Nicht Opfer, sondern Gestalter

Wie der Westen die Zukunft gewinnen k ann

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Eine neue weltpolitische Epoche beginnt nicht über Nacht von einem Tag auf den anderen – auch nicht durch ein Fingerschnippen eines US-amerikanischen Präsidenten oder ein Strategiepapier des Planungsstabes im State Department in Washington. Eine neue weltpolitische Architektur bedarf der mittelfristigen Vorbereitungs- und Inaugurationsphase politisch- kultureller, sicherheitspolitischer und ökonomischer Art. So war es bei der Ära des Nationalstaates, beim Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Übergang zum Ost-West-Konflikt ebenso wie beim Ende des weltpolitischen Antagonismus und so ist es auch heute. Also fahnden wir nicht nach einem spezifischen Wahlkampfauftritt oder einem spezifischen Interview Barack Obamas, einer Rede von Mario Draghi, einer Erklärung von Angela Merkel, sondern nach den großen Gewichtsverschiebungen weltpolitischer Perspektiven.

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