Allen Guttmann: Sports and American Artfrom Benjamin Westto Andy Warhol

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Allen Guttmanns elfte Monographie „Sports and American Art from Benjamin West to Andy Warhol” ist ein willkommener Aufruf, der Beziehung von Sport und Kunst mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Heute wissen nur noch wenige von den Bemühungen Pierre de Coubertins, Kunstwettbewerbe in die modernen Olympischen Spiele einzubinden, um diese intellektuell und ästhetisch zu fördern. Und erst 2011 fühlte die österreichische Künstlerin und Kuratorin Katarina Matiasek sich zu der Feststellung genötigt: „Nach wie vor bleibt es eine Seltenheit, Sportpersönlichkeiten in der Kunstwelt oder Kunstprominenz in der Welt des Sports anzutreffen.“1 In der akademischen Kunstgeschichte sind Bilder des Körpers seit langem ein zentraler Gegenstand, aber Kunsthistoriker beachten Bilder des Sports bloß sporadisch. Zwar haben Bücher wie Mary Ann Wingfields “Sport and the Artist” (1988) und Peter Kühnsts „Sport. Eine Kulturgeschichte im Spiegel der Kunst“ (1996) geholfen, die Beschäftigung mit den Verbindungen von Sport und Kunst zu etablieren. Aber trotz ihres kunsthistorischen Fokus verhindert die starke chronologische Ausrichtung dieser Studien eine tiefere Analyse der abgebildeten Werke.

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