Frank Adloff

Kultursoziologie am Institut für Soziologie in Erlangen

Die Erforschung von Kultur und die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der Kultursoziologie haben am Erlanger Institut für Soziologie (IfS) der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) traditionell eine große Bedeutung. Dies ist zum einen der Verortung des Erlanger Instituts für Soziologie in der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie geschuldet, was von Anfang an zu einer stärkeren Anbindung der Erlanger Soziologie an die Lehr- und Forschungstraditionen der klassischen kultur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen geführt hat. Durch diese institutionelle Verankerung unterscheidet sich die Erlanger Soziologie wesentlich von vielen anderen Soziologiestandorten in Deutschland, die überwiegend in eigenständige sozial- und gesellschaftswissenschaftliche Fakultäten integriert oder an die Wirtschaftswissenschaften sowie an die Betriebswirtschaftslehre angebunden sind.

Schlagworte: Kultursoziologie | Erlangen | Studium

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Erschienen in
Kultursoziologie 2 | 2016
Kultursoziologie an deutschen Universitäten
120 Seiten

Nach dem 13. November

Die vier Beiträge des zweiten Schwerpunkts zum Vorzugspreis - Dieser Schwerpunkt geht von den Terroranschlägen aus, die am 13. November 2015 in Paris stattfanden. Als Reaktion auf die Attentate wurde in Frankreich der Ausnahmezustand verhängt; der französische Staatspräsident François Hollande sprach nicht mehr nur von der Bekämpfung des Terrorismus, sondern vom Krieg. Dies ist der Hintergrund, vor dem die Beiträge an Überlegungen aus dem Themenschwerpunkt „Krieg ohne Heimatfront?“ (Heft 2/2014) anknüpfen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Konvivialismus – jetzt erst recht?!

5 Seiten | Autor: Frank Adloff

Frank Adloff interpretiert die politischen Reaktionen auf die Pariser Anschläge aus der Sicht des Konvivialismus. Hierbei handelt es sich um eine neue politiktheoretische Konzeption, die bei der Suche nach Auswegen aus einer politisch gefährlichen Gemengelage helfen könnte und die vom Autor in Heft 4/2015 ausführlich vorgestellt wurde.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Konvivialität und Konvivialismus: Praxis und Theorie

14 Seiten | Autor: Frank Adloff

Mit dem „Konvivialismus“ stellt Frank Adloff eine hauptsächlich von französischen Wissenschaftler*innen und Intellektuellen entworfene Denkhaltung vor, die auf die krisenhaften Herausforderungen des globalen Nordens reagiert und Lösungsansätze bietet. Der Konvivialismus stellt das gelingende Zusammenleben in den Mittelpunkt und bietet eine „Minimaldoktrin“ für dessen Ermögli-chung an. Das „Konvivialistische Manifest“ ist als Aufruf zu einer affirmativen Haltung gegenüber Post-wachstum zu verstehen, die der Konkurrenz und Abstiegsangst der Mittelschichten ein solidarisches Miteinander entgegenhält.

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Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2015
Politische Theorie (post-)modern. Eine Erkundung
162 Seiten

Politische Theorie (post-)modern

Eine Erkundung

Die 8 Beiträge des Schwerpunktes zum Vorzugspreis - Was bedeutet es, dass politische Entscheidungen als „alternativlos“ dargestellt werden, wo doch zugleich in der Postmoderne gerade ein Überangebot an Alternativen zu bestehen scheint? In der scheinbaren Gleichzeitigkeit von Erstarren und Beliebigkeit der politischen Leitlinien besteht eine der zentralen Herausforderungen der zeitgenössischen politischen Philosophie und Theorie. Der Schwerpunkt dieses Heftes befasst sich damit, die gegenwärtigen Optionen politischen Denkens auszuleuchten. Politisches Denken entsteht unter schwierigen, scheinbar paradoxen Bedingungen. Die einzelnen Beiträge erkunden nicht nur die bestehenden Spannungen und Widersprüche, sondern stellen auch Ansätze vor, welche die gegenwärtigen Lähmungen zu überwinden beabsichtigen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2015
Politische Theorie (post-)modern. Eine Erkundung
162 Seiten

Frank Nullmeier: Politische Theorie des Sozialstaats

4 Seiten | Autor: Frank Adloff

In einer Zeit verbreiteter Kritik am Sozialstaat und effektiven Abbaus von Sozialstaatlichkeit unternimmt Frank Nullmeier einen weit ausholenden Versuch, die normativen Grundlagen dieses Gebildes neu zu bestimmen. In der politischen Theorie wird der Sozialstaat üblicherweise als etwas Nachrangiges angesehen. Er leitet sich dort aus der Idee ab, daß die liberalen Freiheitsrechte nur wahrgenommen werden können, wenn sie durch soziale Rechte flankiert werden. Soziale Rechte bilden – so gesehen – die Mittel zur Beförderung der liberalen Freiheit. Nullmeier stellt dem eine Konzeption entgegen, die den Sozialstaat als einen genuinen Gegenstand betrachtet. Der Sozialstaat ist ihm zufolge als politische Antwort auf die Fortexistenz sozialkomparativen Handelns zu deuten. Damit rücken vergleichende Orientierungen wie Neid, Distinktionsstreben, Angst vor dem Abstieg, Rivalisieren u.ä. ins Zentrum der Untersuchung. Diese Orientierungen sollen einerseits anerkannt, andererseits aber auch eingehegt werden.

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Erschienen in
Berliner Debatte 2 | 2001
Identitäten: Israel zwischen Postzionismus und Ethnopolitik
128 Seiten