Bucharin und Gramsci

5 Seiten | Autor: M.N. Gretzkij

Die in den „Gefängnisheften“ enthaltene philosophische Polemik des italienischen Marxisten Antonio Gramsci mit Nikolai lwanowitsch Bucharin gehört zu den interessantesten Aspekten der Geschichte der marxistisch-leninistischen Philosophie. Aus Gründen, die unschwer zu erraten sind, wurde diese Polemik (sechzig Seiten im italienischen Text) nicht in die dreibändige Ausgabe der „Ausgewählten Werke“ aufgenommen. Erstmalig wurde ein Fragment im Jahre 1980 veröffentlicht. Offensichtlich ist die Zeit herangereift, sich dieser Polemik in vollem Umfang zuzuwenden, um ihren Stellenwert im geschichtsphilosophischen Prozeß und ihre Bedeutung für die Erneuerung des philosophischen Erbes zu bestimmen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 1991
Demokratie zwischen Bürgertugend und Bürgerbewegung
111 Seiten

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