2007

WeltTrends Lehrtexte 9 | 2007

Politische Herrschaft im Vergleich

Herausgeber: Raimund Krämer

ISBN 978-3-939469-94-0 | ISSN 1861-5139 | 74 Seiten

Wie stellt sich politische Herrschaft in Theorie und Praxis dar? Staatstheoretische Konzepte von der Antike bis zur Gegenwart werden im vorliegenden Text ebenso wie verschiedenste Regierungsformen vorgestellt. Dies umfasst die Despotie der Vormoderne, den Absolutismus, bis hin zu den verschiedenen Varianten politischer Herrschaft im 20. Jahrhundert. Dabei werden Beispiele und Themen angesprochen, die oft außerhalb vergleichbarer Werke liegen. So können sowohl die Ernennung des Dogen von Venedig, als auch die Organisation Byzanz’ und der Inka nachvollzogen werden.

WeltTrends - Zeitschrift für internationale Politik 57 | 2007

Ressource Wasser

ISBN 978-3-939469-99-5 | ISSN 0944-8101 | 192 Seiten

Wasser ist ein teures Gut. Der Kampf darum wird jeden Tag geführt, und er scheint härter zu werden. Das muss nicht immer zu „Wasserkriegen“ führen, aber die internationalen Spannungen nehmen zu. Wasser ist ein Wirtschaftsgut und ein Menschenrecht. Wie stehen Migration, Wirtschaft und Politik in der EU zueinander? Dramatische Bilder rücken die Südgrenze der EU immer wieder ins Bewusstsein. Die Grenze wird militarisiert.

WeltTrends - Zeitschrift für internationale Politik 56 | 2007

Militärmacht Deutschland?

ISBN 978-3-939469-85-8 | ISSN 0944-8101 | 192 Seiten

Das Thema Militärmacht Deutschland wird in diesem Heft aus unterschiedlichen Sichten, mit zum Teil kontränen Positionen diskutiert. Ein gemeinsamer Nenner aller Beiträge ist die Forderung nach „Mehr Politik!“, nach mehr öffentlicher Debatte, in der mit klarer Sprache die Dinge beim Namen genannt werden: Interessen, Aufgaben, Kriterien, Verantwortlichkeit und Legitimation.

WeltTrends - Zeitschrift für internationale Politik 55 | 2007

G8 alternativ

ISBN 978-3-939469-70-4 | ISSN 0944-8101 | 192 Seiten

Wird der G8-Gipfel von Heiligendamm in die Geschichte eingehen? Oder wird er nur ein weiterer Eintrag in der „Gipfelchronik“? Jedoch bleiben die Themen, die auf den Gipfel von einigen Wenigen und in Rostock und Köln von Hunderttausenden diskutiert wurden, gegenwärtig: Es geht um unsere Zukunft! WeltTrends analysiert die globalen Wirkungen der G8, die Proteste, und die Experten aus den Schwellenländern stellen ihre Sicht auf das Spektakel vor. Im Streitplatz diskutiert WeltTrends Interessen, Ziele und Aufgaben deutscher Militärpolitik nach dem Attentat in Kundus.

WeltTrends - Zeitschrift für internationale Politik 54 | 2007

Identität Europa

ISBN 978-3-939469-61-2 | ISSN 0944-8101 | 192 Seiten

Gibt es eine europäische Identität? Wie kann diese gemessen werden? In welche Richtung entwickelt sie sich? Diese Fragen geht der neue Themenschwerpunkt von WeltTrends nach. Die kulturelle Identität der Europäer bleibt in jedem Falle vielgestaltig: lokal, regional oder national. Im Streitplatz beginnt WeltTrends mit einer neuen Debatte zur deutschen Militärpolitik. Die Bundeswehr stolpert ohne Konzept von einem Auslandseinsatz zum anderen. Wir wollen dazu beitragen, offen die deutschen sicherheitspolitischen Interessen zu diskutieren und mögliche Konsequenzen für die praktische Militärpolitik abzuleiten.

Schlagworte: Europa | EU | Identität | Regionen

André Steiner (Hg.): Preispolitik und Lebensstandard

Nationalsozialismus, DDR und Bundesrepublik im Vergleich

3 Seiten | Autor: Ulrich Busch

Die komparative Methode gehört zum Instrumentarium des Historikers. Insofern ist sie auch bei wirtschaftshistorischen Analysen am Platz. Bezogen auf verschiedene Wirtschaftsordnungen, unterschiedliche Staaten und differierende Zeiträume, erweist sie sich jedoch als problematisch. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem Vergleichsobjekt um eine systemische Kategorie wie die Preispolitik handelt.

Schlagworte:

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Erschienen in
Berliner Debatte 6 | 2007
Märkte denken
143 Seiten

Elisabeth Beck-Gernsheim: Die Kinderfrage heute

Über Frauenleben, Kinderwunsch und Geburtenrückgang

4 Seiten | Autor: Rudolf Woderich

Welche List der Vernunft, welche unvermutet ironische Wende, so schreibt Elisabeth Beck- Gernsheim am Ende ihrer Darlegungen, denn was der radikalen Frauenbewegung nicht gelang, nämlich einen Gebärstreik auszulösen, haben nun ganz normale Frauen der jüngeren Generation ohne ideologische Ambitionen und Motive erreicht. – Unterdessen wird in renommierten Medien von prominenten Meinungsmachern räsoniert, ob nicht die Aufwertung der traditionellen Mutterrolle, jenseits von Beruf und Karriere, den Geburtenrückgang stoppen, den demographischen Wandel kontrollierbar machen und sogar ein besseres Leben für Mann und Frau ermöglichen könnte.

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Erschienen in
Berliner Debatte 6 | 2007
Märkte denken
143 Seiten

Über die Notwendigkeit, die Verfassung durch die Bürger ratifizieren zu lassen

9 Seiten | Autor: Condorcet

Untersucht man diese Frage nur dem Recht nach, so kann es, wie ich zunächst bemerken möchte, dabei um nichts anderes gehen als um die individuelle Zustimmung, die von allen Bürgern gegeben oder verweigert wird. Denn wenn beispielsweise ein Dorf einer von ihm gewählten Versammlung das Recht verleihen kann, eine Verfassung auszuarbeiten oder anzunehmen, so ist es offensichtlich, daß mehrere Dörfer dieses Recht ebenso einer gemeinsamen Versammlung verleihen können und daß somit auch eine ganze Nation es nach und nach seinen Repräsentanten anvertrauen kann. Man kann dieselbe Frage aber auch nach Grundsätzen der Nützlichkeit behandeln und dementsprechend fragen, ob es nicht von Vorteil ist, daß die von einer Nationalversammlung ausgearbeitete Verfassung durch einen Konvent der Abgeordneten aller Provinzen ratifiziert werden muß.

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Erschienen in
Berliner Debatte 6 | 2007
Märkte denken
143 Seiten

Brief eines jungen Mechanikers an die Verfasser des Républicain, 16. Juli 1791

2 Seiten | Autor: Condorcet

Ein junger Mann, dem man sechs Pfund pro Bogen gibt, um an den guten Heften des Ami des patriotes mitzuarbeiten, sagte gestern im Café, daß diese Schurken von Republikanern unweigerlich den Bürgerkrieg entfachen würden, falls es dem klugen Eifer der aufrechten Freunde der Zivilliste nicht gelänge, die Monarchie zu retten. Da ich den Frieden liebe, haben mich diese Reden nicht schlafen lassen, aber ich war glücklich genug, ein Mittel zu finden, um alle Parteien zu versöhnen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 6 | 2007
Märkte denken
143 Seiten

Condorcets demokratischer Liberalismus

12 Seiten | Autor: Daniel Schulz

François Furets Diktum vom Ende der Französischen Revolution scheint sich in Europa weitgehend durchgesetzt zu haben. Diejenigen politischen und sozialen Modernisierungstheorien, welche die institutionelle Entwicklung eines politischen Gemeinwesens als eine aufsteigende, durch revolutionäre Dynamik getriebene Bewegung vorstellten, haben nicht erst seit dem Ende des Kommunismus an Überzeugungskraft eingebüßt. Allerdings, und auch hier läßt sich an Furet anschließen, sind die mit der Revolution aufgeworfenen Fragen durchaus noch die unseren, denn sie zielen auf die institutionelle Verfaßtheit der normativen Leitideen von Freiheit und Demokratie. Die ideengeschichtliche Reflexion ist daher insbesondere dort sinnvoll, wo sie Lösungsversuche thematisiert, die innerhalb dieses gemeinsamen Problemhorizontes stehen – denn trotz radikal veränderter Rahmenbedingungen in einer globalisierten Welt haben Freiheit und Demokratie ihre zentrale Bedeutung für unser normatives Selbstverständnis nicht verloren.

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Erschienen in
Berliner Debatte 6 | 2007
Märkte denken
143 Seiten