Alternative Aufstiegswege in der Marktgesellschaft. Professionelles Pokerspielen als Symptom veränderter sozialer Rahmenbedingungen?

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Das Pokerspiel hat im vergangenen Jahrzehnt eine überraschende Renaissance erfahren: Es ist nicht nur aus dem Casinomilieu herausgetreten, sondern auch das einst zweifelhafte Image des Spiels hat einen positiven Imagewandel erfahren, der es vermochte, das Spiel für alle gesellschaftlichen Schichten interessant zu machen. Im Zuge dessen ist das Spiel zum einen ein fester Bestandteil diverser Medien- und Freizeitangebote geworden und zum anderen stellt das professionalisierte Pokerspiel einen zunehmend akzeptierten ‚alternativen Aufstiegsweg’ dar. Der vorliegende Aufsatz geht auf der Basis von 2009 erhobenen qualitativen Interviewdaten der Frage nach, warum, gemessen an den gegebenen gegenwärtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, das berufliche Pokerspiel zuletzt zunehmend an Attraktivität und Akzeptanz gewonnen hat.

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