Deutschland

Wilhelm Solf

Gouverneur, Staatssekretär, Botschafter

2 Seiten | Autor: Enrico Seewald

Der Übergang von der Monarchie zur Republik in der Novemberrevolution 1918 in Deutschland vollzog sich innerhalb der Ministerialbürokratie fast reibungslos. Daran hatten das Auswärtige Amt und sein Staatssekretär Solf besonderen Anteil.

Schlagworte: Deutschland

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Erschienen in
Welttrends 79 | 2011
Rohstoff Poker
144 Seiten

Ambitionierte Pläne – harte Realität. Die neuen EU-Mitglieder und die Ratspräsidentschaft

Interview mit Vladimir Handl, Zlatko Šabič, Attila Ágh, Kai-Olaf Lang, Ireneusz Pawel Karolewski und Monika Sus

13 Seiten | Autor: Jochen Franzke

Die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft ist eine besondere Herausforderung für die Mitgliedsländer der Union – nicht zuletzt für jene, die ihr erst seit wenigen Jahren angehören. Über Erfahrungen Sloweniens, Ungarns und Deutschlands mit der Präsidentschaftsrolle und den Erwartungen Polens an die eigene Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2011 diskutierten im März 2011 an einem virtuellen runden Tisch Dr. Vladimir Handl (Institut für Internationale Beziehungen Prag), Prof. Zlatko Šabič (Universität Ljubljana), Prof. Attila Ágh (Corvinus-Universität Budapest), Dr. Kai-Olaf Lang (Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin) sowie Prof. Dr. Ireneusz Pawel Karolewski und Monika Sus (Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław). Die Fragen stellte der stellvertretende Chefredakteur von WeltTrends, Prof. Jochen Franzke.

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Erschienen in
Welttrends 78 | 2011
Polen regiert Europa
144 Seiten

Welche Wahrheit?

2 Seiten | Autor: Attila Király

Mit der Theaterpraxis des russischen Regisseurs Konstantin Stanislawski (1863-1938) verband sich das Verständnis dreier Wahrheiten: die Wahrheit der schauspielerischen Empfindung, die gesellschaftliche Wahrheit und die Wahrheit der Bühne. Kunst ist, wenn alle drei zusammenkommen. So das Konzept. Nun ist der postmodernen Gesellschaftsanschauung die Wahrheit weitgehend abhandengekommen, und Begriffe der Kunst sind nicht unmittelbar in solche der Politik zu übersetzen. Dennoch gilt: Dem politisch Handelnden nimmt man die politische Botschaft nur ab, wenn sie authentisch ist; die geäußerten Positionen müssen gesellschaftlich relevant sein; das muss in der parlamentarischen Praxis umgesetzt werden. Gleichwohl sind das drei unterschiedliche Perspektiven: die Logik des gesellschaftlichen Handelns, die Logik der parlamentarischen Arbeit und die Fähigkeit, dies überzeugend umzusetzen.

Schlagworte: Deutschland | Parteien | Militär

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Erschienen in
Welttrends 84 | 2012
Ernährung garantiert?
144 Seiten

China und Deutschland: Welche Partnerschaft?

Replik auf Yu-ru Lian

3 Seiten | Autor: Matthias Adolf

Der organische Begriff der „natürlichen Partnerschaft“, den Yu-ru Lian in ihrem in WeltTrends 81 erschienenen Beitrag verwendet, um die deutsch-chinesischen Beziehungen zu definieren, erfasst nicht die bilateralen Beziehungen. Selbst der in seiner Bedeutung schwächere Terminus einer „strategischen Partnerschaft“ lässt Fragen offen – Fragen, die auch von hochrangiger chinesischer Seite gestellt werden: Wenn Deutschland es mit strategischer Partnerschaft ernst meint, warum wird dann inflationär mit dieser Konnotation umgegangen. So gibt es eine strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland oder Deutschland und der Mongolei. Delikat ist, dass es Interessendivergenzen, etwa zwischen China und Indien, gibt – Deutschland unterhält jedoch zu beiden eine „strategische Partnerschaft“. Hier ist Konfliktpotenzial gegeben. Dies gilt zudem für die strategische Partnerschaft mit Australien, zumal die USA dort Militärbasen aufbauen wollen, um ein Gewicht gegen die postulierte rapide chinesische Aufrüstung zu setzen.

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Erschienen in
Welttrends 83 | 2012
Arabische Brüche
144 Seiten

Konfuse Gemengelage

Warum noch Kernwaffen in Deutschland?

2 Seiten | Autor: Wolfgang Schwarz

Im Kalten Kriege lagerten taktische Kernsprengköpfe kurzer und mittlerer Reichweite der USA und der UdSSR in großer Zahl auf dem Territorium der beiden deutschen Staaten, um im Kriegsfall im Frontbereich und im unmittelbaren Hinterland eingesetzt zu werden. Die DDR und die BRD hätten dies nicht überlebt. Seit dem Abzug der Roten Armee Anfang der 1990er Jahre sind auch deren Atomwaffen komplett auf russisches Territorium zurückgekehrt. Die USA haben ebenfalls über 95 Prozent ihrer Bestände abgezogen. Zurückgeblieben sind etwa 200 Wasserstoffbomben vom Typ B-61 in fünf europäischen NATO-Staaten. Bis zu 20 davon – mit je etwa 13-facher Sprengkraft der Hiroshima-Bombe – lagern auf dem Fliegerhorst Büchel der Bundesluftwaffe in der Eifel, denn diese Waffen sollen ggf. mit bundesdeutschen Tornados in Feindesland transportiert werden. Das heißt im NATO-Jargon „nukleare Teilhabe“. Der Begriff ist irreführend, denn rein praktisch ist die Rolle der Bundesrepublik auf die eines atomaren Paketdienstes beschränkt. Ob, an wen oder wohin konkret geliefert würde, daran haben die USA nie eine Teilhabe eingeräumt.

Schlagworte: Deutschland | Atompolitik

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Erschienen in
Welttrends 85 | 2012
Brasilien – Land der Gegensätze
144 Seiten

Deutsche Verantwortung für Europa

2 Seiten | Autor: Lutz Kleinwächter

Wir stehen vor einer Zeitenwende – entweder kommt es zum gemeinsamen Wohlstand oder zum Niedergang Europas in einer immer stärker globalisierten Welt. Deutschland, anteilig mit ca. 20 Prozent die größte und außerordentlich technologiestarke europäische Wirtschaft, trägt dabei eine zentrale politische Verantwortung. Leider wird die derzeitige schwarz-gelbe Regierung diesen Herausforderungen nicht gerecht. Kanzlerin Merkel, mehrfach zur „stärksten Frau der Welt“ gekürt, gelingt bislang keine kompromissfähige Stabilisierung, geschweige denn eine zukunftsfähige Investitions- und Nachhaltigkeitsstrategie. Die seit zwei Jahrzehnten erfolgreiche Exportoffensive der deutschen Großindustrie, finanziert von Banken, generiert gigantische privatwirtschaftliche Gewinne. Die Reallöhne der Masse der Bevölkerung stagnieren dagegen auf dem Niveau von 1995. Die europäische Finanzoligarchie, inklusive der griechischen, profitiert. Die Managergehälter in astronomischer Höhe sind nur ein Indiz dafür. Raffgier und Ausbeutung pur! Es gibt kein Problem der Wertschöpfung – weder in Griechenland noch in Deutschland oder Europa –, sondern sich zuspitzende Verteilungskonflikte bei der Arbeit, wobei die Jugend extrem betroffen ist, und beim Einkommen.

Schlagworte: Deutschland | Europa

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Erschienen in
Welttrends 86 | 2012
Neue Weltordnung 2.0
144 Seiten

Deutschlands Rohstoffpartnerschaften

7 Seiten | Autor: Rüdiger Schwarz

Die Entwicklung der nationalen Rohstoffstrategie Deutschlands hat in den vergangenen Jahren deutlich an Struktur, Dynamik und Durchsetzungskraft gewonnen. Einige Vorhaben werden bereits realisiert. Dafür stehen der Aufbau von Rohstoffkooperationen mit Zielländern und die Diskussion über die Definition der strategischen Interessen Deutschlands im Rohstoffbereich.

Schlagworte: Deutschland | Geopolitik | Rohstoffe

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Erschienen in
Welttrends 87 | 2012
Weltunordnung 21
144 Seiten

Europas Platz in der Welt

Bestandsaufnahme in der Eurokrise

9 Seiten | Autor: Jochen Franzke

Die aktuelle Schuldenkrise hat Konsequenzen für das institutionelle Gefüge der Europäischen Union. Sie hat das Trilemma zwischen Erweiterung, Vertiefung und Demokratie deutlich verschärft. Damit wird auch die globale Handlungsfähigkeit der EU beeinträchtigt. Die Eurokrise bescherte zugleich Deutschland die europäische Führungsrolle, ohne dass Berlin über ein zukunftsfähiges Europakonzept verfügt. Dieses ist aber erforderlich, um den Herausforderungen der Eurokrise zu begegnen und in einer polyzentrischen Welt die Interessen des „alten Kontinents“ wirkungsvoll vertreten zu können.

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Erschienen in
Welttrends 86 | 2012
Neue Weltordnung 2.0
144 Seiten

Vierzig Jahre? Dreimal zwanzig!

Deutsch-deutsch-chinesische Beziehungen

7 Seiten | Autor: Wolfram Adolphi

„40 Jahre Deutsch-chinesische Beziehungen“, so feierte im Oktober 2012 China und im Gleichklang das offizielle Deutschland. Aber die Volksrepublik China ist 63 Jahre alt, und vor den Beziehungen zwischen ihr und der Bundesrepublik Deutschland hatte sie bereits 23 Jahre lang Beziehungen mit dem anderen deutschen Staat, der Deutschen Demokratischen Republik. Das waren auch deutsch-chinesische Beziehungen, und ist nicht 1990 ein neues Deutschland entstanden, mit ganz anderen Beziehungen zur VR China als die alte Bundesrepublik?

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Erschienen in
Welttrends 88 | 2013
China und die Welt
144 Seiten

WeltTrends - Zeitschrift für internationale Politik 79 | 2011

Rohstoff Poker

ISBN 978-3-941880-26-9 | ISSN 0944-8101 | 144 Seiten

Die Einsätze erhöhen sich. Player wie China mischen die Karten am Tisch des globalen Rohstoffpokers neu. Deutschland nimmt die Herausforderung an und verändert seine Strategie. Experten und Kritiker dieser Neuausrichtung kommen zu Wort. Ohne die Einbeziehung der geopolitisch entscheidenden Mitspieler Zentralasien und Russland können die Karten aber nicht aufgedeckt werden. Weitere Themen sind die Intervention in Libyen aus kosmopolitischer Perspektive, die höchst umstrittene Verfassungsänderung in Ungarn und die Frage nach der Zukunft des Nahostkonflikts angesichts des Arabischen Frühlings.

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