Europa

Die drei Krisen kooperativer Sicherheit in Europa

6 Seiten | Autor: Ulrich Kühn

Seit mehr als einem Jahrzehnt haben die wichtigsten europäischen Sicherheitsakteure den drohenden Zerfall der Institutionen kooperativer Sicherheit in Europa ignoriert. Der Krieg in der Ukraine hat das Paradigma kooperativer Sicherheit nun wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Drei Krisen – politisch, militärisch und strukturell – verlangen dringend nach Lösungen.

Schlagworte: KSE | AKSE | NATO | Sicherheitspolitik | Europa

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Polen: Skepsis gegenüber dem Euro wächst

3 Seiten | Autor: Rafał Riedel

Wie kann es sein, dass eine ansonsten europafreundliche Gesellschaft wie die polnische so kritisch gegenüber dem Euro eingestellt ist? Die „neuen“ EU-Staaten wollten in den ersten Jahren ihrer Vollmitgliedschaft „gute Europäer“ sein. Die guten Ergebnisse als Vorsitzende im Rat der Europäischen Union und dem Europaparlament zeigen, dass sich die Eliten der neuen Mitglieder mehr und mehr auf den Gängen der Brüsseler EU-Institutionen wohlfühlen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen dieser Länder Europa-Enthusiasten sind.

Schlagworte: Polen | EU | Währung | Europa

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

WeltTrends - Das außenpolitische Journal 106 | 2015

Helsinki 40+

ISSN 0944-8101 | 96 Seiten

Als die OSZE 2012 beschloss, den 40. Jahrestag der KSZE-Schlussakte feierlich zu begehen, konnte sie nicht ahnen, wie brandaktuell diese Erklärung im Jahre 2015 sein wird. Weil Lehren aus der Geschichte gezogen wurden, formulierten 35 Staaten im Jahre 1975 ein gemeinsames Dokument der Entspannung und Kooperation. Diese Staaten waren politisch und wirtschaftlich nicht nur sehr verschieden, sie standen sich zum Teil in militärischen Blöcken feindlich gegenüber. Warum soll heute nicht das gelingen, was damals zwischen (ideologisch) verfeindeten Lagern gelang?

Inhalt

WeltTrends Lehrtexte 3 | 2005

Grenzen der Europäischen Union

ISBN 978-3-937786-69-8 | ISSN 1861-5139 | 215 Seiten

Inwieweit sich Grenzen als künstlich herausstellen, lässt sich anhand der EU betrachten. Während sie sich im Inneren auflösen, werden die äußeren verstärkt. Daher stehen im Text neben den generellen und europäischen “Grenz-”Betrachtungen osteuropäische, insbesondere polnische Standpunkte und Erfahrungen im Zentrum der Betrachtung. Gerade das Verhältnis zu Deutschland zeigt hierbei, wie eine “künstliche Linie” auch ein Ort des Zusammenkommens sein kann.

WeltTrends Lehrtexte 14 | 2016

Grenzen in den internationalen Beziehungen

ISBN 978-3-945878-28-6 | ISSN 1861-5139 | 244 Seiten

Grenzen sind immanenter Bestandteil der internationalen Beziehungen. Deren Kern besteht darin, dass Akteure über Grenzen hinweg handeln. Die Grenze und deren Überschreitung sind somit eine conditio sine qua non von internationalen Beziehungen. Das stellt sich in Europa, Amerika und Afrika unterschiedlich dar. Der vorliegende Band bildet dies ab: die theoretische Debatte und die empirische Verschiedenheit in den Regionen, wobei die Europäische Union den regionalen Schwerpunkt bildet. Der vorliegende Band, der auf einen Lehrtext von 2005 aufbaut, enthält neue Texte zu Amerika und zu Europas Ostgrenze.

WeltTrends Lehrtexte 1 | 2005

Nachdenken über Europa

ISBN 978-3-939469-18-6 | ISSN 1861-5139 | 224 Seiten

Die Stagnation des europäischen Einigungsprozesses führte in den letzten Jahren zu verstärkter Reflexion innerhalb der EU. Muss sich die Gemeinschaft konstitutionell erneuern? Kann eine europäische Identität gebildet werden oder formt sich ein “Europa der Regionen”? Kompetente Denker widmen sich diesen Fragen, wobei sie den Bedarf nach Konsolidierung ebenso wie die Erweiterung auf andere Politikfelder beispielsweise der ESVP beleuchten. Ergänzt werden diese profunden Artikel durch umfassende Literatur- und Konferenzberichte.

Europa Spezial 5 | 2012

Brauchen wir die Vereinten Staaten von Europa?

ISBN 978-3-941880-54-2 | ISSN 2193-6145 | 16 Seiten

„Europa“ ist in aller Munde. Aus der Währungs- und Finanzkrise ist eine Vertrauenskrise geworden. Wie kann die EU diese Herausforderung meistern? Allen populistischen Renationalisierungstendenzen zum Trotz: Wir brauchen Europa, um in einer globalisierten Welt bestehen zu können und gemeinsame Probleme auch gemeinsam zu lösen. Doch welches Europa wollen wir? Die vorliegende Dokumentation informiert über die Europakonferenz 2012, ihre Referenten, Diskussionen und Ergebnisse.

Europa Spezial 4 | 2012

Europas Krise im Kontext der Weltkrisen

Herausgeber: Birgit Daiber

ISBN 978-3-941880-45-0 | ISSN 2193-6145 | 12 Seiten

Die Euro-Krise ist kein Einzelereignis, sondern die europäische Dimension einer System-Krise des globalisierten Kapitalismus, die durch die Veränderungen im Akkumulations-Regime bedingt sind. Im Schatten der Euro-Krise finden neue Schübe neoliberaler Deregulierung in den sozialen Sicherungssystemen und öffentlichen Dienstleistungen statt. Die im Weltvergleich immer noch beachtlichen sozialen und arbeitnehmerrechtlichen Besitzstände in Europa stehen zur Disposition.

WeltTrends Spezial 11 | 2013

Was wird aus dem Westen?

Autor: Heinz Theisen

ISBN 978-3-941880-71-9 | ISSN 2193-0627 | 26 Seiten

Der Kampf der Kulturen ist in Wahrheit ein Kampf um zivilisatorische Entwicklungen, der längst auch in der islamischen Welt selbst angekommen ist. Wie sollte sich der Westen in diesem Konflikt verhalten? Heinz Theisen schlägt eine politische und kulturelle Selbstbegrenzung des Westens vor - zum Wohle der Zivilisation. Im vorliegenden Sammelband nehmen Autorinnen und Autoren diesen Standpunkt zum Anlass, die Frage „Was wird aus dem Westen?“ auf ihre Weisen zu beantworten.

WeltTrends Spezial 10 | 2013

Die EU und die Eurokrise

ISBN 978-3-941880-70-2 | ISSN 2193-0627 | 26 Seiten

Vor allem der Süden der Eurozone steckt noch immer in der Schuldenkrise. Auswirkungen auf die übrigen Länder der EU bleiben nicht aus. Wer soll aufkommen für die finanziellen Verpflichtungen? Können Rettungsschirme und Co. Abhilfe schaffen? Brauchen wir gar ein neues Verständnis des Kapitalismus? Hartmut Elsenhans, Wilhelm Ersil und Helmut Matthes legen dar, welche Wege sie beschreiten würden, um die Krise zu bewältigen.