internationale Beziehungen

Nur Krisenprävention führt zu stabilem Frieden!

2 Seiten | Autor: Hans J. Giessmann

Im jüngsten Gutachten deutscher Friedensforschungsinstitute ist von einer dreifachen Krise die Rede, praktisch von einem Krisenbündel. Der Ruf nach einfachen Antworten, zunehmend auch nach mehr Militär, ist im öffentlichen Raum nicht mehr zu überhören. Ist aber effizientes Krisenmanagement der Weg zu mehr Frieden und Sicherheit? Was, wenn die Krisen bereits nicht mehr – und ohnehin schon gar nicht militärisch – zu managen sind? Dieser Kommentar mahnt zur Prävention. Selten bestimmt diese die Schlagzeilen, doch ihr Potenzial wird zu Unrecht unterschätzt.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 142 | 2018
Abschreckung
72 Seiten

50 Jahre Nichtverbreitungsvertrag

Grundstein für nukleare Rüstungsbegrenzung und Abrüstung

6 Seiten | Autor: Hubert Thielicke

Im Jubiläumsjahr steht der Vertrag vor neuen Herausforderungen. Die Politik der Trump-Administration bedroht auch das Nichtverbreitungsregime.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 142 | 2018
Abschreckung
72 Seiten

Russland und die Abschreckung

Ein Gespräch

13 Seiten | Autor: Siegfried Fischer, Dmitri Trenin

Zwei befreundete ehemalige Offiziere, ein Deutscher und ein Russe, arbeiteten in der Zeitenwende der 1990er-Jahre gemeinsam an einem Kapitel zur sowjetischen Militärstrategie: Die Satansfaust. Das nukleare Erbe der Sowjetunion, Berlin 1992. Als Wissenschaftler und Wirtschaftsberater besorgt über die Entwicklung, führten sie im Juni 2018 einen Meinungsaustausch zwischen Moskau und Berlin zu den internationalen Beziehungen, über gegenseitige Bedrohungen und Abschreckung aus deutscher und russischer Sicht.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 142 | 2018
Abschreckung
72 Seiten

Trump ernst nehmen

Auch Handelspolitik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit

3 Seiten | Autor: Jürgen Trittin

Es war ein böses Erwachen für die Bundesregierung, als die USA zum 1. Juni Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union verhängte. Bis zuletzt hatten Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kanzlerin Angela Merkel suggeriert, man könne US-Präsident Trump möglicherweise noch zu einem Deal bewegen. Altmaier hoffte, die USA mit dem Angebot eines abgespeckten Freihandelsabkommens – TTIP light – besänftigen zu können. Doch mit der Ausnahme von Cola light ist Trump nicht mit Light-Produkten zu locken. Schlimmer noch, nicht nur Merkels und Altmaiers Strategie scheiterte, die deutsche Über-Kompromissbereitschaft verhinderte zudem eine starke, geschlossene europäische Haltung im Handelsstreit.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 142 | 2018
Abschreckung
72 Seiten

WeltTrends 142 | 2018

Abschreckung

Kein Konzept für die Zukunft ... oder doch?
Herausgeber: Lutz Kleinwächter

ISBN 978-3-945878-95-8 | ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Si vis pacem, para bellum, bereite dich auf den Krieg vor, wenn du Frieden willst, ist eine „alte Weisheit“, die bereits viele kluge Leute, von Kant bis Marx, als katastrophal bezeichneten. Trotzdem hält sie sich bis heute in der Welt. Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges rüstet man wieder nuklear auf, um den Gegner „abzuschrecken“. Das Konzept der Abschreckung ist Richtschnur für die großen militärischen Mächte, ob NATO oder Russland. Im Thema setzen sich die Autoren mit den Argumenten der Abschrecker auseinander, verweisen auf historische Erfahrungen, stellen streitbare Thesen auf und zeigen Wege für eine gemeinsame Sicherheit.

Inhalt

Neue Spannungen auf dem Westbalkan

Die Wiederkehr des Nationalismus

4 Seiten | Autor: Filip Milacic

Krieg ist wieder Teil des Diskurses im politischen Mainstream des Westbalkans. Aktuelle politische Entwicklungen, sowohl innerhalb des Westbalkans als auch außerhalb, rücken die ungelösten Territorial- und Identitätsfragen ins Zentrum der politischen Debatten. Um einen dauerhaften Frieden und eine weitere demokratische Entwicklung in der Region zu sichern, muss die Lösung dieser Fragen auch in der EU wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 141 | 2018
Das Jahr 1968
72 Seiten

Kooperation oder Konfrontation in der Arktis?

5 Seiten | Autor: Kathrin Stephen

Ausgelöst durch einen sich rapide vollziehenden Kilimawandel im Hohen Norden ist der Konflikt um die Arktis seit einigen Jahren ein Thema öffentlicher Debatten. Der mögliche Zugriff auf bislang unentdeckte Öl- und Gasvorkommen durch verschiedene politische Aktuere steht dabei im Mittelpunkt der internationalen Aufmerksamkeit. Eine Analyse der Interessen der verschiedenen Akteure, die tatsächliche Relevanz der potenziellen Ressourcen und die vorhandenen Institutionen weisen allerdings eher auf Zusammenarbeit als auf Konflikt in der Arktis.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 140 | 2018
Wettlauf um die Arktis
72 Seiten

Mexiko im Schlaglicht der US-Außenpolitik

Herausforderungen vor der Präsidentschaftswahl

6 Seiten | Autor: Günther Maihold

Mexiko und die USA steuern auf einen Tiefpunkt ihrer Beziehungen zu. Weiterreichende negative Folgen für die mexikanische Wirtschaft werden vor allem von einer möglichen Aufkündigung des NAFTA-Abkommens erwartet, aber auch die Frage der Grenzsicherung entzweit beide Länder.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 140 | 2018
Wettlauf um die Arktis
72 Seiten

WeltTrends 140 | 2018

Wettlauf um die Arktis

Herausgeber: Raimund Krämer

ISBN 978-3-945878-85-9 | ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Die Arktis – Konfliktregion oder Kooperationsraum? Der erste Blick in den Hohen Norden deutet auf Konfrontation. Der Klimawandel verändert auch die geostrategische Bedeutung dieses Raumes. Umfrangreiche Ressourcen wie Öl und Gas werden zugänglich. Schiffsrouten wie die Nordost- und die Nordwestpassage eröffnen schnellere Handelswege zwischen Europa und dem Fernen Osten. Die Anrainerstaaten melden ihre Interessen an und untersetzen dies durch Forschungen und militärische Präsenz. Auch die EU und China sind am Norden interessiert. Ein Wettlauf um die Arktis scheint im Gange zu sein. Ist die Arktis also ein neuer geopolitischer Brennpunkt?

Inhalt

PESCO und die westeuropäische Rustüngskooperation

7 Seiten | Autor: Wilfried Schreiber

Zweifellos ist die 2017 beschlossene Ständige Strukturierte Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich (PESCO) ein wichtiger Schritt für den Umbau der EU zu einer Militär- und Rüstungsunion. Sie ist aber keineswegs der Anfang einer solchen Entwicklung. Der liegt in der Tat mehr als 60 Jahre zurück. Die Versuche, supranationale Institutionen zu schaffen, die für den Rüstungsprozess eine lenkende Funktion erfüllen könnten, scheiterten bisher. Inwieweit die jetzigen Beschlüsse realisiert werden, ist noch offen.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 139 | 2018
Militärmacht EU?
72 Seiten