internationale Beziehungen

PESCO und die westeuropäische Rustüngskooperation

7 Seiten | Autor: Wilfried Schreiber

Zweifellos ist die 2017 beschlossene Ständige Strukturierte Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich (PESCO) ein wichtiger Schritt für den Umbau der EU zu einer Militär- und Rüstungsunion. Sie ist aber keineswegs der Anfang einer solchen Entwicklung. Der liegt in der Tat mehr als 60 Jahre zurück. Die Versuche, supranationale Institutionen zu schaffen, die für den Rüstungsprozess eine lenkende Funktion erfüllen könnten, scheiterten bisher. Inwieweit die jetzigen Beschlüsse realisiert werden, ist noch offen.

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Erschienen in
Welttrends 139 | 2018
Militärmacht EU?
72 Seiten

Was kommt danach?

Zu den Folgen der Präsidentschaftswahlen in Russland

5 Seiten | Autor: Alexander Rahr

Wladimir Putin ist zum vierten Mal zum Präsidenten Russlands gewählt worden. Für niemanden war dies eine Überraschung. Jedoch überraschte die hohe Zustimmungsrate von 77 Prozent. Nicht zuletzt haben die Kritiken des Westens dazu geführt, dass sich die Bevölkerung aus patriotischer Gesinnung um ihre Machthaber schart. Putin wird demnächst eine verjüngte Regierung aufstellen und im Inneren einen Reformprozess anstoßen. International orientiert sich Russland auf Partner im euro-asiatischen Raum. Die derzeitigen politischen Konflikte mit dem Westen sind lösbar, so der Autor, wenn sich beide Seiten auf ihre Interessen besinnen.

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Welttrends 139 | 2018
Militärmacht EU?
72 Seiten

„Kalter Frieden“ – Konfrontation statt Dialog

5 Seiten | Autor: Lutz Kleinwächter

Die Weltlage spitzt sich zu. 2018 wird bestimmt vom wirtschaftlichen Neoisolationismus der Trump-Administration, einer krisenhaften Zerissenheit der Europäischen Union sowie dem selbstbewussten Auftreten von China und Russland. Die internationalen Großkonferenzen verlaufen ergebnislos. Politische und wirtschaftliche Konfrontation sowie Regionalkriege bestimmen derzeit die Außenpolitik.

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Welttrends 139 | 2018
Militärmacht EU?
72 Seiten

„Ein alternativloses Bündnis“

Zum Verhältnis zwischen Japan und den USA

5 Seiten | Autor: Celine Pajon

Auf die Wahl Trumps zum neuen US-Präsidenten folgte in Japan zunächst Beunruhigung. Mittlerweile hat sich dies verändert: Tokio hat zur Trump-Administration mittlerweile ein enges Verhältnis. Die US-Sicherheitsgarantien kamen. Zu den USA, auch und besonders Trump, sieht die japanische Regierung unter Abe keine realistische Alternative. Zugleich war die Kündigung des Freihandelsabkommens durch die USA ein herber Schlag für Japans Regierung. Japan sucht deshalb auch weitere strategische Partner in der Region.

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Welttrends 138 | 2018
Verunsichertes Japan
72 Seiten

Die alte Angst vor einer aktiven Außenpolitik

Japans traditionelle Zurückhaltung

4 Seiten | Autor: Paul Kevenhörster

Seit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg folgt Japan dem Credo außenpolitischer Zurückhaltung. Je mehr die internationalen Beziehungen von Konflikten dominiert werden, umso problematischer erscheint dieser Grundsatz. In einer zunhemend interdependenten und zugleich krisengeprägten internationalen Ordnung wird der fernöstliche Technologiestaat Standort und Maximen seiner Politik überprüfen und neu bestimmen müssen.

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Welttrends 138 | 2018
Verunsichertes Japan
72 Seiten

WeltTrends 138 | 2018

Verunsichertes Japan

Herausgeber: Raimund Krämer

ISBN 978-3-945878-83-5 | ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Japan steht vor großen Herausforderungen, ob beim Inselstreit mit China oder der nuklearen Aufrüstung Nordkoreas. Noch stehen die USA als Schutzmacht zur Verfügung, doch die erratische Politik Trumps lässt auch einen Teilrückzug des ewigen Verbündeten befürchten. Der Themenschwerpunkt greift diese Verunsicherung auf, blickt zurück auf die Meiji-Restauration, zeichnet den Weg der wichtigsten Parteien Japans nach und beschäftigt sich mit dem zukünftigen politischen Kurs. Welche Außenpolitik will die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt vertreten? Um welchen Preis soll das Engagement der USA gesichert werden? Und wie steht es um eigene Initiativen?

Inhalt

BRICS im Realitätscheck

Eine südafrikanische Sicht

5 Seiten | Autor: Patrick Bond

Als sich 2010 die Allianz zwischen Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika formierte, wurde ihr enormes Potential zugeschrieben. Diese neue Gruppe könne die Hegemonie des Westens in der Weltpolitik in Frage zu stellen. Die Realität ist enttäuschend. Das gilt insbesondere für Südafrika, das von den fünf BRICS-Staaten am stärksten mit sozialer Ungleichheit und anderen Problemen zu kämpfen hat und dessen Führung das eine sagt und das andere tut.

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Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Kooperation des Misstrauens

Indien und die BRICS

6 Seiten | Autor: John P. Neelsen

Indien findet in den BRICS natürliche Partner zur Erfüllung seiner wirtschaftlichen und politischen Ziele, doch die Zusammenarbeit wird durch das schwierige Verhältnis Indiens zu China auch von Misstrauen und Widersprüchen geprägt. War zunächst das Aufbrechen der alten Weltordnung entscheidend, rückt nun die Frage nach der Gestaltung der künftigen Machtbalance in den Vordergrund.

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Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Russland und die BRICS

5 Seiten | Autor: Wolfgang Grabowski

Russland war Mitinitiator und ist bis heute ein Aktivist der BRICS-Gruppe. Moskau sieht eine multipolare Weltordnung im Entstehen und widersteht der neoliberalen Globalisierung. Eine neue Weltwirtschaftsordnung erscheint möglich, auch wenn bis heute nicht alle Konzepte der BRICS umgesetzt wurden. Russland geht davon aus, dass viele Entwicklungs-und Schwellenländer diesen internationalen Trend als Chance für ihre Interessen erkennen. Dafür sprechen neben der BRICS-Gruppe auch andere Staatenformationen, in denen Russland aktiv ist.

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Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Chinas Aufstieg und die BRICS-Gruppe

6 Seiten | Autor: Erhard Crome

In seinen Befunden zum Weltsystem betonte André Gunder Frank dieZentralität nicht Europas, sondern Asiens und insbesondere Chinas.Hier konzentrierten sich im Weltmaßstab mindestens im Zeitraum von1400 bis 1800 politische Macht, ökonomische Innovation und sozialeStabilität. Insofern ist der Aufstieg Chinas seit Ende des 20. Jahrhundertsnicht Störung einer europäisch bestimmten Normalität, sondern„untrennbar mit der fundamentalen Struktur und Kontinuität in derWeltentwicklung verbunden“.

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Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten