Zentralasien

Russland und die Migration aus Zentralasien

5 Seiten | Autor: Dina Malyschewa

Arbeitsmigranten aus Zentralasien spielen eine wichtige Rolle für die russische Wirtschaft. Der Einfluss islamistischer Organisationen unter ihnen kann aber zu Sicherheitsproblemen führen. Prognosen deuten darauf hin, dass die Arbeitsmigration aus der Region noch zunhehmen wird. Die Europäische Wirtschaftsunion schafft dafür günstige Bedingungen.

Schlagworte: Russland | Migration | Zentralasien

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Erschienen in
Welttrends 137 | 2018
Frauen in Führung
72 Seiten

Usbekistans neue Rolle in Zentralasien

2 Seiten | Autor: Eldor Aripov

In Zentralasien wurde die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft stimuliert. Der Handel Taschkents mit den Ländern Zentralasiens wuchs 2017 um 20 Prozent. Usbekistan gab damit der regionalen Zusammenarbeit einen kräftigen Impuls. Zentralasien sei eine Region mit großen Möglichkeiten und einem bis heute noch nicht genutztem riesigen Potenzial, wie Präsident Mirzoyev erklärte. Die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung, Stabilität und Prosperität in der Region seien eine gemeinsame und lösbare Aufgabe.

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Erschienen in
Welttrends 136 | 2018
Weltmächte im Wartestand?
72 Seiten

Islamistische Radikalisierung in Tadschikistan: Eine tatsächliche Bedrohung?

6 Seiten | Autor: Rebekah Tromble

Mit Repressionsmaßnahmen, die mit dem Kampf gegen den islamischen Extremismus begründet werden, wendet sich das Rahmon-Regime gegen die Opposition, verbot auch die Islamische Partei der Wiedergeburt Tadschikistans. Allerdings gibt es kaum Hinweise darauf, dass terroristische Anschläge im eigenen oder anderen Ländern von der Bevölkerung Tadschikistans unterstützt werden. Das harte Durchgreifen gibt Anlass zur Sorge über die autoritären Praktiken des Regimes.

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Erschienen in
Welttrends 121 | 2016
Zentralasien – 25 Jahre Unabhängigkeit
72 Seiten

Zentralasien – Kooperation versus Isolation

In den nunmehr 25 Jahren ihrer Unabhängigkeit ist es zwischen den Staaten Zentralasiens zu keiner umfassenden regionalen Zusammenarbeit oder gar Integration gekommen. Kooperiert wird in erster Linie mit auswärtigen Mächten. Die Autoren analysieren die Ursachen dieses Verhaltens.

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Erschienen in
Welttrends 121 | 2016
Zentralasien – 25 Jahre Unabhängigkeit
72 Seiten

Herausforderungen der Unabhängigkeit

6 Seiten | Autor: Arne C. Seifert

Nach einem Vierteljahrhundert Eigenständigkeit ähneln sich die politischen Prozesse Zentralasiens sowie anderer postsowjetischer Staaten hinsichtlich ihrer Fragilität und Konfliktanfälligkeit. Überwölbende Ursachen dafür sind Defekte ihres Entstehens sowie der Staatsformung, autokratischer Machttypus, wirtschaftliche Schwäche und sozioökonomische Deformationen infolge der Transformation zum Kapitalismus als Sturzgeburt.

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Erschienen in
Welttrends 121 | 2016
Zentralasien – 25 Jahre Unabhängigkeit
72 Seiten

Zentralasien im Spannungsfeld der Geopolitik

6 Seiten | Autor: Bulat Sultanov

Die Ungewissheit in der Weltpolitik nimmt zu. Zu befürchten ist, dass die schädlichen Folgen des „Arabischen Frühlings“ in Gestalt des islamistischen Extremismus auch auf Zentralasien übergreifen. Die Differenzen zwischen Staaten der Region, die Probleme in ihrer Nachbarschaft wie auch die unterschiedlichen Interessen der Großmächte behindern eine Lösung ihrer sozialökonomischen Probleme und eine abgestimmte Außenpolitik.

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Erschienen in
Welttrends 121 | 2016
Zentralasien – 25 Jahre Unabhängigkeit
72 Seiten

WeltTrends - Das außenpolitische Journal 121 | 2016

Zentralasien – 25 Jahre Unabhängigkeit

ISSN 0944-8101 | 72 Seiten

Die riesige Region im Zentrum Eurasiens, bis vor 25 Jahren noch Teil der Sowjetunion, steht heute im Fokus der Weltpolitik. Russland, China, die USA und die EU ringen um Einfluss. Die jungen Staaten Zentralasiens gehen unterschiedliche Wege: von Turkmenistan mit seiner Politik der Selbstisolation über Usbekistan, das sich auf die bilateralen Beziehungen konzentriert, bis zu Kasachstan und Kirgisistan, die Mitglieder des postsowjetischen Integrationsprojekts Eurasische Wirtschaftsunion sind. Weitere im Heft diskutierte Probleme sind eine Bilanz der Außenpolitik Präsident Obamas, die Aufrüstung Japans und die Lage in der Westsahara.

Inhalt

Die Eurasische Wirtschaftsunion und ihre Perspektiven

4 Seiten | Autor: Sergej Birjukow, Alexander Barsukow

Mehr als ein Jahr nach ihrer Gründung hat die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) ihre Lebensfähigkeit bewiesen – trotz Schwierigkeiten bei der Abstimmung der ökonomischen Interessen und noch unvollkommener rechtlicher Grundlagen und Organisationsstrukturen. Neben den ursprünglichen Mitgliedern Belarus, Kasachstan und Russland gehören der Vereinigung nun auch Armenien und Kirgisistan an.

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Erschienen in
Welttrends 117 | 2016
Visegrád versus Brüssel
72 Seiten

Der „Islamische Staat“ und Zentralasien

Möglichkeiten friedenspolitischer Prävention

6 Seiten | Autor: Clemens Petersen

Für den „Islamischen Staat“ besitzt die Stabilisierung seines Kalifats im Irak und in Syrien zurzeit noch Vorrang. Dennoch könnten auch die Staaten Zentralasiens mit ihrer jahrhundertealten islamischen Prägung über kurz oder lang für den IS von Interesse sein. Welche Faktoren dafür und welche dagegen sprechen, dass der IS sich in Zentralasien erfolgreich ausbreitet, diskutiert dieser Beitrag.

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Erschienen in
Welttrends 108 | 2015
Politischer Islam
72 Seiten

Konflikte im Kaukasus

lnterview mit Eduard Lintner

WeltTrends: Herr Lintner, als Kaukasus-Experte wird man nicht geboren. Wie sind Sie dazu gekommen? Eduard Lintner: Als Vorsitzender des Rechts- und Monitoringausschusses im Europarat, im Zusammenhang mit der Beschäftigung mit den sogenannten Frozen Conflicts und als Mitglied von Wahlbeobachtungsmissionen in Armenien, Aserbaidschan oder Georgien, war ich schon oft in der Region und musste mich mit den dortigen Problemen beschäftigen. WeltTrends: Welche Bedeutung hat die Region für Deutschland und Europa?

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Erschienen in
Welttrends 64 | 2009
Konfliktherd Kaukasus
144 Seiten