Israel

Warum die Anerkennung als Israels Hauptstadt?

Überlegungen zu Trumps Jerusalem-Entscheidung

3 Seiten | Autor: Roland Benedikter

US-Präsident Donald Trump erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an – und empört damit die halbe Welt. Trump beruft sich auf einen Beschluss des US-Kongresses von 1995, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Diesen Beschluss haben die US-Regierungen seither immer aufgeschoben, um den Friedensprozess nicht zu gefährden. Warum geht Trump also das Risiko ein, mehr als 20 Jahre US-Politik umzukehren? Acht große Motive spielen zusammen.

Schlagworte: Israel | USA | Naher Osten | Jerusalem

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Erschienen in
Welttrends 135 | 2018
Erdöl Macht König?
72 Seiten

Zwischen Krise und Hoffnung

UNESCO vor schweren Entscheidungen

6 Seiten | Autor: Klaus Hüfner

Als wichtige UN-Sonderorganisation hat die UNESCO ein weitreichendes Mandat für die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Ihre Wirksamkeit wird derzeit durch eine Reihe schwerwiegender Probleme behindert, insbesondere durch eine mangelnde Finanzierung und eine zunehmende Politisierung. Der von den USA angekündigte Austritt verschärft die Probleme.

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Erschienen in
Welttrends 133 | 2017
UNO – fit für die Zukunft?
72 Seiten

Auf dem Weg zum Staat Israel

100 Jahre Balfour-Deklaration

5 Seiten | Autor: Angelika Timm

Am 2. November 1917 übergab der britische Außenminister, Arthur James Balfour, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Großbritannien und aktiven Zionisten, Lord Lionel Walter Rothschild, ein bedeutsames Schreiben. Erstmals versprach die Regierung eines der international einflussreichsten Staaten jener Zeit in Form einer Sympathieerklärung, dass die zionistischen Bestrebungen, dem „jüdischen Volk in Palästina eine nationale Heimstätte“ zu schaffen, gebilligt und aktiv unterstützt würden. Die Balfour-Deklaration galt und gilt als wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Zionismus und des Staates Israel.

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Erschienen in
Welttrends 133 | 2017
UNO – fit für die Zukunft?
72 Seiten

Wenn Frieden ins Wasser fällt

Wasserkonflikte als Friedenshindernis im Nahen Osten

5 Seiten | Autor: Clemens Messerschmid

Wasser ist eine grundlegende Ressource, die alle Menschen, als Einzelne oder als Kollektiv, betrifft. Das Besondere an Wasser ist: Es ist physisch. Bei Konflikten um dessen Verteilung geht es um reale Mengen, Entnahmen, Ab- und Zuleitungen. Dabei wird Wasser, wie andere Konfliktgegenstände auch, ideologisch aufgeladen und mythologisch überhöht. Mit Blick auf den Nahostkonflikt kommt auch und vor allem im Wassersektor die oftmals einzig auf militärischer Überlegenheit beruhende Machtpolitik Israels besonders zum Ausdruck.

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Erschienen in
Welttrends 132 | 2017
Russische Revolutionen
72 Seiten

50 Jahre israelische Besatzung nach dem „Sechstagekrieg“ von 1967

5 Seiten | Autor: Tsafrir Cohen

Der Juni 1967 war ein Wendepunkt für den Nahen Osten. Im auf Arabisch „Junikrieg“ oder Naksa (arabisch für Rückschlag) und in Israel und dem Westen „Sechstagekrieg“ genannten Krieg konnte die israelische Armee die ägyptischen, syrischen und jordanischen Streitkräfte vernichtend schlagen und die Halbinsel Sinai, die Golanhöhen, das Westjordanland inklusive Ost-Jerusalem und den Gazastreifen besetzen. Mit diesem Sieg festigte Israel seine Rolle als Regionalmacht. Anstelle einer bis dahin verbreiteten Angst um die Existenz des jungen Staats etablierte sich nun der Mythos der Unbesiegbarkeit. Zugleich erfuhr das euphorisierte Israel einen ungeahnten Sympathiezuwachs im Westen. Unmittelbar nach Kriegsende wurden die ersten Siedlungen unter der Ägide der europäisch-säkularen Elite der Arbeitspartei aufgebaut, in allen besetzten Gebieten: Militärische Stützpunkte sollten durch ein Netz von kleineren, landwirtschaftlich geprägten jüdischen Siedlungen unterstützt werden, um Israel eine strategische Tiefe zu verschaffen. Gleichzeitig wurde der Krieg von 1967 als natürliche Fortsetzung des Kriegs von 1948 (auch als israelischer Unabhängigkeitskrieg bekannt) und als Vollendung der Befreiung der alten Heimat verstanden. Diese Heimat galt es zu besiedeln. So begann unter dem Mantel einer Militärbesatzung ein bis heute andauernder Kolonisierungsprozess – als in anderen Teilen der Welt die Dekolonisierung zu Ende ging.

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Erschienen in
Welttrends 128 | 2017
Protestantismus weltweit
72 Seiten

Hilflose Helfer oder verantwortungslose Komplizen?

Internationale Hilfe in den besetzten Palästinensischen Gebieten

5 Seiten | Autor: Katja Hermann

Palästina gehört zu den Gebieten mit der größten Dichte an internationalen (Hilfs-)Organisationen. Seit Anfang der 1990er-Jahre haben sich Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit, Bildungsträger, Institutionen der Friedens- und Konfliktbearbeitung, konfessionelle Organisationen und auch politische Stiftungen vor Ort niedergelassen. Auch wenn sich die Mandate unterscheiden, sie eint der Wille, einen Beitrag zur Entwicklung der Palästinensischen Gebiete mit Blick auf einen unabhängigen Staat innerhalb einer Zweistaatenlösung zu leisten. Aber die bisherigen Ergebnisse sind mager, ein Umdenken scheint notwendig.

Schlagworte: Israel | Palästina | Gaza | NGOs

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Erschienen in
Welttrends 126 | 2017
Israel versus Palästina
72 Seiten

Verständigung in weiter Ferne?

Das zionistische Israel und die Palästinafrage

5 Seiten | Autor: Tamar Amar-Dahl

Die globale Welle des Populismus scheint im Sinne des zionistischen Israel zu sein. Die Palästinafrage will das politische Israel als historisiert verstanden wissen. Doch die Frage des Territoriums Israels bzw. Palästinas bleibt eine politische für beide Völker im Heiligen Land. Mittlerweile hat sich die Gewalt verstärkt und eine Lösung scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Worauf kommt es jetzt an?

Schlagworte: Israel | Palästina | Zionismus | Populismus

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Erschienen in
Welttrends 126 | 2017
Israel versus Palästina
72 Seiten

„Es fehlt eine politische Kraft für die Zweistaatenlösung“

4 Seiten | Autor: Khouloud Daibes

Das Jahr 2017 ist ein wichtiges Jahr für das palästinensische Volk. Es markiert den 50. Jahrestag der israelischen Besatzung. Gestützt auf die UN-Resolution 242 von 1967, der völkerrechtlichen Verpflichtung der Zweistaatenlösung, erhofften wir uns, dass dieser historische, schwierige und sehr schmerzhafte Kompromiss mit nur 22 Prozent des historischen Palästinas zu einem Leben in Sicherheit und Frieden im eigenen Staat führen wird.

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Erschienen in
Welttrends 126 | 2017
Israel versus Palästina
72 Seiten

„Siedlungen sind nicht das Problem!“

Interview mit dem Botschafter des Staates Israel, S. E. Yakov Hadas-Handelsman

5 Seiten | Autor: Raimund Krämer, Yann Wernert

Herr Botschafter, wir sehen den Nahen Osten in großen Turbulenzen. Alte Strukturen brechen zusammen, es scheint eine Neuordnung der Region zu geben. Wie sieht Israel die aktuelle Lage im Nahen Osten? B: Seit unser Staat Israel vor 68 Jahren gegründet wurde, hatten wir keinen einzigen Tag Ruhe. Unser Existenzrecht wird seither mit Waffengewalt bedroht und auch mit Worten angezweifelt.

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Erschienen in
Welttrends 126 | 2017
Israel versus Palästina
72 Seiten

Gespaltenes Land

Israels Öffentlichkeit und die Zweistaatenlösung

5 Seiten | Autor: Aharon Klieman

Die Lösung des Nahostkonflikts über den Weg einer Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen palästinensischen Staat entzweit die israelische Bevölkerung wie kaum eine andere Frage. Gegner und Befürworter beharren auf ihren Positionen. Gleichwohl besteht Hoffnung auf Frieden, wenn sich sowohl Palästinenser als auch Israelis kompromissbereit und verlässlich zeigen.

Schlagworte: Israel | Palästina | Nahostkonflikt

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Erschienen in
Welttrends 126 | 2017
Israel versus Palästina
72 Seiten