Frankreich

Nach dem 13. November

Die vier Beiträge des zweiten Schwerpunkts zum Vorzugspreis - Dieser Schwerpunkt geht von den Terroranschlägen aus, die am 13. November 2015 in Paris stattfanden. Als Reaktion auf die Attentate wurde in Frankreich der Ausnahmezustand verhängt; der französische Staatspräsident François Hollande sprach nicht mehr nur von der Bekämpfung des Terrorismus, sondern vom Krieg. Dies ist der Hintergrund, vor dem die Beiträge an Überlegungen aus dem Themenschwerpunkt „Krieg ohne Heimatfront?“ (Heft 2/2014) anknüpfen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Die Rückkehr der Heimatfront?

Frankreich nach dem 13. November 2015

6 Seiten | Autor: Eric Sangar

Eric Sangar analysiert in seinem Beitrag die neue Kriegssemantik, mit der das politische Establishment auf die Pariser Terroranschläge vom 13. November 2015 reagierte. Aus Sicht des Autors zielt diese Semantik nicht darauf, die Bürgerinnen und Bürger zum aktiven Einsatz gegen den Islamischen Staat (IS) zu bewegen. Vielmehr dient sie dazu, die Handlungsfähigkeit der politischen Führung unter Beweis zu stellen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Brüssel bombardieren!

Widersprüche im Krieg gegen den Terrorismus

6 Seiten | Autor: Mathias Delori

Anhand eines provokanten Gedankenexperiments weist Mathias Delori auf Widersprüche in der Bekämpfung des IS hin und zeigt, dass hierbei mit zweierlei Maß gemessen wird. Er plädiert dafür, sich auf die polizeilichen und strafrechtlichen Mittel zur Bekämpfung des inländischen Terrorismus zu besinnen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgreich in Frankreich zum Einsatz gelangten.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Anschläge: Viele bleiche Mütter und Väter heben ihren Kopf

8 Seiten | Autor: Michael Daxner

Michael Daxner setzt sich in seinem Essay kritisch mit der grassierenden Angst vor terroristischen Anschlägen auseinander, die vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Migrationskrise auch politisch instrumentalisiert wird. Mit großem Nachdruck fragt er, was wir aufs Spiel setzen und unter Umständen aufgeben, wenn wir der Angst erliegen, und erinnert an das „Prinzip Hoffnung“.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Konvivialismus – jetzt erst recht?!

5 Seiten | Autor: Frank Adloff

Frank Adloff interpretiert die politischen Reaktionen auf die Pariser Anschläge aus der Sicht des Konvivialismus. Hierbei handelt es sich um eine neue politiktheoretische Konzeption, die bei der Suche nach Auswegen aus einer politisch gefährlichen Gemengelage helfen könnte und die vom Autor in Heft 4/2015 ausführlich vorgestellt wurde.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Verdun 1916. Ereignis und Mythos

2 Seiten | Autor: Jürgen Angelow

Kaum ein Ereignis des Ersten Weltkrieges hat sich so stark in unser Bewusstsein eingebrannt wie die Schlacht von Verdun, die vor 100 Jahren, am 21. Februar 1916, begann und am 19. Dezember 1916 endete. Mehr als 700.000 Menschen wurden als Verluste gezählt, ca. 317.000 Soldaten, Deutschen wie Franzosen, kostete die Schlacht das Leben.

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Erschienen in
Welttrends 113 | 2016
Cyberwar
72 Seiten

Das französische Dreiecksproblem

5 Seiten | Autor: Yann-Sven Rittelmeyer

Im vergangenen Jahr zeigte das diplomatische Auftreten Frankreichs, Deutschlands und Polens in der Ukrainekrise die Möglichkeiten des Weimarer Dreiecks. Wie so oft in seiner Geschichte blieb sein Potenzial jedoch weitgehend ungenutzt. Wie erklärt sich das und welche Wege könnten zu einer besser strukturierten Kooperation führen? Wichtig erscheint eine Institutionalisierung, insbesondere in Sicherheits-, Energie- und Klimafragen.

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Erschienen in
Welttrends 110 | 2015
Weimarer Dreieck reloaded?
72 Seiten

WeltTrends - Das außenpolitische Journal 110 | 2015

Weimarer Dreieck reloaded?

ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Inzwischen steht das 25. Jubiläum des Weimarer Dreiecks an, ohne dass der außenpolitische Konsultationsmechanismus über Einzelerfolge hinausgelangt wäre. Auch in den beteiligten Hauptstädten begegnet man dem Format nach wie vor sehr unterschiedlich: mit Zurückhaltung in Paris, hohen Erwartungen in Warschau, mäßigem Interesse in Berlin. Ist das Format also auf absehbare Zeit dazu verurteilt, ein loses Gesprächsforum zu bleiben? Im Thema diskutieren Experten aus Polen, Frankreich und Deutschland die Grenzen und Möglichkeiten des Weimarer Dreiecks und wagen einen Blick in die Zukunft des Formats.

Inhalt

Zwischen Glauben und Unglauben

Lucien Febvres Renaissance

8 Seiten | Autor: Thomas Bitterlich

Renaissance … „Tyrannei des Wortes, Tyrannei des Namens, vor der sich die Naturvölker fürchteten. Nur daß für jene der Akt der Namensgebung bedeutet, daß der Benennende das Benannte in Besitz nimmt. Im Falle des Historikers nimmt nur zu oft das Benannte den Benennenden in Besitz.“ Nach dieser von Ulrich Raulff übersetzten Aussage Lucien Febvres, eines Mitbegründers und Herausgebers der schulemachenden französischen Zeitschrift »Annales d’histoire économique et sociale«, mag es seltsam erscheinen, ihn in ein Themenheft zur Renaissance aufzunehmen. Tatsächlich lassen sich kaum Publikationen finden, die im Titel das Wort „Renaissance“ führen. Da geht es um „un destin“, „l’incroyance“ oder „la sensibilité“, um menschliche Probleme und keine Epochen. Nur selten, z. B. in »Comment Jules Michelet inventa la Renaissance«, nutzt er das Wort als historiografische Orientierungskategorie. Trotzdem hat er viel zu der Geschichte der Epoche gearbeitet und dadurch den Weg für Perspektiven eröffnet, die in dieser Zeit nicht mehr ausschließlich die Wiedergeburt der Antike und ein (Zerr-)Bild moderner Gegenwart sehen; Perspektiven, die ihre Zeiteinteilungen gemäß ihrem Gegenstand vornehmen und etablierte Ordnungsmuster hinterfragen.

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Erschienen in
Kultursoziologie 1 | 2015
Die Renaissance
108 Seiten

Kritisch gegenüber Deutschland

Frankreich vor der Europawahl 2014

5 Seiten | Autor: Yann-Sven Rittelmeyer

Auch in Frankreich läuft mittlerweile der Wahlkampf um die 751 Sitze im Europäischen Parlament. Und wie in vielen EU-Ländern ist dabei Deutschland ein wichtiges Thema in den politischen Auseinandersetzungen. Es geht um die Rolle Deutschlands in Europa. Diese wird in Frankreich recht negativ gesehen, obwohl kein Grund besteht, von einer neuerlichen „Germanophobie“ zu sprechen.

Schlagworte: EU | Wahlen | Frankreich | Deutschland

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Erschienen in
Welttrends 95 | 2014
Die USA und WIR
144 Seiten