USA

Tillersons Umrisse der US-Außenpolitik

5 Seiten | Autor: Erhard Crome

Schritt für Schritt zeichnen sich die Konturen der Außenpolitik der Trump-Administration ab. In seiner Grundsatzrede vom 3. Mai erläuterte Außenminister Tillerson das Konzept des „America First“. Es geht um eine Anpassung an die neue Lage in der Welt, bei der die Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen der USA im Vordergrund stehen.

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Erschienen in
Welttrends 129 | 2017
Frankreich im Umbruch
72 Seiten

Marshallplan und Kalter Krieg

4 Seiten | Autor: Erhard Crome

Anlässlich einer Abschlussfeier an der Harvard-Universität hielt US-Außenminister George C. Marshall am 5. Juni 1947 eine Rede. Sie sollte zum Startschuss dessen werden, was später „Marshallplan“ genannt wurde. Er verwies auf den Ernst der Lage in der Welt, den Zusammenbruch des Geschäftslebens in Europa und darauf, dass die dortigen Länder nicht in der Lage waren, Hilfslieferungen zu bezahlen.

Schlagworte: USA | Marshallplan | Kalter Krieg

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Warum THAAD Südkorea nicht schützen wird

7 Seiten | Autor: Theodore A. Postol, George N. Lewis

Vor einiger Zeit gab Seoul dem Druck der USA nach und erlaubte die Stationierung eines modernen Raketenabwehrsystems, um der Bedrohung durch einen nordkoreanischen Raketenangriff entgegenzutreten. Das wiederum löste eine sofortige und harte Verurteilung durch China und die einheimische Opposition aus. Das Problem ist aber nicht nur, dass der starke Radar des Systems nicht nur den USA erlauben würde, weit nach China hineinzublicken; das System selbst gibt keinerlei Garantie für den Schutz Südkoreas oder der USA. Seine Stationierung könnte die Spannungen in Ostasien und darüber hinaus anheizen, ohne die Sicherheit wirklich zu erhöhen.

Schlagworte: Südkorea | THAAD | USA | Atomwaffen

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Testfall koreanische Halbinsel

Chinas Politik zwischen den beiden Koreas und den USA

6 Seiten | Autor: Yu Tiejun

Nordkorea forciert sein Nuklearprogramm. Südkorea hat nun den USA erlaubt, ihr Raketenabwehrsystem THAAD zu stationieren. Das wurde von Peking als Sicherheitsbedrohung wahrgenommen und führte zu einer drastischen Verschlechterung der bisher guten Beziehungen zu Seoul. Für die neue US-Administration scheint Nordkorea die zentrale Bedrohung zu sein, bei der man wiederum auf Kooperation mit China hofft. In dieser gefährlichen Situation versucht die Volksrepublik einen diplomatischen Balanceakt, um in der Region Chaos und Krieg zu verhindern.

Schlagworte: Südkorea | Nordkorea | USA | China | Atomwaffen

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Bewegung im Dreieck Beijing-Washington-Moskau

Neue geopolitische Gegebenheiten in Ostasien

5 Seiten | Autor: Wladimir Karjakin

China ist eines der Länder, das seine Segel rechtzeitig in den Wind der Globalisierung gesetzt hat. Binnen einer historisch kurzen Zeitspanne entwickelte sich das Land zur Volkswirtschaft Nummer zwei weltweit. Staatspräsident Xi Jinping erhebt nun Anspruch auf eine Führungsrolle Chinas innerhalb der heutigen Globalisierungsprozesse und geht mit seiner „Neuen Seidenstraße“-Initiative konkrete Schritte in diese Richtung. Damit kommt das strategische Dreieck Beijing-Washington-Moskau in Bewegung, der Ausgang ist noch vollkommen offen.

Schlagworte: China | Russland | USA | Geopolitik | Ostasien

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Finale Kollateralschäden

2 Seiten | Autor: Wolfgang Schwarz

Seit das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland wieder von militärischer Konfrontation bestimmt ist, thematisieren US-Militärs und andere westliche Strategen erneut die Möglichkeit einer atomaren Konfrontation mit Russland.

Schlagworte: Russland | USA | NATO | Kernwaffen

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Trotz Syrienattacke: Deal zwischen USA und Russland bleibt möglich

6 Seiten | Autor: Lutz Kleinwächter

Reaktionen auf den Raketenangriff der USA auf einen Flugplatz in Syrien

Schlagworte: Syrien | USA | Außenpolitik | Raketenangriff

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Bomben sind keine Friedenstauben

6 Seiten | Autor: Petra Erler

Reaktionen auf den Raketenangriff der USA auf einen Flugplatz in Syrien

Schlagworte: Syrien | USA | Außenpolitik | Raketenangriff

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Raketen auf Syrien

6 Seiten | Autor: Erhard Crome

Reaktionen auf den Raketenangriff der USA auf einen Flugplatz in Syrien

Schlagworte: Syrien | USA | Außenpolitik | Raketenangriff

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Erschienen in
Welttrends 127 | 2017
Krieg in Korea?
72 Seiten

Fernsehen und Kulturkritik

Soziologische Konturen einer selbstreflexiven Mediendeutung

17 Seiten | Autor: Gregor Balke

Seit es das Fernsehen gibt, wird es lebhaft kritisiert. Kulturkritik und Fernsehen stehen sich gemeinhin als Antipoden gegenüber. Gewöhnlich wendet sich der kulturkritische Blick eher abfällig dem Fernsehen zu – nämlich nach unten. Höhe und Tiefe verweisen als räumliche Kategorien gleichsam auf die kulturelle Wertschätzung innerhalb einer Gesellschaft, die sich in der Dichotomie von U- und E-Kultur ein gängiges Referenzsystem geschaffen hat, das Orientierung versprechen soll – mit dem (vorläufigen) Ergebnis, dass das Fernsehen als Unterschichtenmedium und „Blödmaschine“ gilt. Der schlechte Leumund des Fernsehens ist derart verbreitet, dass er sich in das Medium und seine Selbstwahrnehmung längst eingeschrieben hat. Was sich etwa daran zeigt, dass ein Pay-TV-Anbieter wie HBO in den USA jahrelang mit dem Slogan warb: „It’s not TV, it’s HBO.“ Ein Empfangsgerät überhaupt zu besitzen, scheint in nicht wenigen sozialen Kreisen zumindest so anrüchig zu sein, dass der eigene fernsehlose Haushalt immerhin eine Erwähnung in geselligen Runden wert ist und die Propagierung der televisuellen Leerstelle als Distinktionsmittel taugt. Das Fernsehen kritisch zu sehen, gehört zum gesellschaftlichen Mainstream wie zur Tradition der Kulturkritik seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Doch das Fernsehen ist nicht nur ein Medium, das gesehen wird (etwa von der Kulturkritik), es sieht auch selbst. Es ist nicht allein die passive „Erzählmaschine“, die unter dem kulturkritischen Blick verurteilt werden kann. Vielmehr ist diese Erzählmaschine selbst ein gesellschaftlicher Akteur, der massenmediale Öffentlichkeiten erschafft und deshalb auch distanziert, skeptisch, ironisch, fragend, entlarvend, verachtend, spöttisch, kurzum: kulturkritisch agiert.

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Erschienen in
Kultursoziologie 1 | 2017
Kulturkritik
122 Seiten