E-Paper: Verlag Welttrends (seit 1990)

Verständigung in weiter Ferne?

Das zionistische Israel und die Palästinafrage

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Die globale Welle des Populismus scheint im Sinne des zionistischen Israel zu sein. Die Palästinafrage will das politische Israel als historisiert verstanden wissen. Doch die Frage des Territoriums Israels bzw. Palästinas bleibt eine politische für beide Völker im Heiligen Land.

Besprechungen und Rezensionen

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(1) Karl Renner und Viktor Tschernow. Zwei neue Abhandlungen über Leben und Werk undogmatischer Sozialisten. Besprochen von Wladislaw Hedeler (S. 125-128); (2) Jürgen Kremer: Geld ohne Schuld. Geldsysteme und Vollgeldreform. Rezensiert von Ulrich Busch (S.

Anschläge: Viele bleiche Mütter und Väter heben ihren Kopf

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Michael Daxner setzt sich in seinem Essay kritisch mit der grassierenden Angst vor terroristischen Anschlägen auseinander, die vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Migrationskrise auch politisch instrumentalisiert wird.

Schwerpunkt: Atempause oder Stillstand?

Eine Debatte zur aktuellen Krise der Europäischen Union

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Der langjährige EU-Kommissar Günther Verheugen warnte vor wenigen Wochen WeltTrends Nr. 110 vor „Anzeichen der Desintegration“, die sich in der EU breitmachen. Die europäische Schicksalsgemeinschaft sieht er in Gefahr, weil in zentralen Fragen nationale Interessenpolitik überwiege.

Die Ost-West-Studie der NATO von 1978

Strategische Leitlinie zum Sieg im Kalten Krieg

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Wer den welthistorisch kaum zu überschätzenden Untergang des Realsozialismus in Europa verstehen will, kommt an der „Studie über die langfristigen Tendenzen in den Ost-West-Beziehungen“ von 1978 als Grundsatzdokument für die Konfrontationspolitik des Nordatlantikpaktes der 1980er-Jahre nicht vorb

Das neue Weißbuch: Keine konkreten Vorgaben für die Bundeswehr

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Das Weißbuch 2016 ist, wie seine Vorgänger, das Leitdokument der Bundesregierung zur Außen- und Sicherheitspolitik. Auch wenn die Federführung des Verteidigungsministeriums sichtbar ist, haben doch alle Ressorts, insbesondere das Auswärtige Amt, daran mitgewirkt.

Von Wojtyła bis Bergoglio

Kontinuität und Wandel in der Politik dreier Päpste

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In der Welt von heute sehen wir einen „Systemegoismus“. Große politische, ökonomische und militärische Institutionen wollen ihre Macht um jeden Preis erhalten und sogar steigern. Das gilt auch für den „Großkonzern“ katholische Kirche.

Eine kurze Genealogie und Anatomie des Habitusbegriffs

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Die philosophischen Ursprünge des Habitusbegriffs zu ergründen und dessen erstmalige Verwendung durch Bourdieu zu betrachten, der damit die historische Bruchlinie des algerischen Befreiungskrieges wie die Nachkrieges-Modernisierung des ländlichen Frankreichs zu beschreiben suchte, kann dabei behi

Briefe aus …

Teheran, Bogotá

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Mit Briefen aus Brennpunkten des internationalen Geschehens sollen kurze und aktuelle Informationen und Einschätzungen gegeben werden. Es sind Briefe aus Teheran (1 Jahr nach dem Atomabkommen) und Bogotá (Referendum und Friedensnobelpreis).

Deutschland muss lernen, außenpolitisch auf eigenen Beinen zu stehen

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Die Welt ist im Umbruch. Europa stößt an seine strukturellen und politischen Grenzen. Alte Verbündete haben einen neuen Fokus, neue Kräfte tauchen im internationalen Geschehen auf. Was als Frühling begann, hat sich zum Winter entwickelt, der frösteln lässt.

Transhumanismus und Sozialphysik

F. M. Esfandiarys und Alex Pentlands Technikzukünfte

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Der Aufsatz untersucht das Verhältnis von auf die Gestaltung der Gesellschaft zielenden Technikvisionen und Utopien. Führen solche Technikzukünften das Erbe der Utopie fort? Und welche Implikationen hat das für den utopischen Diskurs? Am Beispiel von Fereidoun M.

Tschechien: „Kein Land für Migranten“

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Wieder einmal stehen die neuen EU-Mitgliedstaaten gegen die alten. 2003 waren es die Mitteleuropäer, die Deutschland und Frankreich mit ihrer Zustimmung zu den Bush-Kriegen überraschten. Zwar hat man diese Kriege inzwischen als Grunde für die Zerfallsprozesse im Irak und Syrien anerkannt.

Bolivien: Hoffen auf den Lithiumsegen

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El mejor litio de Bolivia para las mejores baterías del mundo“, „Das beste Lithium aus Bolivien für die besten Batterien der Welt“, steht auf den Produktionsanlagen des Prototyps der Lithiumgewinnungsanlage, die sich am Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Welt, befindet.

Zentralasien – Kooperation versus Isolation

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In den nunmehr 25 Jahren ihrer Unabhängigkeit ist es zwischen den Staaten Zentralasiens zu keiner umfassenden regionalen Zusammenarbeit oder gar Integration gekommen. Kooperiert wird in erster Linie mit auswärtigen Mächten. Die Autoren analysieren die Ursachen dieses Verhaltens.

Heiliger Stuhl und Faschismus

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Im Bemühen um gute Beziehungen zum neu ernannten Ministerpräsidenten Benito Mussolini ging die katholische Kirche 1921/22 ein verhängnisvolles Bündnis mit dem Faschismus ein. Dies beschränkte sich aber nicht nur auf Italien, sondern bezog auch den deutschen Faschismus mit ein.

Kapitalismusvarianten, Gender und die gesellschaftliche Bedeutung sozialer Dienste

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Seit dem Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 und verstärkt seit dem Machtzuwachs rückwärtsgewandter neurechter Kräfte hat sich die Debatte um Kapitalismus, Ungleichheit und die sozialen Risiken des neoliberalen Globalisierungsprojektes intensiviert.

Mare Nostrum?

Australiens Umbau der Regionalarchitektur in Ozeanien

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Zwischen Australien – der regionalen Vormacht in der pazifischen Inselwelt – und den kleinen Inselstaaten besteht eine gewaltige Asymmetrie, was sich nicht zuletzt in den politischen und ökonomischen Beziehungen und der Regionalorganisation – dem Pazifischen Inselforum – widerspiegelt.

Jüdisches Leben in Deutschland

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Bernard Wasserstein, geboren 1948 in London, von 1982 bis 1996 Professor für Geschichte an der Brandeis University / Massachusetts, seit 1996 Präsident des Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies, ein Nachfolger seines international hoch geschätzten britisch-jüdischen Kollegen Cecil Roth, hat

Vollgeld – Geld der Zukunft oder monetäres Experiment à la John Law?

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Die Diskreditierung des ökonomischen Mainstreams durch die Auswirkungen der Finanzkrise seit 2008 sowie der Einsatz unkonventioneller, zuvor kaum erprobter geldpolitischer Maßnahmen wie der „Nullzinspolitik“ hat in Fachkreisen wie in der Öffentlichkeit zu einer Problematisierung des Geldes und de

Nach ‘All the World’s Futures‘

Überlegungen zur Kunstbiennale in Venedig

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Die 57. Esposizione Internazionale d’Arte della Biennale di Venezia, wie die Kunstbiennale Venedig offiziell heißt, wird 2017 von der Chefkuratorin des Pariser Centre Pompidou, Christine Macel, kuratiert.

Dänemark: Asylpolitik im Griff der Nationalisten

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Jahrzehntelang wurde Dänemark im Ausland als Vorkämpfer für Liberalismus und Freizügigkeit wahrgenommen. In der derzeitigen Flüchtlingskrise zeigt sich, dass dieser Ruf längst nicht mehr der Realität entspricht: Rigide Abschottung und nationalistische Argumente prägen die Politik des Landes.

Dystopie im Kino

Für eine kritische Theorie

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In der ambivalenten Natur von Utopie und Dystopie liegt ihre schöpferische Kraft als Mittel der ästhetisierten Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse. Zum 500. Jahrestag von Morus’ „Utopia“ scheint eine Revision dieses kritischen Potentials geboten zu sein.

Kooperationen für die Herausforderungen der Zukunft

Thüringens Aktivitäten in Russland

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Die Beziehungen zwischen Russland und der EU und damit auch zwischen Russland und Deutschland sind auf einem Tiefpunkt angekommen. Der Konflikt in der Ostukraine und die Annexion der Krim haben in den deutsch-russischen Beziehungen die schwerste Krise seit Langem ausgelöst.

Vom Weltethos zur Zivilreligion des Weltbürgers

Anstoß für ein Forschungsprojekt

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Das politisch-theoretische Nachdenken über Bedingungen friedlicher Koexistenz in der Welt ebbt angesichts mannigfacher Konflikte und Bedrohungsszenarien nicht ab. Dieses Reflektieren mutet in Anbetracht der Weltwirklichkeit wie utopisches Denken an, dessentwegen es aber nicht diskreditiert ist.

Islamistische Radikalisierung in Tadschikistan: Eine tatsächliche Bedrohung?

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Mit Repressionsmaßnahmen, die mit dem Kampf gegen den islamischen Extremismus begründet werden, wendet sich das Rahmon-Regime gegen die Opposition, verbot auch die Islamische Partei der Wiedergeburt Tadschikistans.

Von Akkon nach Assisi

Der weite Weg der Annäherung von Katholiken und Muslimen

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Rund 3.000 Kilometer Luftlinie trennen Akkon (Israel) und Assisi (Italien). Eine Entfernung, die heute leicht zu überwinden ist – weitaus leichter als die Schwierigkeiten des christlich-islamischen Dialogs. Der Beitrag beschreibt das ambivalente Verhältnis beider Religionen.