Offshore-Windkraft als Plan B der Energiekonzerne?

Planung und Akteurskonstellationen der Startprojekte

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Windparks auf dem Meer sollen sich in den kommenden Jahren zu einer wichtigen Komponente der Energiewende entwickeln. Für das Jahr 2020 rechnet das Bundesumweltministerium mit einer Gesamtkapazität von zehn Gigawatt in Nord- und Ostsee. Bis 2030 sollen 15 Prozent des Strombedarfs, entsprechend circa 25 Gigawatt, aus dieser Quelle geliefert werden. Doch die meisten Projekte liegen bereits seit Jahren im Verzug und es erscheint aus heutiger Sicht fraglich, inwieweit sich die ambitionierten Pläne überhaupt umsetzen lassen werden. So prognostizierte das Bremer Energie-Institut im Jahr 2007 allein für die deutsche Nordsee eine installierte Gesamtkapazität von 3.100 Megawatt (MW) bis 2012. Das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung aus dem Jahr 2005 lag bei 2.000 bis 3.000 MW installierter Kapazität für das Jahr 2010. Der tatsächlich erreichte Wert lag im Januar 2013 bei 280,3 MW. Legte man frühere Ankündigungen der Branche zugrunde, fiele das Bild noch pessimistischer aus.

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