Hartmut Elsenhans

Für Euro und Umverteilung

Zehn Gedanken zu Mario Draghis Geldpolitik

4 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Mario Draghi entwickelt sich unfreiwillig zum besten Gewährsmann für linke Keynesianer und deren Kritik an den nur auf Geldpolitik setzenden Keynesianern. Geldpolitik kann ein Instrument sein, die Nachfrage zu stimulieren, wenn Unternehmen wegen mangelnder Kapazitäten oder technischer Durchbrüche im Grunde zu Investitionen neigen. Die geldpolitische Anregung der Wirtschaft funktioniert aber nicht, wenn umfangreiche Kapazitäten brachliegen.

Schlagworte: Euro | Geldpolitik | Draghi

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Erschienen in
Welttrends 115 | 2016
Lateinamerikas Linke im Abschwung?
72 Seiten

Wandel in Pakistan?

3 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Pakistan genießt wenig Vertrauen im Westen. Jene Kräfte, die das Land beherrschen, passen offenbar nicht in die heutige internationale Welt. Noch sind sie mächtig, doch ihr Einfluss ist bedroht. Um Pakistan ein neues Profil in der Welt zu geben, sind viele Anstrengungen nötig. Das wiederum gefährdet die bisherige Identität des Landes. Von den Gründungsproblemen blieben die Rolle der Flüchtlinge, das identitätsstiftende Ziel der „Befreiung Kaschmirs“ und die überragende Rolle der Armee erhalten.

Schlagworte: Pakistan | Kaschmir | Außenpolitik

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Erschienen in
Welttrends 111 | 2016
Blackbox Afrika
76 Seiten

WeltTrends Spezial 10 | 2013

Die EU und die Eurokrise

ISBN 978-3-941880-70-2 | ISSN 2193-0627 | 26 Seiten

Vor allem der Süden der Eurozone steckt noch immer in der Schuldenkrise. Auswirkungen auf die übrigen Länder der EU bleiben nicht aus. Wer soll aufkommen für die finanziellen Verpflichtungen? Können Rettungsschirme und Co. Abhilfe schaffen? Brauchen wir gar ein neues Verständnis des Kapitalismus? Hartmut Elsenhans, Wilhelm Ersil und Helmut Matthes legen dar, welche Wege sie beschreiten würden, um die Krise zu bewältigen.

Kapitalismus ja – aber richtig!

5 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

In WeltTrends 92 formulierte der Ökonom Hartmut Elsenhans in 15 Thesen, warum der Weg aus der Wirtschaftskrise für die Euroländer nur im Kapitalismus liegen kann. Er forderte ein neues Verständnis dieser Wirtschaftsordnung und plädierte für das Über-Bord-Werfen verstaubter Vorurteile. Auf diesen Beitrag antworten ihm nun drei Kollegen: Albrecht Goeschel sieht das ärgste Problem der aktuellen Krise im „Vorteilsextremismus“ der Deutschen und erläutert, ob eine und wenn ja welche Variante des Keynesianismus seiner Meinung nach den Problemen Abhilfe schaffen kann. Helmut Matthes spricht sich für eine stärkere Regulierung der Wirtschaft aus. Nur wer ihre Zügel in der Hand hält, kann sie auch lenken. Gegen den Begriff der „Eurokrise“ wehrt sich Lutz Kleinwächter. Für ihn besteht die eigentliche Herausforderung momentan in der Bewältigung einer europäischen Systemkrise der Marktwirtschaft. Schlussendlich ergreift Hartmut Elsenhans noch einmal selbst das Wort. In ergänzenden Anmerkungen legt er dar, in welchen Punkten er mit seinen Kollegen übereinstimmt und welche Überlegungen er für problematisch hält. Seine These bleibt bestehen: Der Kapitalismus und seine Errungenschaften müssen bewahrt werden!

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Erschienen in
Welttrends 94 | 2014
Abgrund Afghanistan
144 Seiten

Finanzkrise als Chance?

Die Entstehung fiktiven Reichtums

10 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Eine weltweite, kreditgestützte Massenspekulation führte das globale Wirtschaftssystem in die größte Krise der Nachkriegszeit. Besteht eine Chance für deren dauerhafte Überwindung? Wie können Märkte sinnvoll gesteuert werden? Der Autor zeichnet die Entstehung der Geld- und Kreditwirtschaft nach und zeigt die Defizite marktwirtschaftlicher Theorieansätze auf. Entscheidend ist nicht das Geld, ist unser Reichtum doch fiktiv, sondern vor allem Glaubwürdigkeit. So ist es höchste Zeit, gesamtwirtschaftliche Konzepte neu zu diskutieren.

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Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Was uns Algerien lehrt

Eine Lektion für Afghanistan

9 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Frankreichs Algerienkrieg 1954 bis 1962 und der algerische Bürgerkrieg der 1990er Jahre: historische Ereignisse, aus denen man Lehren ziehen kann – auch für Afghanistan. Im Land der Afghanen agieren die Guerillakämpfer erfolgreich, während die intervenierenden Westmächte ihren Ansprüchen und der Lage vor Ort strategisch wie taktisch nicht gewachsen sind. Dies auch deshalb, weil die Westmächte im Buch der Geschichte – wenn überhaupt – unzureichend nachgeschlagen haben.

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Erschienen in
Welttrends 75 | 2010
Exit Afghanistan
144 Seiten

Chancen der arabischen Revolution

Warum unsere politisch Korrekten schweigen sollten

8 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Die Hoffnungen des Arabischen Frühlings können verwirklicht werden, wenn für die Bevölkerung rasch Beschäftigungsperspektiven geschaffen werden. Dabei könnte Europa der arabischen Welt helfen, ähnlich wie die asiatischen Tigerländer zu wachsen. Allerdings: Arbeitskräfte sind wegen des Ölreichtums oft zu teuer, Währungen können ohne Zugriff auf landwirtschaftliche Ressourcen nicht abgewertet werden. Der Autor schlägt vor, europäische Nahrungsmittelüberschüsse zur Verfügung zu stellen. Für eine langfristige Kooperation mit der postrevolutionären arabischen Welt müssen westliche Politiker allerdings lernen, gemäßigte Islamisten zu respektieren, und westliche Politologen, politökonomisch zu denken.

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Erschienen in
Welttrends 83 | 2012
Arabische Brüche
144 Seiten

Rentierstaat Algerien

Realität vs. konstruierte Wirklichkeit

5 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Vor 50 Jahren löste sich Algerien nach langem Kampf endgültig aus dem französischen Kolonialreich. Die anschließend durchgeführten Wirtschaftsreformen konnten das Land aber nicht befrieden, weil sie keine effektive Nutzung der Rente verwirklichten. Bis heute ist die Wirtschaft des Landes wenig diversifiziert und stark von Erdöleinnahmen abhängig. Ist eine exportorientierte Industrialisierung als Lösung der Probleme denkbar?

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Erschienen in
Welttrends 85 | 2012
Brasilien – Land der Gegensätze
144 Seiten

Endlose Eurokrise?

15 Thesen

4 Seiten | Autor: Hartmut Elsenhans

Spätestens seit der Finanzkrise von 2008, die weltweit die Märkte erschütterte, sind auch in der Eurozone die Probleme offensichtlich geworden. Die Gemeinschaftswährung ist im internationalen Vergleich stark, doch aufgrund von Komplikationen im Innern wird diese Stabilität auf eine harte Probe gestellt. Während einige Länder, darunter auch die Bundesrepublik, die Stärke des Euro bisher zu ihrem Vorteil nutzen konnten, verschuldeten sich andere Staaten zunehmend. Nachdem sie die Last nun nicht mehr selbstständig stemmen können, erhoffen diese sich teils Hilfe von Deutschland, das mit Sparprogrammen pariert. Doch kann das wirklich ein Weg aus der Krise sein? Oder müsste man gar, wie teilweise gefordert, zur jeweils eigenen Landeswährung zurückkehren und die Eurozone auflösen? Um diese Fragen beantworten zu können, sollte man sich ad fontes, zu den Quellen, begeben. Welche Ideen stehen eigentlich hinter der wirtschaftlichen Organisationsform des Kapitalismus? Der Markt regelt sich selbst, so das schlagende Motto. Doch woraus erwächst gesellschaftlicher Reichtum? Aus Arbeit oder aus Geld? Wodurch entsteht und steigert sich Profit? In 15 Thesen umreißt der renommierte Leipziger Ökonom Hartmut Elsenhans die aktuellen Fakten bzw. Probleme der scheinbar nicht enden wollenden „Eurokrise“ und zeigt mögliche Lösungen auf. Er fordert ein grundlegendes Umdenken in Bezug auf den Kapitalismus, von lieb gewonnenen Vorurteilen in Sachen Staatsfinanzen und Markt müsse man sich endlich verabschieden.

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Erschienen in
Welttrends 92 | 2013
Regionalmacht Südafrika
144 Seiten

Hier ist der richtige Ort!

Hartmut Elsenhans über Internationale Politik an der Universität Leipzig

Schlagworte:

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Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 1993
Sozialwissenschaften ind Ostdeutschland
112 Seiten