Kernenergie in Japan

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Global sind gegenwärtig 443 Kernreaktoren in Betrieb, ihr Anteil an der Stromerzeugung beläuft sich auf 14 Prozent.1 In Japan decken 55 Atomreaktoren den Strombedarf zu etwa 29 Prozent. Anders als in Deutschland erfreute sich die Atomwirtschaft in Japan bislang ungeteilter politischer Unterstützung. Japan verfügt über relativ geringe Vorkommen an eigenen Energierohstoffen; ein Großteil der Versorgung wird durch Importe abgedeckt. Selbst unter Berücksichtigung der Atomenergie beläuft sich der Grad der Importabhängigkeit auf rund 80 Prozent, ein im internationalen Vergleich ausgesprochen hoher Wert. Während Öl, Kohle und Gas die wichtigsten Primärenergieträger sind, spielen die heimische Wasser-, Geothermal-, Wind- und Solarkraft mit etwa fünf Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

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