Kirsten Thietz

Dokumentation: Aus Franz Fühmanns Briefwechsel mit Ingrid Prignitz und Wolfgang Heise

Mit einer Einleitung von Kirsten Thietz: Räuber und Untertan. Franz Fühmanns Aufsatz „Ignaz Denner“ oder Wie man E.T.A. Hoffmann mit Hegel liest

11 Seiten | Autor: Franz Fühmann, Kirsten Thietz

Die hier abgedruckten Auszüge aus dem Briefwechsel, den der Schriftsteller Franz Fühmann in den 1970er Jahren mit Ingrid Prignitz, seiner Lektorin beim Hinstorff-Verlag, und dem Philosophen Wolfgang Heise geführt hat, beziehen sich auf Fühmanns Auseinandersetzung mit dem Romantiker E. T. A. Hoffmann, insbesondere auf die Fertigstellung der 1979 im Hinstorff Verlag erschienenen Essaysammlung „Fräulein Veronika Paulmann aus der Pirnaer Vorstadt oder Etwas über das Schauerliche bei E.T.A. Hoffmann“. Kirsten Thietz skizziert in ihrem einleitenden Essay das diskursive Umfeld, in dem die Briefe entstanden sind, und erläutert, wie Fühmann in seiner Studie „Ignaz Denner“ eine Erzählung E.T.A. Hoffmanns im Lichte der Hegelschen Herr-Knecht-Dialektik deutet.

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Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2017
Flüchtiges Europa
186 Seiten

Heinrich von Kleists „Über das Marionettentheater“ und kein Ende

9 Seiten | Autor: Kirsten Thietz

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2015
Piketty kontrovers: Reichtumskonzentration und Ungleichheit
164 Seiten

Mutterflucht und Muttersuche

in Romanen von Jan Faktor und Peter Wawerzinek

5 Seiten | Autor: Kirsten Thietz

Zwei Männer kurz vor 60, einst als Dichter und Performer dem literarischen Untergrund der Prenzlauer-Berg-Szene assoziiert, schauen zurück auf ihre Kindheits- und Adoleszenzgeschichten. Herausgekommen sind zwei so voluminöse wie anrührende Bücher, in denen Seelen entblößt, Familienaufstellungen seziert, Gesellschaftstableaus umrissen und nichts ausgelassen wird, was das Heranwachsen an Einsicht und Verstehen, Schmerz, Glück und Peinlichkeit mit sich bringt. „Rabenliebe“ heißt das Buch von Peter Wawerzinek, „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensackbimbams von Prag“ das Buch von Jan Faktor. Einworttitel und barockes Wortornament sind programmatisch, sie bezeichnen im einen Fall das eklatante Fehlen von Mutterliebe, im anderen die überbordende Fülle von Sinneseindrücken und Erfahrungen in der vor allem von Frauen bewerkstelligten éducation sentimentale eines Heranwachsenden. Eine fundamentale soziale Prägung liefert das Thema beider Bücher, und zwar die, was es bedeutet, eine Mutter, eine Familie, ein Nest zu haben oder eben nicht.

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Erschienen in
Berliner Debatte 2 | 2011
Globale Sparwut
175 Seiten

Gundula Englisch: Jobnomaden

Wie wir arbeiten, leben und lieben werden

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Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2002
Überall Landschaft
128 Seiten