Terrorismus

DSS-Arbeitspapiere 61 | 2002

Gegen Terror(ismus) und Krieg

Für gemeinsame Sicherheit und eine gerechte Welt; Beiträge zum Zehnten Dresdner Friedenssymposium am 16. Februar 2002
Herausgeber: Siegfried Schönherr

ISSN 1436-6010 | 60 Seiten

Mit Beiträgen von Ernst Woit, Horst Schneider, Lorenz Knorr, Jan Sumavski, Rolf Lehmann, Hermann Gerathewohl.

Nach dem 13. November

Die vier Beiträge des zweiten Schwerpunkts zum Vorzugspreis - Dieser Schwerpunkt geht von den Terroranschlägen aus, die am 13. November 2015 in Paris stattfanden. Als Reaktion auf die Attentate wurde in Frankreich der Ausnahmezustand verhängt; der französische Staatspräsident François Hollande sprach nicht mehr nur von der Bekämpfung des Terrorismus, sondern vom Krieg. Dies ist der Hintergrund, vor dem die Beiträge an Überlegungen aus dem Themenschwerpunkt „Krieg ohne Heimatfront?“ (Heft 2/2014) anknüpfen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Die Rückkehr der Heimatfront?

Frankreich nach dem 13. November 2015

6 Seiten | Autor: Eric Sangar

Eric Sangar analysiert in seinem Beitrag die neue Kriegssemantik, mit der das politische Establishment auf die Pariser Terroranschläge vom 13. November 2015 reagierte. Aus Sicht des Autors zielt diese Semantik nicht darauf, die Bürgerinnen und Bürger zum aktiven Einsatz gegen den Islamischen Staat (IS) zu bewegen. Vielmehr dient sie dazu, die Handlungsfähigkeit der politischen Führung unter Beweis zu stellen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Brüssel bombardieren!

Widersprüche im Krieg gegen den Terrorismus

6 Seiten | Autor: Mathias Delori

Anhand eines provokanten Gedankenexperiments weist Mathias Delori auf Widersprüche in der Bekämpfung des IS hin und zeigt, dass hierbei mit zweierlei Maß gemessen wird. Er plädiert dafür, sich auf die polizeilichen und strafrechtlichen Mittel zur Bekämpfung des inländischen Terrorismus zu besinnen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgreich in Frankreich zum Einsatz gelangten.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Anschläge: Viele bleiche Mütter und Väter heben ihren Kopf

8 Seiten | Autor: Michael Daxner

Michael Daxner setzt sich in seinem Essay kritisch mit der grassierenden Angst vor terroristischen Anschlägen auseinander, die vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Migrationskrise auch politisch instrumentalisiert wird. Mit großem Nachdruck fragt er, was wir aufs Spiel setzen und unter Umständen aufgeben, wenn wir der Angst erliegen, und erinnert an das „Prinzip Hoffnung“.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Konvivialismus – jetzt erst recht?!

5 Seiten | Autor: Frank Adloff

Frank Adloff interpretiert die politischen Reaktionen auf die Pariser Anschläge aus der Sicht des Konvivialismus. Hierbei handelt es sich um eine neue politiktheoretische Konzeption, die bei der Suche nach Auswegen aus einer politisch gefährlichen Gemengelage helfen könnte und die vom Autor in Heft 4/2015 ausführlich vorgestellt wurde.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2016
Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel
154 Seiten

Berliner Debatte Initial 1 | 2016

Wissen – Macht – Arbeit. Professionen und Wissensberufe im Wandel

ISBN 978-3-945878-08-8 | ISSN 0863-4564 | 154 Seiten

Unter den Vorzeichen der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ändert sich das Arbeitsleben rasant. Traditionelle Karriereverläufe lösen sich zunehmend auf. Digitalisierung und Automatisierung drohen ganze Berufsgruppen verschwinden zu lassen, während zugleich neue Berufsfelder entstehen und sich äußerst dynamisch entwickeln. Der Themenschwerpunkt rückt zwei akademische Berufsgruppen in den Blick, deren Metier die „Kopfarbeit“ ist. Für sie ergeben sich durch den Strukturwandel der Arbeit ganz spezifische Herausforderungen. Die einzelnen Beiträge beleuchten verschiedene Professionen und Wissensberufe und zeigen, wie Anforderungen der Politik und Verwaltung Gestaltungsspielräume einschränken, wie Geschlechterbeziehungen in Bewegung geraten, wie digitale Technologien eine Neubestimmung professioneller Expertise erfordern und wie neue Themenfelder zum Gegenstand von „Wissensarbeit“ werden.

Inhalt

Entwicklungspolitik gegen Terrorismus?

Gedanken zu einer andauernden Debatte

7 Seiten | Autor: Jens Taken

Entwicklungszusammenarbeit als Funktion der Terrorismusbekämpfung? Nach dem 11. September wurden entwicklungspolitische Konzepte als Königsweg zu weniger Terror und Gewalt gepriesen. Inzwischen ist die Euphorie gewichen. Noch ist unklar, ob und wie die beiden Themen zusammenhängen. Der Münsteraner Politologe Jens Taken warnt, dass die „Versicherheitlichung“ entwicklungspolitischer Aufgaben das Risiko einer Überforderung in sich birgt.

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Erschienen in
Welttrends 64 | 2009
Konfliktherd Kaukasus
144 Seiten

Russland und seine Muslime

5 Seiten | Autor: Marco Meng

Die Anzahl russischer Muslime steigt seit dem Ende der UdSSR stetig. Der Islam muss nun häufig als Deckmantel oder Sündenbock für terroristische Aktionen herhalten. Die Aufgabe Russlands ist es, friedliche Muslime zu fördern und so die Ausbreitung eines „gewaltsamen Islam“ zu verhindern, der zur Destabilisierung der Russischen Föderation führen könnte.

Schlagworte: Russland | Islam | Terrorismus

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Erschienen in
Welttrends 76 | 2011
Herausforderung Eurasien
144 Seiten

Chinas Anti-Terror-Strategien in Zentralasien

Die Rolle der Shanghai-Gruppe

9 Seiten | Autor: Marc Lanteigne

Versuche zur Bewahrung innerstaatlicher Sicherheit und Maßnahmen gegen den Terrorismus sind die sichtbarsten Aktivitäten der Shanghai-Gruppe. In ihr spielt China eine maßgebliche Rolle. Obwohl Peking sich bemüht zu erklären, dass die SCO nicht auf den Faktor Sicherheit zu reduzieren sei und sie nicht als Gegenallianz zur NATO etabliert werde, wird die sicherheitspolitische Komponente bei den strategischen Interessen Chinas gegenüber der Organisation von entscheidender Bedeutung bleiben.

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Erschienen in
Welttrends 76 | 2011
Herausforderung Eurasien
144 Seiten