Süd- und Mittelamerika

Ein gesetzloser Planet

7 Seiten | Autor: Adolfo Gilly

Der Neoliberalismus ist eine Form privater Herrschaft. Sie erzwingt durch den globalen Markt eine Entwertung der Arbeitskraft. Ein gesetzloser Planet? Der Widerstand wächst. Heute geht es um mehr als bloßen Protest. Es geht um eine Antwort der als „populistisch“ bezeichneten Regierungen Lateinamerikas auf globale Strukturen, die eine verstreute, informalisierte Arbeiterschaft in prekären Verhältnissen forcieren.

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Erschienen in
Welttrends 61 | 2008
Widerstand und Wandel - Soziale Bewegungen in Süd- und Mittelamerika
144 Seiten

Vom Lauf der Ideen

Max Webers Rezeption in Süd- und Mittelamerika

8 Seiten | Autor: Álvaro Morcillo

Max Weber gilt als Autorität der deutschen Soziologie. Welche Wirkung entfaltete sein Werk in anderen Regionen der Welt? Der Autor, ein spanischer Politologe, diskutiert die Rezeption Webers in Süd- und Mittelamerika. Er gibt einen historischen Abriss der Verbreitung der Weber’schen Ideen und zeichnet die Wirkungslinie Weber’scher Soziologie bis zur Dependencia-Theorie nach.

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Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Zentralamerika: Vom Bürgerkrieg zum Bandenkrieg?

8 Seiten | Autor: Peter Peetz

Gewalt regiert Zentralamerika. Drei Aspekte treten hier besonders hervor: der Drogenhandel, die Gewaltanwendung staatlicher Akteure sowie die von und gegen Jugendbanden. Der Autor zeigt eindringlich, dass die Grenzen zwischen Opfern, Tätern, Sicherheitsproduzenten und Schutzbedürftigen in Zentralamerika zunehmend verschwimmen. Er plädiert für einen neuen Ansatz im Umgang mit den Problemen.

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Erschienen in
Welttrends 69 | 2009
Europäische Brüche
144 Seiten

Nicaragua Sandinista

Bilanz einer Revolution

11 Seiten | Autor: Raimund Krämer

Im Juli 1979 begann unter dem Begriff „Sandinistische Revolution“ eine tief greifende Umgestaltung in Nicaragua. Diese fand weltweit starkes Interesse. Das „neue Nicaragua“ wurde zur Zielscheibe der Konservativen und zur neuen Ikone der Linken, die einen Sozialismus jenseits totalitärer Strukturen ersehnte. Nach zehn Jahren endete dieses Projekt. 30 Jahre danach diskutiert der Autor, der in jenen Jahren selbst in Nicaragua weilte, die Ursachen der Revolution, ihre Erfolge und ihr letztliches Scheitern.

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Erschienen in
Welttrends 68 | 2009
NATO in der Sinnkrise
144 Seiten

Autoritäre Anpassung an den neoliberalen Wandel

Die Erdölgewerkschaft in Mexiko

9 Seiten | Autor: Philipp Gabriel

Der Autor diskutiert die Auswirkungen neoliberaler Reformen und politischer Transition auf einen wichtigen Bereich der mexikanischen Arbeiterbewegung, der Erdölgewerkschaft. Zwar ist ein Großteil der Arbeiterschaft in diesem Sektor mittels Kazikismus und des Charrismo Sindical gebunden und die korporatistischen Gewerkschaften passen sich an die neuen Gegebenheiten an. Jedoch entwickelt sich auch eine Dissidentenbewegung, deren Kampf auf Demokratisierung innerhalb der Gewerkschaften und gegen Privatisierung gerichtet ist.

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Erschienen in
Welttrends 74 | 2010
Vergessene Konflikte
144 Seiten

Brasilien nach den Wahlen

Herausforderungen für „Lulas Ziehtochter“

7 Seiten | Autor: Sven Schuster

In den Präsidentschaftswahlen vom Oktober 2010 setzte sich die Kandidatin der regierenden Arbeiterpartei durch. Dilma Rousseff ist damit die erste Präsidentin des bevölkerungsreichsten Landes in Südamerika. Obwohl sich Brasilien gegenwärtig in einer wirtschaftlichen Boomphase befindet und auch auf sozialem Gebiet Fortschritte verzeichnet, hat die künftige Präsidentin viele strukturelle Probleme aus der Zeit ihres Vorgängers Lula da Silva geerbt.

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Erschienen in
Welttrends 76 | 2011
Herausforderung Eurasien
144 Seiten

Weichenstellung in den Anden

Präsidentschaftswahlen in Peru

4 Seiten | Autor: Jörg Fehlandt

Peru hatte im Juni 2011 die Wahl und entschied sich für einen Linksnationalisten. Der ehemalige Militär Ollanta Humala wurde als neuer Präsident vereidigt. Nach dem knappen Ergebnis der Stichwahl bleibt abzuwarten, wie er die zahlreichen wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes angehen wird.

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Erschienen in
Welttrends 80 | 2011
Japan 3/11
144 Seiten

Lateinamerikanische Lektionen

Was Europa in der Finanzkrise lernen kann

2 Seiten | Autor: Ricardo Lagos

Viele internationale Krisen des 20. Jahrhunderts nahmen ihren Anfang in Lateinamerika. Wir hatten Schuldenkrisen und Zahlungsbilanzkrisen seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Daraus mussten wir lernen und wir lernten. So halten sich die meisten unserer Länder an Spielregeln internationaler Finanzabkommen wie Basel I und II, einige preschen schon zu Basel III vor. Angesichts der Turbulenzen der internationalen Finanzwelt ist das lateinamerikanische Finanzsystem ziemlich stabil. Deshalb ist es ratsam, den Blick auf Lateinamerika zu richten.

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Erschienen in
Welttrends 83 | 2012
Arabische Brüche
144 Seiten

Dafür sollten wir uns nicht verschulden müssen! Bildungsrevolution in Chile

5 Seiten | Autor: Leonor Abujatum Berndt

Weltweit brodelt es, Bürger gehen auf die Straße. In Chile will man sich die Ungerechtigkeiten des Bildungssystems nicht länger gefallen lassen. Nur wer zahlt, darf lernen – dagegen wehrt sich vor allem die Jugend mit aller Macht, auch mit der Macht der Neuen Medien. Öffentlichkeitswirksam werden die Proteste inszeniert. Wird die chilenische Regierung weiterhin mit Knüppeln auf Demonstranten einschlagen oder einlenken?

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Erschienen in
Welttrends 82 | 2012
Autoritarismus Global
144 Seiten

Instabile Demokratien in Lateinamerika

6 Seiten | Autor: Luis E. González

Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Zahl gefestigter Demokratien in Lateinamerika gering. Ende der 1980er Jahre gab es große Erwartungen. Diese sind enttäuscht worden. Die Stabilität der Demokratien ist gering. Die Mehrzahl der Demokratien sind „wenig gefestigt”. Prekäre Lebensverhältnisse, die enttäuschten Erwartungen in die Demokratie, el Desencanto, und die geringe Rechtsstaatlichkeit spielen dabei entscheidende Rollen für die stabile Instabilität.

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Erschienen in
Welttrends 82 | 2012
Autoritarismus Global
144 Seiten