Polen

Unterschiedliche Erinnerungen an den Holocaust

3 Seiten | Autor: Pawel Stachowiak

Der polnische Holocaustdiskurs ist emotionsbeladen, abhängig von gängigenKlischees und offensichtlich politisiert. Das fällt in der historischenPublizistik und in der Popkultur auf, aber auch der wissenschaftliche Bereich ist nicht frei von diesen Phänomenen. Zum Beitrag „Wer die Vergangenheit kontrolliert… Zum polnischen Antiverleumdungsgesetz“ von Laurence Weinbaum in WeltTrends Nr. 138

Schlagworte: Polen | Holocaust

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Erschienen in
Welttrends 142 | 2018
Abschreckung
72 Seiten

„Wer die Vergangenheit kontrolliert…“

Zum polnischen Anti-Verleumdungsgesetz

4 Seiten | Autor: Laurence Weinbaum

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft, wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit“, schrieb Orwell. Diese scharfsinnige Einischt steht im Zentrum der jüngsten Entscheidung der polnischen Regierung, ein „Anti-Verleumdungsgesetz“ zum Holocaust zu erlassen.

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Erschienen in
Welttrends 138 | 2018
Verunsichertes Japan
72 Seiten

Mitteleuropa in der Europäischen Union

Vorreiter der nationalkonservativen Wende

2 Seiten | Autor: Holger Politt

Es schien so, als wollten die beiden Ministerpräsidenten den europäischen Stier an den Hörnern packen. Gleich zu Beginn des Jahres reiste Polens neuer Regierungschef Mateusz Morawiecki nach Budapest, um mit seinem ungarischen Amtskollegen den Ausblick auf das für beide herausfordernde Jahr zu wagen. Viktor Orbán ließ keinen Zweifel aufkommen, dass die nationalkonservative Wende auch 2018 in beiden Ländern weiter und kräftig vorangetrieben werde. Die Widerstände in den eigenen Ländern werde man aushalten, die anstehenden Wahlen im Frühjahr in Ungarn auf der Parlaments- und im Herbst in Polen auf der Lokal- bzw. Regionalebene werden ein verlässliches Barometer sein für die bestehenden Kräfteverhältnisse. Doch der Ehrgeiz treibt die beiden Spitzenpolitiker vor allem in eine Richtung – nach Brüssel!

Schlagworte: EU | Polen | Ungarn

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Erschienen in
Welttrends 137 | 2018
Frauen in Führung
72 Seiten

Die polnischen Reparationsforderungen

Eine völkerrechtliche Sicht

5 Seiten | Autor: Gerd Seidel

Die in diesem Jahr von der polnischen Regierung gegenüber Deutschlandöffentlich erhobenen Reparationsforderungen in Höhe von 840 MilliardenEuro haben hierzulande unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.Mehrheitlich schwanken sie zwischen Empörung und Kopfschütteln.Verständnis gibt es dafür kaum. In Polen dagegen findet diese Forderunggemäß einer Umfrage die Zustimmung einer Mehrheit von über 60 Prozentder Bevölkerung.

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Erschienen in
Welttrends 134 | 2017
Schuld und Sühne
72 Seiten

Wie mit der Brechstange

Deutsch-polnische Beziehungen auf dem nationalkonservativen Prüfstand

5 Seiten | Autor: Holger Politt

Die nationalkonservative Regierung in Warschau hat sich zum Zielgesetzt, die Souveränität des Landes stärker als bisher in den Mittelpunktihrer Außen- und Europapolitik zu stellen. Gleichzeitig drängt JarosławKaczyński seit diesem Sommer darauf, dass die Bundesregierung Reparationszahlungenfür die Verwüstungen des Zweiten Weltkrieges leistenmüsse. Auf diese Weise soll es Polen ermöglicht werden, den Entwicklungsrückstandgegenüber den westlichen EU-Nachbarn aufzuholen.

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Erschienen in
Welttrends 134 | 2017
Schuld und Sühne
72 Seiten

Nicht verheilte Wunden der Erinnerung

Die Reparationsdebatte aus polnischer Sicht

5 Seiten | Autor: Michal Szuldrzynski

Es gibt heute in Europa wohl kein zweites Vergangenheitsthema, das sokompliziert ist wie das potenzieller Kriegsreparationen von Deutschlandfür Polen. Denn dabei sind mehrere Ebenen miteinander verknüpft: vonder ethischen und historischen über die juristische bis hin zur politischenund wirtschaftlichen. Auf jeder dieser Ebenen gibt es viele Argumentesowohl für wie gegen einen Versuch Polens, Entschädigungen für dievom Dritten Reich verursachten Zerstörungen von der BundesrepublikDeutschland zu fordern.

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Erschienen in
Welttrends 134 | 2017
Schuld und Sühne
72 Seiten

Eine weitere Karte im Spiel

Wie Jarosław Kaczyński die polnische Reparationsdebatte anstieß

5 Seiten | Autor: Krzysztof Pilawski

Wenn Jarosław Kaczyński nun von Deutschland ausstehende Reparationszahlungenfür den Zweiten Weltkrieg fordert, so ist das weniger ein Ziel fürsich selbst, vielmehr bezweckt es die Stärkung der VerhandlungspositionWarschaus gegenüber Berlin und gegenüber der Europäischen Union, inder Deutschland einen immer größer werdenden Einfluss besitzt. Außerdemsoll die Position des Regierungslagers in Polen abgesichert werden.

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Erschienen in
Welttrends 134 | 2017
Schuld und Sühne
72 Seiten

Kein Tabuthema!

Die Frage der Kriegsreparationen in den deutsch-polnischen Beziehungen

6 Seiten | Autor: Stanisław Żerko

Die Frage der Reparationen und Entschädigungen für den ZweitenWeltkrieg ist eine Art Symbol für den Zustand der Beziehungen zwischender Bundesrepublik Deutschland und Polen. Die deutsche Seite,die sich so gern auf die Versöhnungsrhetorik beruft, nutzt die 1953 vonMoskau erzwungene Erklärung der nicht souveränen kommunistischenRegierung in Warschau rücksichtslos aus. Dabei fügt sie hinzu, dasseventuelle polnische Ansprüche ohnehin verjährt seien. Das erste Wort,das einem in den Sinn kommt, ist Heuchelei.

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Erschienen in
Welttrends 134 | 2017
Schuld und Sühne
72 Seiten

WeltTrends - Das außenpolitische Journal 134 | 2017

Schuld und Sühne

Herausgeber: Angela Unkrüer

ISBN 978-3-945878-74-3 | ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Nachdem die Reparationsfrage in den deutsch-polnischen Beziehungen lange Zeit bestenfalls am Rande vorkam, ist das Thema im Sommer 2017 überraschend auf die bilaterale Agenda zurückgekehrt. Initiator des unerwarteten Comebacks war kein Geringerer als Jarosław Kaczyński, der einflussreiche Vorsitzende der Regierungspartei PiS. Unterstützt wird sein Vorhaben u.a. von einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Sejm, während Berlin die Reparationsfrage nicht zuletzt wegen der polnischen Verzichtserklärung von 1953 für abschließend geregelt hält.

Inhalt

Das Trimarium-Format ist im Interesse der EU!

Zur Drei-Meere-Initiative der EU-Staaten Mittel- und Osteuropas

Ein Ergebnis des Besuchs von US-Präsident Trump in Warschau ist eine Zunahme des Interesses für die Drei-Meere-Initiative. Trump hat sich in Warschau mit den Führern der ihr angehörenden Staaten getroffen. Die Initiative und das Treffen riefen Irritationen in einigen westeuropäischen Hauptstädten hervor. Drei führende außenpolitische Experten aus Warschau, Bratislava und Prag nehmen diese Bedenken auf und betonen, dass die Trimarium-Initiative zur Verwirklichung der Interessen der Region und zur Stärkung der Europäischen Union insgesamt genutzt werden kann.

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Erschienen in
Welttrends 131 | 2017
Außenpolitik im Zeichen der Raute
72 Seiten