2011

WeltTrends Lehrtexte 12 | 2011

Das politische System Irans

ISBN 978-3-941880-25-2 | ISSN 1861-5139 | 211 Seiten

Handelt es sich bei der theokratischen Republik Iran um ein autoritäres oder totalitäres Regime oder gar um einen neuartigen Regimetypus islamischer Prägung? In sechs Abschnitten wird hinter den Schleier der Islamischen Republik geblickt. Diese umfassen die Vereinbarkeit von Islam und Staat, die institutionelle Architektur des Systems, Räume politischer Teilhabe, Außenbeziehungen, die grüne Revolte von 2009 sowie den Machtkampf der Eliten. Dazu begeben sich deutsche und iranische Autoren auf die Spur eines scheinbar undurchsichtigen iranischen Herrschaftsmodells - das der velāyat-e faqih.

Europa Spezial 3 | 2011

Migration und Integration im Europäischen Kontext

ISBN 978-3-941880-39-9 | ISSN 2193-6145 | 17 Seiten

Die Zuwanderung in die EU, die Sicherung der Außengrenzen und die Integration der bleibeberechtigten MigrantInnen sind heiß diskutierte Themen. Als Resultat neuer Flüchtlingsströme wird die Asylpolitik infrage gestellt. Dabei wird Migration oft nur im nationalstaatlichen Kontext debattiert. Mit der Konferenz „Migration und Integration im Europäischen Kontext“ wurde der Blick auf die Integrationsproblematik durch eine europäische Sicht erweitert. Die vorliegende Dokumentation informiert über die Konferenz, ihre Referenten, Diskussionen und Ergebnisse.

WeltTrends Spezial 6 | 2011

Deutsche Rohstoffpolitik

ISBN 978-3-941880-34-4 | ISSN 2193-0627 | 18 Seiten

In einer Welt mit wachsendem Energiebedarf herrscht ein Kampf um Ressourcen, sodass Rohstoffe zunehmend politisches Handeln bestimmen. Lutz Kleinwächter, Volker Steinbach (Leiter Deutsche Rohstoffagentur), und Rüdiger Schwarz analysieren die deutsche Rohstoffstrategie. Wissen wir, was wir tun müssen, oder tappen wir bald planlos durchs Dunkel, weil uns die Energie ausgeht?

WeltTrends Spezial 1 | 2011

Der Aufstand des Jahres 1432

ISSN 2193-0627 | 11 Seiten

Die jüngsten Unruhen in der arabischen Welt haben eine Periode politischer Stagnation beendet. Bei der anstehenden staatlichen Reorganisation werden sowohl Militärs als auch islamistische Bewegungen eine wichtige Rolle spielen. Infolge der Umstürze verschieben sich nicht nur regionale Kräfteverhältnisse, sondern auch die Einflussmöglichkeiten der Weltmächte im Nahen Osten. Die USA und der Westen insgesamt verlieren an Relevanz und müssen ihre Nahostpolitik auf ein neues Fundament stellen.

Europa Spezial 1 | 2011

Eine Wirtschaftsregierung für die Europäische Union

Herausgeber: Wilhelm Ersil

ISBN 978-3-941880-36-8 | ISSN 2193-6145 | 6 Seiten

Dramatisch war die jüngste Zeit für die EU. Die schlimmste Wirtschafts- und Finanzkrise seit den 1930er Jahren hinterließ tiefe Spuren. Dazu trug die Politik des freien Wettbewerbs, Liberalisierung öffentlicher Daseinsvorsorge und der liberalisierten Finanzdienstleistungen bei. Die Währungsunion erlebte die schwerste Krise ihrer Geschichte. Für Alt-Bundeskanzler Schröder bedrohte die Krise der europäischen Währung die Europäische Union nicht nur wirtschaftlich und fiskalisch: „Europa ist keine Währungsfrage, sondern eine politische“.

WeltTrends Spezial 3 | 2011

Jenseits von grün

ISSN 2193-0627 | 15 Seiten

Es brodelt in Iran, und das gewaltig! Doch nicht die Straße ist der Ort des Geschehens. Im Schatten der Berichterstattung über die arabischen Rebellionen vom Maghreb bis zum Golf wütet in der Islamischen Republik ein Kampf der Eliten. Diese haben sich im Zuge der grünen Bewegung Teile ihrer Körperschaft entledigt. Grün ist verwelkt, heute tobt ein neuer Machtkampf. Die neue Herausforderung kommt von unerwarteter Seite: aus den innersten Kreisen des Systems selbst. Unliebsam sind nunmehr alte Pfeiler des Regimes: Rafsanjani, Mashāi, aber allen voran Mahmoud Ahmadinejad!

Schlagworte: Iran | Wahlen | Islam | Naher Osten | Demokratie

Europa Spezial 2 | 2011

Solidarität in der Euro-Krise

Herausgeber: Heinz Kleger

ISBN 978-3-941880-37-5 | ISSN 2193-6145 | 9 Seiten

Ende Juli 2011 jubelt die europäische Presse: Endlich gebe es die nötige Solidarität in der Euro-Zone. Die Angriffe der Rating-Agenturen könnten abgewehrt, die Interessen der Finanzmärkte befriedet werden. Was aber heißt Solidarität hier und heute? Wie ist sie in der Europäischen Union verankert, formal, rechtlich und politisch? Mit was für einer Krise haben wir es überhaupt zu tun? Was verbindet die eingeforderte Solidarität mit der Demokratie? Und welche Rolle spielt Deutschland in dieser Krise? Antworten auf diese Fragen bietet der Text von Heinz Kleger.

WeltTrends Spezial 5 | 2011

Renaissance oder Ende der nuklearen Weltordnung?

Herausgeber: Rolf Mützenich

ISBN 978-3-941880-33-7 | ISSN 2193-0627 | 16 Seiten

In Stanley Kubricks Film von 1964 lernten wir, die Bombe zu lieben. Heute, 66 Jahre nach der ersten nuklearen Detonation, haben wir uns mit dem Wissen um ihre absolute Zerstörungskraft arrangiert. Die atomare Währung scheint jedoch an Wert zu verlieren. Ist die Vision von Global Zero vielleicht nicht nur ein Traum und können wir lernen, auf die Bombe zu verzichten? Rolf Mützenich, MdB und außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat sich dieser Frage angenommen.

Europa tanzt nach Deutschlands Pfeife

Eine britische Sicht auf den EU-Gipfel in Brüssel

2 Seiten | Autor: Charles Grant

Lange Zeit war die Reaktion der europäischen Politiker auf die Krise der Eurozone eher zurückhaltend bis gespalten. Als es jedoch Ende Oktober 2010 zum EU-Gipfel in Brüssel kam, schien es, als ob die Europäische Union nun mit Anspruch und klarer Orientierung handeln würde. Einer der Gründe für diese Veränderung besteht darin, dass nun die meisten Mitglieder – Frankreich eingeschlossen – bereit sind, die bittere Pille einer deutschen Führung zu schlucken. Der Einfluss von Kanzlerin Merkel war ganz offensichtlich, als es um die drei wichtigsten Themen des Gipfels ging: strengere Vorschriften in der Wirtschaftspolitik, institutionelle Regeln für Schuldnerländer und eine Revision der EU-Verträge.

Schlagworte: Deutsche Außenpolitik | EU

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Erschienen in
Welttrends 76 | 2011
Herausforderung Eurasien
144 Seiten

Anmerkungen zum Amt

2 Seiten | Autor: Attila Király

Etymologisch hat das Amt zunächst mit der Dienststellung, Aufgabe und Verpflichtung der Person zu tun, die es versieht; erst später übertrug sich die Bezeichnung auf den Ort der Ausübung, das Amt als Gebäude, den Dienstsitz. Der Ursprung stammt von germanischen, gotischen und altenglischen Termini, die allesamt den Diener oder Gefolgsmann bezeichneten. Insofern ist es eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass sich die Beamten des Auswärtigen Amtes – zumindest in ihrer übergroßen Mehrheit – zwischen 1933 und 1945 als getreue Gefolgsleute des Führers verstanden. Der Historiker Hans Mommsen spricht von einer „kumulativen Radikalisierung“ des NS-Systems. Die hat natürlich kein Amt ausgelassen, auch nicht das Auswärtige.

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Erschienen in
Welttrends 76 | 2011
Herausforderung Eurasien
144 Seiten