Deutschland

Deutsche Außenpolitik vom Bismarck-Reich zur Berliner Republik

8 Seiten | Autor: Manfred Görtemaker

Die deutsche Außenpolitik hat seit dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart viele Veränderungen erlebt. Lange stand Deutschland in einem angespannten Verhältnis zu den europäischen Ordnungen, doch nun ist es ein wichtiger Akteur der internationalen Gemeinschaft. Manfred Görtemaker, Professor für Neuere Geschichte aus Potsdam, zeichnet die wichtigsten Stationen dieser Entwicklung in seinem Beitrag nach.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 67 | 2009
Außenpolitik in Schwarz-Rot
144 Seiten

Warschau zwischen Berlin und Moskau

Eine polnische Sicht

7 Seiten | Autor: Andrzej Sakson

Die polnische Öffentlichkeit reagiert auf Entwicklungen in den deutsch-russischen Beziehungen besonders sensibel. Der Autor analysiert die Ostpolitik unter Schröder und Merkel und fordert eine stärkere Berücksichtigung der polnischen Interessen in den deutsch-russischen Beziehungen.

Schlagworte: Geopolitik | Deutschland | Russland | Polen

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 67 | 2009
Außenpolitik in Schwarz-Rot
144 Seiten

Deutschlands neues wirtschaftliches Interesse an Afrika

6 Seiten | Autor: Armin Osmanovic

Afrika, der verlorene Kontinent? Diese Ansicht wandelt sich, auch in Deutschland. Politik und Wirtschaft beginnen, die Chancen in Afrika zu erkennen. Der Autor, ein Afrikaexperte, zeigt, wie Außenwirtschafts- und Entwicklungspolitik stärker als bisher miteinander verzahnt werden, um die deutsche Präsenz dort auszubauen. In politischen Fragen Afrikas übt sich Deutschland jedoch weiterhin in Zurückhaltung.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Motor oder Bremsklotz?

Deutschland und die Energie(außen)politik der Europäischen Union

11 Seiten | Autor: Frank Umbach

Die Europäische Union hat im März 2007 wichtige Entscheidungen in Richtung einer gemeinsamen Energiepolitik getroffen. Die folgende Analyse untersucht die neuesten Initiativen zur Stärkung der europäischen Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund des jüngsten Gaskonfliktes sowie die Haltung der Bundesregierung gegenüber dem Kommissionsplan für ein gemeinsames Energieinfrastrukturprogramm.

Schlagworte: Energiepolitik | EU | Deutschland

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

John Jay McCloy

Erster Hochkommissar der USA in Bonn

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

In der Frühe des 30. August 1950 raste ein Sonderkurier des Bundeskanzlers Adenauer zum Flugfeld Köln-Wahn. Dort erwartete ihn der amerikanische Hochkommissar John McCloy, kurz vor seinem Start nach Washington. Der Kurier übergab ihm zwei soeben fertiggestellte Memoranden: Das eine behandelte die „Sicherung des Bundesgebietes nach innen und außen“. Darin verlangte der Kanzler die Verstärkung der Besatzungstruppen, die Aufstellung einer Bundespolizei und bot ein deutsches militärisches Kontingent an, falls eine westeuropäische Armee gebildet werden sollte. Das andere Dokument forderte die Revision des Besatzungsstatuts und des Rechtsverhältnisses zwischen den Westmächten und der Bonner Regierung, verlangte also Schritte zur Erlangung der Souveränität der Bundesrepublik.

Schlagworte: USA | Deutschland

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Russland als Energieversorger Europas und Deutschlands

11 Seiten | Autor: Roland Götz

Die „Gasabhängigkeit“ Europas von Russland ist ein Scheinproblem. Es gibt gegenseitige Abhängigkeiten, die auch Russlands Handeln begrenzen. Für den Russlandexperten Roland Götz wird das politisch motivierte Vorantreiben einer von Russland unabhängigen Energieversorgung nicht nur erfolglos bleiben, sondern auch den Aufbau eines partnerschaftlichen Verhältnisses zwischen Europa und Russland erschweren.

Schlagworte: Energiepolitik | EU | Russland | Deutschland

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Kooperation im „Hohen Norden“

Energie aus Norwegen und Russland

8 Seiten | Autor: Matthias Dornfeldt

Deutschlands wichtigste Lieferanten für Erdöl und Erdgas – das Königreich Norwegen sowie die Russische Föderation – haben zur Barentssee gleichermaßen Zugang. Die dort noch unerschlossenen Vorräte an fossilen Brennstoffen sind für eine zukünftige Energiesicherheit Deutschlands und Europas unerlässlich. Entsprechend kann das Ziel nur eine feste Kooperation zwischen den drei Partner sein.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Wladimir S. Semjonow

Moskaus Wächter in Deutschland

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Anfang 1952 wandte sich Wladimir Semjonow, Politischer Berater der Sowjetischen Kontrollkommission in Deutschland, in einem streng vertraulichen Brief an seinen obersten Chef, Jossif Stalin. Er beklagte sich über Walter Ulbricht, den mächtigen Generalsekretär der SED in der DDR. Semjonow warf ihm nationalistische Überspitzungen und Grobheit gegenüber anderen Politikern vor. Ulbricht sei zwar ständig in Bewegung, aber es fehle ihm an ausreichender Bildung und an Taktgefühl im Umgang mit Intellektuellen. Stalin reagierte unverblümt: Ulbricht sei niemals stark in der Theorie gewesen; deshalb sei es Semjonows Pflicht, ihm zu helfen – „das ist Ihre Aufgabe!“

Schlagworte: Deutschland | Sowjetunion

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 65 | 2009
Naher Osten - Ferner Frieden
144 Seiten

Chefdiplomat versus Missionarin

2 Seiten | Autor: Jochen Franzke

Die Frage, ob die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, seit 1998 Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), einen Sitz im Stiftungsrat des „Zentrums gegen Vertreibung“ einnehmen soll, spaltet die politische Landschaft. Die von der SPD beantragte Aktuelle Stunde des Bundestages am 26. November 2009 machte dies erneut deutlich. Auch die neue Bundesregierung ist in dieser Frage gespalten.

Schlagworte: Deutschland | Parteien | Polen

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 70 | 2010
Brodelnder Iran
144 Seiten

Anthony Eden

Britischer Kritiker der Deutschen

2 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Dezember 1935: Ein erst 38-jähriger schlanker Mann mit markantem Profil und hoher Begabung betritt in London die Bühne der internationalen Politik. Seine Aufgaben: Er soll erstmals die Leitung des Foreign Office übernehmen, eine Antwort auf die aggressiv gestimmte Haltung der faschistischen Mächte Deutschland und Italien finden und die allmähliche Auflösung des britischen Weltreichs wenn nicht verhindern, so doch wenigstens verzögern. Es handelte sich bei diesem jungen Aufsteiger der britischen Politik um Anthony Eden, 1897 in Durham als Spross einer Grundbesitzer-Familie geboren. Er hatte nach seinem Militärdienst orientalische Sprachen, vor allem Arabisch und Persisch, studiert und war 1923 für die Konservativen in das House of Commons eingezogen.

Schlagworte: Großbritannien | Deutschland

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten