Sowjetunion

DSS-Arbeitspapiere 23 | 1996

Zur Rolle des NKWD in der Sowjetischen Besatzungszone

ISSN 1436-6010 | 32 Seiten

Ende 1995 erschien in Moskau ein Buch von Michael Semirjaga unter dem Titel „Wie wir Deutschland verwalteten. Politik und Leben“. Der Autor hatte mit dem Manuskript an einem Wettbewerb zum 50. Jahrestag des Sieges teilgenommen und erhielt den 1.Preis. Er war selbst Mitarbeiter der SMAD und nutzte seine persönlichen Erinnerungen und auch bisher nicht erschlossene Archivbestände des Außenministeriums, des Verteidigungsministeriums und der Inneren Truppen des NKWD sowie das ehemalige Zentrale Parteiarchiv. Außerdem wurde neuere Literatur aus Rußland und der Bundesrepublik Deutschland verarbeitet. Die Arbeit ist nach Problemen gegliedert und besteht aus elf Kapiteln. In jedem Kapitel wird ein bestimmter Fragenkreis beleuchtet, mit dem sich die zentralen Organe und die Organe der SMAD in den Ländern beschäftigten. Mit Zustimmung des Autors wird das Kapitel 6 vorgelegt. Literatur aus Rußland und der Bundesrepublik Deutschland verarbeitet. Die Arbeit ist nach Problemen gegliedert und besteht aus elf Kapiteln. In jedem Kapitel wird ein bestimmter Fragenkreis beleucht

Ein Revolutionsjahr und seine Folgen (Teil 2)

21 Seiten | Autor: Wladislaw Hedeler

Wladislaw Hedeler setzt seine umfassende Literatur- und Veranstaltungskritik aus Heft 2/2017 dieser Zeitschrift fort und legt einen Überblick über das diesjährige Gedenken an die Russische Revolution 1917 vor. Besprochen wird eine große Auswahl an Publikationen, Ausstellungen, Theater- und Filmaufführungen, Tagungen und Vortragsreihen, die der Revolution in Russland 1917 gewidmet sind.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2017
Flüchtiges Europa
186 Seiten

Was bleibt von der Oktoberrevolution?

9 Seiten | Autor: Thomas Kuczynski

Bleibt heute noch etwas von der Oktoberrevolution und ihren Ergebnissen bestehen, an das es sich anzuknüpfen lohnt - Bausteine, die im 21. Jahrhundert noch eine produktive Wirkung entfalten könnten? Diese Frage diskutiert Thomas Kuczynski an einer Fülle historischen Materials. Dabei steht die Frage des Gemeineigentums im Zentrum seiner Ausführungen.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2017
Flüchtiges Europa
186 Seiten

Kein Tabuthema!

Die Frage der Kriegsreparationen in den deutsch-polnischen Beziehungen

6 Seiten | Autor: Stanisław Żerko

Die Frage der Reparationen und Entschädigungen für den ZweitenWeltkrieg ist eine Art Symbol für den Zustand der Beziehungen zwischender Bundesrepublik Deutschland und Polen. Die deutsche Seite,die sich so gern auf die Versöhnungsrhetorik beruft, nutzt die 1953 vonMoskau erzwungene Erklärung der nicht souveränen kommunistischenRegierung in Warschau rücksichtslos aus. Dabei fügt sie hinzu, dasseventuelle polnische Ansprüche ohnehin verjährt seien. Das erste Wort,das einem in den Sinn kommt, ist Heuchelei.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 134 | 2017
Schuld und Sühne
72 Seiten

100 Jahre Russische Revolution

Impressionen aus dem Ursprungsland

6 Seiten | Autor: Vladimir Fomenko

Die Vergangenheit gilt in Russland seit jeher als ein Mittel der Selbstidentifikation. Das 100. Jubiläum der Russischen Revolution scheint das zu bestätigen. Die Ereignisse von 1917 und des darauf folgenden Bürgerkrieges gehören zu den „Streitfragen der Geschichte“ mit Konflikten und Diskussionen. Eine Ausnahme bilden liberale Fundamentalisten und orthodoxe Kommunisten: In ihrem Revolutionsbild gibt es keine offenen Fragen.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 132 | 2017
Russische Revolutionen
72 Seiten

Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Bürgerkrieg

Finnland und die russischen Revolutionen

5 Seiten | Autor: Dörte Putensen

Für Finnland ist 2017 das „juhlavuosi“, das Festjahr, in dem der 100. Jahrestag der staatlichen Unabhängigkeit des Landes gefeiert wird. Die Staatswerdung Finnlands vollzog sich in einem längeren Prozess, der Ende 1917 seinen Höhepunkt und zugleich ersten Abschluss fand. Ein blutiger Bürgerkrieg 1918 entschied schließlich über die weitere Zukunft des jungen Staates.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 132 | 2017
Russische Revolutionen
72 Seiten

Oktoberrevolution und Friedensgebot

4 Seiten | Autor: Erhard Crome

Russiche Revolution, Geschichte, Gewalt, Sowjetunion, Russland

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 132 | 2017
Russische Revolutionen
72 Seiten

Befreiung oder Gewalt?

Zum historischen Platz und internationalen Kontext der russischen Revolutionen

6 Seiten | Autor: Jürgen Angelow

Folgenreich und nachhaltig hat der Gewaltfaktor auf die russischen Revolutionen des frühen 20. Jahrhunderts und die nachfolgende Geschichte der UdSSR eingewirkt. Die revolutionären Ereignisse in Russland wurden durch inner- und zwischenstaatliche Gewalthandlungen eingeleitet und maßgeblich beeinflusst. Weder die Revolution von 1905–07 noch die vom Februar 1917 oder die im selben Jahr nachfolgende Oktoberrevolution fanden unter friedlichen internationalen Bedingungen statt. Militärische Auseinandersetzungen haben auch die Existenz der UdSSR begleitet. Doch die Logik der revolutionären Umwälzungen in Russland und die sozialen Entwicklungen der späteren UdSSR sind durch die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts nicht nur geprägt, sondern auch verzerrt worden. Der von Gewalt geprägte „revolutionäre“ Entwicklungspfad hat sich als ein Irrweg erwiesen.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 132 | 2017
Russische Revolutionen
72 Seiten

WeltTrends 132 | 2017

Russische Revolutionen

Herausgeber: Raimund Krämer

ISBN 978-3-945878-70-5 | ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Das Jahr 2017 ist ein (guter) Anlass, wieder über das soziale Phänomen der Revolution nachzudenken. Die russischen Revolutionen von 1917, vor allem die im Oktober, die das Attribut „groß“ erhielt, sollte Fortschritt in einem rückständigen Land und Frieden in einer vom großen Krieg zerrütteten Welt bringen. Sie brachten das Land zum Beben und „rüttelten am Schlaf der Welt“. Der Schwerpunkt des Heftes kreist um dieses Jahrhundertereignis. Es geht dabei sowohl um eine (weitere) historische Annäherung, um den „Platz in der Geschichte“, als auch um Auswirkungen, wie die auf Finnland, und Wahrnehmungen, wie die der deutschen Konservativen.

Inhalt

Wie Stalin die Bombe erhielt

Zum Anteil deutscher Wissenschaftler an der sowjetischen Atomrüstung

5 Seiten | Autor: Gerhard Barkleit

Vor 72 Jahren zerstörten US-amerikanische Atombomben Hiroshima und Nagasaki. Das nukleare Monopol der USA währte allerdings nur vier Jahre. Deutsche Wissenschaftler trugen zur sowjetischen Atombombe und damit zum nuklearen Patt erheblich bei. Kalter Krieg und Wettrüsten nahmen ihren Lauf.

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 130 | 2017
Europa à la carte?
72 Seiten