André Häger

André Gorz – Querdenker, Philosoph, Häretiker

5 Seiten | Autor: Harald Bluhm, André Häger

Die verfahrene politische Lage in Europa sowie die in der Bundesrepublik Deutschland vorherrschende Windstille in den politischen und politisch-akademischen Debatten lassen Rekurse auf solitäre Figuren, die sich als Querdenker und Häretiker auszeichnen sowie eigensinnig und mit ernsthaft-existentialistischem Gestus gedacht und gehandelt haben, als besonders verlockend erscheinen. Aus diesem Grund möchten wir mit dem vorliegenden Schwerpunkt die Aufmerksamkeit auf den jenseits des Mainstreams liegenden André Gorz lenken und die instruktiven Anregungen, die theoretischen Grundlagen und die häretische Kreativität dieses Intellektuellen betonen.

Schlagworte:

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2013
Solitär - André Gorz
154 Seiten

Adieux au Sartre?

André Gorz und seine Dispute mit dem „Papst des Existentialismus“

15 Seiten | Autor: André Häger

Man kann André Gorz schwerlich verstehen, ohne seine Beziehung zu Jean-Paul Sartre und dessen Werk mit einzubeziehen. Vor allem in den 1940er und 1950er Jahren hatte Gorz’ Verhältnis zum berühmten Existentialisten etwas Eindringliches, man ist sogar gewillt zu sagen, etwas Intimes an sich. Man erinnere sich etwa an die schöne Passage, wo Gorz in Le traître (1958) das für Sartre verwendete Pseudonym „Morel“ erklärt. „Er sagt Morel“, heißt es hier, „weil man ihm den Namen J.-P.S. verleidet hat, weil das allgemeine Gerücht und die allgemeine Dummheit sich des Namens dieses Menschen, den er eifersüchtig verehrt, bemächtigt haben, gleich einem Bataillon, das sich über den Bauch einer Frau wälzt, die, eine Hure für sie, deine Liebste ist“.

Schlagworte:

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2013
Solitär - André Gorz
154 Seiten

Fahnder nach „Auswegen aus dem Kapitalismus“ – eine Erinnerung an André Gorz

13 Seiten | Autor: André Häger, Stefan Meretz

André Gorz ist Jahrgang 1923 und erlangte Bekanntheit als Autor zahlreicher sozialphilosophischer Schriften. Seine Geburt ist nun bald neunzig Jahre her, sein Tod fünf. Weshalb an André Gorz erinnern? Als Theoretiker der kapitalistischen Krise und eines ökologischen Jenseits des Kapitalismus ist er aktueller denn je. Viele seiner theoretischen Arbeiten scheinen mit größerem Abstand zu ihrer Entstehungszeit eher an Aktualität zu gewinnen als diese einzubüßen. Das gilt in zweierlei Hinsicht, einer politischen wie theoretischen.

Schlagworte:

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 3 | 2012
Jenseits der Orthodoxie. Ansätze für einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftstheorie
157 Seiten

Judith Butler: Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen

2 Seiten | Autor: André Häger

Es gibt eine Reihe von Einführungsbüchern und Überblicksdarstellungen zum Denken von Judith Butler, aber das jüngste Buch der prominenten Theoretikerin kann selbst als Einführung dienen. Das gilt für die darin versammelten elf Aufsätze, die von 1997 bis 2004 bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden, in dreierlei Hinsicht.

Schlagworte:

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 4 | 2011
Die kapitalistische Moderne nach der Postmoderne
168 Seiten

Arno Münster: André Gorz oder der schwierige Sozialismus.

Eine Einführung in Leben und Werk

4 Seiten | Autor: André Häger

Bankrotte Staaten, Aktienbörsen in Aufruhr, Proteste in Athen, Madrid, Lissabon, aber auch in Santiago de Chile und Tel Aviv, Krawalle in London, die Bewegung der „Occupy Wall Street“ in New York, kampierende Bankengegner in Frankfurt. Die Wut auf das kapitalistische System sowie auf eine Politik, die Rettungspakete für insolvente Banken schnürt und gleichzeitig die soziale Exklusion forciert, eint das Aufbegehren der Demonstranten. Und viele der Empörten haben die Rekapitalisierungsdebatte der Entscheidungsträger satt und verspüren einen Appetit nach einer zeitgemäßen Formulierung eines Jenseits des Kapitalismus.

Schlagworte:

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2012
Fragmentierung und Überleben
159 Seiten

Berliner Debatte Initial 4 | 2013

Solitär - André Gorz

Herausgeber: Harald Bluhm | André Häger

154 Seiten

Die verfahrene politische Lage in Europa sowie die in der Bundesrepublik Deutschland vorherrschende Windstille in den politischen und politisch-akademischen Debatten lassen Rekurse auf solitäre Figuren, die sich als Querdenker und Häretiker auszeichnen sowie eigensinnig und mit ernsthaft-existentialistischem Gestus gedacht und gehandelt haben, als besonders verlockend erscheinen. Aus diesem Grund möchten wir mit dem vorliegenden Schwerpunkt die Aufmerksamkeit auf den jenseits des Mainstreams liegenden André Gorz lenken und die instruktiven Anregungen, die theoretischen Grundlagen und die häretische Kreativität dieses Intellektuellen betonen.

Inhalt