2006

Rotes China Global

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
53

Der Rote Drache schlägt kräftig mit den Flügeln. Er setzt an, sich über die Welt zu erheben. Doch kann er tatsächlich zur Supermacht aufsteigen oder geht ihm bald die Luft aus? WeltTrends diskutiert in dieser Ausgabe Chinas Rolle in der Welt: vom Konzept einer neuen Weltordnung über wirtschaftliche Sackgassen zu außenpolitischen Verwirrspielen. Im "Forum" zieht WeltTrends Bilanz rot-grüner Entwicklungspolitik, Überlegungen zu Hannah Arendt runden die Winterausgabe ab.

Prekäre Identitäten

Zeitschrift:

zusammengestellt von:

Heftnummer: 
6

„Identität“ ist ein Begriff, der ohne attributive Qualifikation, ohne Reflexion des unbeständigen Status und jenseits näherer Beschreibung kaum Konturen gewinnt. Diese Einsicht eint die unter dem Titel „Prekäre Identitäten“ versammelten Artikel. Tanja Bürgels dichter Aufsatz setzt beim Selbstverständnis der „Generation Praktikum“ an. Diese Generation ist von allgemeiner Verunsicherung erfaßt und in Ostdeutschland überlagert die Erfahrung des ökonomischen Umbruchs seit den 1990er Jahren mit der Vereinigungskrise und der Globalisierung – um zwei Stichworte zu geben – die Freiheitserfahrungen...

Politische Regime im Nahen und Mittleren Osten

Reihe:

Autor/en:

Nummer: 
7

Im Text werden die politischen Systeme von Ägypten, Iran, Jemen, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten beleuchtet. Kurze historische Angaben leiten den jeweiligen Länderteil ein. Anschließend werden Verfassung, Parlament, Staatsoberhaupt, Gesetzgebung, Wahlsystem, Partizipation sowie kommunale / lokale Strukturen vorgestellt. Hierzu wird oft auf Grafiken, Karten und Statistiken zurückgegriffen, die einen allgemeinen Überblick ermöglichen. Ebenso erfährt der Leser interessante Besonderheiten einiger Länder.

Deutsche Ostpolitik

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
52

Brauchen wir eine deutsche Ostpolitik? Nachdem ein Großteil der Staaten Mittel- und Osteuropas zur EU gehören, steht die Herausforderung an deutsche Politik, die Beziehungen zu unseren östlichen Nachbarn neu zu gestalten. Ein Nachdenken über die deutsche Ostpolitik ist von Nöten. WeltTrends setzt mit dieser Ausgabe die Debatte zur deutschen Ostpolitik vergangener Hefte fort. Im „Forum“ wird eine Bilanz Rot-Grüner Außenpolitik gezogen und über Deutschlands internationale Kompetenz diskutiert. Ein Gespräch über Indiens Rolle in der Welt rundet die WeltTrends-Herbstausgabe ab.

Zur Lage in Ostdeutschland

Zeitschrift:

zusammengestellt von:

Heftnummer: 
5

Über die sozioökonomische Lage und Entwicklung in Ostdeutschland gibt es eine Vielzahl von Einzelbefunden, aber auch große Lücken. Vor allem aber fehlt der Versuch, den Zusammenhang zwischen den verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu untersuchen. Im Frühjahr des Jahres 2005 haben daher sieben außeruniversitäre Institute – Berliner Debatte/GSFP, BISS, IPRAS, SFZ, WISOC, Thünen-Institut und ZSH1 – einen Workshop einberufen und ein Netzwerk Ostdeutschlandforschung gegründet. Ziel war es, den Zusammenhang der einzelnen Befunde und Forschungsergebnisse zu diskutieren und einen...

Neuer Keynesianismus

Zeitschrift:

zusammengestellt von:

Heftnummer: 
4

Als Milton Friedman Anfang der 1970er Jahre erklärte: „Wir sind heute alle Keynesianer, keiner ist mehr ein Keynesianer“, markierte er damit einen Wendepunkt in der Wirtschaftstheorie. John Maynard Keynes (1883–1946) war in aller Munde, seine Analysen und die auf ihn zurückgehende Terminologie waren Allgemeingut, seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen jedoch galten als obsolet. Dies betraf die Finanzpolitik und die Globalsteuerung ebenso wie die Geld- und Währungspolitik samt den dafür geschaffenen Institutionen IWF und Weltbank sowie das System fester Wechselkurse von Bretton Woods....

Geheime Dienste

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
51

Von der Beteiligung des BND am Irakkrieg bis zur Bespitzelung von Journalisten: Geheimdienste produzieren derzeit eine Schlagzeile nach der nächsten. WeltTrends richtet den Blick auch über den heimischen Tellerrand. Von der Rolle der Nachrichtendienste im Nahostkonflikt, Geheimdienstkooperation in Europa, dem MfS im Prager Frühling bis hin zum Umbau der Dienste in Polen. Als Zeitschrift für Außenpolitik beobachtet WeltTrends zudem, wie der Euro ostwärts wandert und diskutiert das Phänomen Angst in der Weltpolitik.

Politik mit Demographie

Zeitschrift:

zusammengestellt von:

Heftnummer: 
3

Der demographische Wandel ist derzeit in aller Munde, und kaum ein Tag vergeht, an dem uns nicht die mit ihm verbundenen Probleme plastisch und drastisch durch Medien, Politik und Wissenschaft vor Augen geführt werden. Dabei wird u.a. vermehrt darüber diskutiert, ob unlängst Frauen in einen „Gebär-“ und Männer in einen „Zeugungsstreik“ getreten seien. Als Folgen des daraus resultierenden Geburtenrückgangs werden eine Vergreisung und Entleerung der Republik, eine Unfinanzierbarkeit der Systeme der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung oder eine generell „schrumpfende Gesellschaft“...

Kommunale Politik und Verwaltung

Reihe:

Autor/en:

Nummer: 
8

Unter dem Titel widmen sich mehrere Autoren der Basis des demokratischen Verwaltungsstaates in Deutschland. Detailliert werden Kommunal-, Gemeinde- und Kreisverfassungen dargestellt. Der Aufbau der einzelnen Organe und Organisationsstrukturen wird dabei auch unter zu Hilfenahme übersichtlicher Tabellen behandelt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die im dritten Kapitel vorgestellte reformierte Kommunalverwaltung Brandenburgs. Das Buch stellt somit ein umfangreiches Nachschlagewerk für ein Thema dar, das ansonsten wenig Beachtung erfährt.

Gestalten des Mitgefühls

Zeitschrift:

zusammengestellt von:

Heftnummer: 
1

Vergleicht man die deutschen Begriffe „Mitgefühl“ und „Mitleid“ mit den entsprechenden Ausdrücken in anderen Sprachen, z.B. mit dem englischen compassion oder pity, so zeigt sich, daß sie je andere Assoziationen anklingen lassen. Im deutschen Mitgefühl ist das generelle Fühlen mit enthalten, im englischen compassion das verwandte passion, das ja zu gut Deutsch nichts anderes als „Leidenschaft“ meint. Fühlen sich die Engländer also mit größerer Intensität in das  Leid der anderen ein? Versucht man eine wörtliche Rückübersetzung, erhält man ein Wort von eher zerstörerischem Klang, kommt es...

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