzungen für einen gelingenden Abzug der Truppen? Marc Lindemann, Hauptmann der Reserve und mehrfach in Afghanistan tätig, nimmt kritisch Stellung zu den Fragen von WeltTrends.

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Erschienen in
Welttrends 76 | 2011
Herausforderung Eurasien
144 Seiten

Eigenständig und selbstbewusst

Die polnische Außenpolitik

8 Seiten | Autor: Jürgen van Zwoll

Anno 2011 ist Polen ein aufstrebender, stabiler Staat, dessen internationales Ansehen seit dem Ende des Kalten Krieges deutlich gewachsen ist. Der Beitrag skizziert die Entwicklung der polnischen Außenpolitik seit Beginn der 1990er Jahre. Darüber hinaus gibt er einen Überblick über die Grundlinien der internationalen Politik des heutigen Polens.

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Erschienen in
Welttrends 78 | 2011
Polen regiert Europa
144 Seiten

Raketenabwehr und russische Optionen

2 Seiten | Autor: Wolfgang Schwarz

Als Gorbatschow am 10. Dezember 2011 mit dem Franz- Josef-Strauß-Preis der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung geehrt wurde, nahm er dies zum Anlass, vor dem Entstehen neuer Trennungslinien zwischen dem Westen und Russland, vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges zu warnen. So sei die geplante Aufstellung von US-amerikanischen Raketenabwehrsystemen im europäischen Bereich ausschließlich gegen Russland gerichtet; alles andere sei Gerede. Wo die russische Regierung die Verteidigungsfähigkeit des Landes gefährdet sehe, werde sie entsprechend militärisch reagieren.

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Erschienen in
Welttrends 83 | 2012
Arabische Brüche
144 Seiten