Wirtschaftspolitik

Quo vadis Europa?

Über heutige Krisen und künftige Chancen der EU

4 Seiten | Autor: Wilhelm Ersil

In der Geschichte der Europäischen Union sind die vergangenen Monate kaum an Dramatik zu überbieten. Nicht nur die Währungsunion, sondern der gesamte Staatenverbund befinden sich in einer schweren, vielleicht der schwersten Krise seit ihrer Existenz. Angriffe der Spekulanten haben zu einer inneren Lähmung und zu Sozialabbau geführt. Der Autor blickt in die Geschichte der europäischen Währungspolitik und diskutiert das Projekt einer Wirtschaftsregierung als Chance.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Wintermärchen 2010?

Die Bedeutung der Fußball-WM für Südafrika

8 Seiten | Autor: Christian von Soest

Südafrika hat die Fußball-WM im eigenen Land von Anfang an als afrikanisches Projekt präsentiert. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Kapazitäten und seines politischen Gewichts ist Südafrika prädestiniert, das Großereignis durchzuführen, sieht sich als regionale Führungsmacht im restlichen Afrika allerdings gewichtigen Vorbehalten gegenüber. Die WM bietet dem Kontinent die Chance, sich der internationalen Öffentlichkeit in einem neuen Licht darzustellen.

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Chancen des Eventtourismus

Ein wirtschaftlicher Aspekt der Fußball-WM

Südafrika ist die zentrale Wirtschaftsmacht in Afrika und produziert mehr als ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes aller afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Als Investitionsziel attraktiv, spielt das Land trotz hoher Wachstumsraten international noch eine untergeordnete Rolle. Die Autoren untersuchen in ihrem Beitrag, ob sich der Fußball-Eventtourismus auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkt.

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Vorsichtig optimistisch

Interview mit Armin Osmanovic

9 Seiten | Autor: Heike Imhof-Rudolph

WeltTrends sprach mit Armin Osmanovic, dem Leiter des Auslandsbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Johannesburg, über Südafrikas Kondition vor der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Korrumpierbarkeit der politischen Klasse, die Schwäche des amtierenden Präsidenten Zuma, die prekäre Wirtschaftslage und das Phänomen der Gewalt sind Probleme, die angesichts einer Event-Euphorie nicht übersehen werden dürfen.

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Startschuss für die Integration

Vor 60 Jahren: Robert Schuman initiiert die Montan-Union

3 Seiten | Autor: Siegfried Schwarz

Am 9. Mai 1950, 18 Uhr, im Uhrensaal des Quai d’Orsay: Der französische Außenminister Robert Schuman gibt vor mehr als 200 Pressevertretern seinen Vorschlag bekannt, die gesamte französisch-deutsche Kohle- und Stahlproduktion unter eine gemeinsame Oberste Aufsichtsbehörde, die Haute Autorité, zu stellen. Die Initiative kam überraschend; sie sollte dennoch von weittragender Wirkung sein. Sie bildete den Beginn eines langen und konfliktreichen, auch von herben Rückschlägen begleiteten Prozesses der Kooperation und Integration in Westeuropa.

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Strategische Notwendigkeit

Die östliche Partnerschaft der Europäischen Union

5 Seiten | Autor: Wolfgang Tiede, Jakob Schirmer

Der russisch-georgische Krieg machte 2008 deutlich, wie instabil der postsowjetische Raum wirklich ist und wie wenig Einfluss die EU in dieser Region besitzt. Mithilfe des Programms der östlichen Partnerschaft soll nun in den Staaten Osteuropas die Demokratisierung unterstützt und langfristig eine Wirtschaftsgemeinschaft geschaffen werden – ganz im Interesse der europäischen Energiesicherheit.

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Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Energiesicherheit im Klimawandel

Die Notwendigkeit einer Anpassungsdebatte

9 Seiten | Autor: Severin Fischer

Bislang konzentriert sich die Debatte zum Klimawandel auf die Vermeidung von Treibhausgasen. Der Autor thematisiert hingegen Anpassungserfordernisse, welche die globale Erwärmung mit sich bringt. Nach der Darstellung von Entscheidungsfaktoren für angemessene Anpassungsstrategien wirft der Beitrag einen exemplarischen Blick auf eine bedeutsame Systemkomponente: den Energiesektor.

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Erschienen in
Welttrends 75 | 2010
Exit Afghanistan
144 Seiten

Europa!

Identität und Perspektive des Kontinents

5 Seiten | Autor: Werner Weidenfeld

Die gegenwärtige Krise des Euro hat das Vertrauen der Bürger in die EU erschüttert. Wieso wird dieser im Vergleich zur europäischen Gesamtwirtschaft geringfügige Vorfall dermaßen dramatisiert? Es fehlt schlicht der politische Unterbau der Gemeinschaftswährung. Europa braucht gerade jetzt eine klare, identitätsstiftende Perspektive, die es zur politischen Union werden lässt.

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Erschienen in
Welttrends 80 | 2011
Japan 3/11
144 Seiten

Elitenkonflikte und ökonomischer Stillstand

Kuba nach dem VI. Parteitag der PCC

3 Seiten | Autor: Gerardo González Núñez

Die Uhren auf Kuba stehen weiterhin still. Der VI. Parteitag der PCC konnte weder der wirtschaftlichen noch der politischen Entwicklung dringend benötigte Impulse geben. Im Gegenteil: Mit den beschlossenen Personalentscheidungen werden die reformistischen Kräfte zurückgedrängt. So müssen die Hoffnungen auf eine notwendige Umgestaltung des ökonomischen Systems vorerst begraben werden.

Schlagworte: Kuba | Wirtschaftspolitik | Eliten

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Erschienen in
Welttrends 79 | 2011
Rohstoff Poker
144 Seiten

Grenzen einer Weltwirtschaftsregierung

Neue Akteure in neuen Governance-Strukturen?

6 Seiten | Autor: Henning Melber

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts zeichnet sich angesichts der neuen globalen Akteure mit rapide wachsendem Einfluss auf die Weltwirtschaft ein neuer Multilateralismus ab, der die kurzfristige Ära einer unipolaren Hegemonie der USA nach dem Kollaps der Sowjetunion relativiert und die westliche Dominanz zunehmend infrage stellt. Auch die Positionierung der EU als Soft Power wurde dadurch bereits einem Härtetest unterzogen, den diese nicht unbeschadet überstand. Die anhaltende Auseinandersetzung um die Economic Partnership Agreements mit den AKP-Staaten1 zeugt davon. Die Club-Hegemonie der G8 wurde als Club- Governance zum Auslaufmodell.2 Dies manifestierte sich bereits auf dem Kölner G8-Gipfeltreffen 1999 mit der Kooptation der Finanzminister eines Dutzend weiterer Staaten vornehmlich aus Ländern des globalen Südens. Deren Einbindung erfolgte auch als Ergebnis der Initiative des damaligen kanadischen Finanz- und späteren Premierministers Paul Martin, der seither zu den Verfechtern dieser neuen Instanz gehört und diese auch als Gastgeber des G8-Gipfels in Kananaskis 2004 offiziell auf der Ebene der Regierungschefs angesiedelt sehen wollte. Allerdings blieb es lange Zeit bei einer eher symbolischen Institutionalisierung. Als Folge der weltweiten Finanzkrise erwuchs schließlich neben der weiterhin bestehenden G8 die G20 als neue semi-formelle Institution, die sich derzeit als Nachfolgegruppe zur G8 zu etablieren scheint.

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Erschienen in
Welttrends 79 | 2011
Rohstoff Poker
144 Seiten