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Journal

Götterdämmerung am Bosporus

Die türkische Außenpolitik nach dem Arabischen Frühling

6 Seiten | Autor: Savaş Genç

Der sogenannte Arabische Frühling hat die türkische Außenpolitik in eine tiefe Krise versetzt. Das Land, das sich vor dem Ausbruch der Konflikte im Mittleren Osten in dieser Region als Ordnungsmacht betrachtet hatte, muss sich nun den weitgehenden Verlust seiner Position als ein entscheidender Akteur eingestehen. Ankara steht nicht nur sicherheitspolitisch, sondern auch außenwirtschaftlich vor großen Herausforderungen. Offensichtlich ist, dass die türkische Außenpolitik keinen „Plan B“ hat, mit dem sie den aktuellen Entwicklungen strategisch begegnen könnte.

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Weltkonflikte mit Carl Schmitt

5 Seiten | Autor: Reinhard Mehring

Der Jurist Carl Schmitt betrachtete politische Prozesse unter der Perspektive von Legalität und Legitimität. Als Zeuge der Krise des Nationalstaats und Übergangs zu supranationalen Ordnungen entkoppelte er den Begriff des Politischen vom Staatsbegriff und beobachtete den Wandel der Akteure, Strategien und Formen. Man kann sein strittiges Werk historisieren, aktualisieren oder auch transformieren, und je nach Forschungsrichtung ergeben sich dann sehr unterschiedliche Resultate. Adaptieren wir einige seiner Kategorien hier versuchsweise als spotlight zur Erhellung aktueller Weltkonflikte.

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Von Ikarus bis Zeus

Hochkonjunktur für griechische Mythologie in der EU

3 Seiten | Autor: Anne Klinnert

„Bei den Rating-Orakeln von Delphi“, betitelte Zeit Online kürzlich einen Artikel, in dem es heißt: „Wenn Griechenland Sisyphos ist, wird der Grexit zur Herkulesaufgabe. Oder irrt Tsipras wie Odysseus und fällt als Ikarus vom Himmel?“ Der IWF wiederum klagt, man fürchte, die Gelder in ein Danaidenfass, also in ein Fass ohne Boden, zu schütten. Ohne Kenntnis der griechischen Mythologie kommen wir nicht durch die Berichterstattung der aktuellen Eurokrise, denn mythologische Begriffe haben Hochkonjunktur.

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Erschienen in
Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Vom Paria zum Partner?

Irans neue Rolle nach der Atomvereinbarung

4 Seiten | Autor: Azadeh Zamirirad

Mit dem Nuklear-Deal hat sich die Islamische Republik ihres Pariastatus entledigt. Diesen Eindruck konnte man gewinnen, wenn man Bilder des deutschen Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel mit ranghohen iranischen Regierungsvertretern sah, nachdem er nur fünf Tage nach Verkündung der Übereinkunft mit einer Wirtschaftsdelegation in die Islamische Republik reiste. Eines steht fest: Die nukleare Vereinbarung öffnet die Tür für eine stärkere politische und wirtschaftliche Verflechtung der Islamischen Republik mit der internationalen Staatengemeinschaft.

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Der Nuklear-Deal mit Iran und seine möglichen Folgen

5 Seiten | Autor: Hubert Thielicke

In Wien wurde am 14. Juli 2015 ein historischer Kompromiss zum iranischen Atomprogramm erreicht. Die Vereinbarung stärkt nicht nur das Regime der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sie wird auch Auswirkungen für die unmittelbare Region und darüber hinaus haben.

Schlagworte: Iran | Abrüstung | Nukleardeal | USA

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
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„Die OSZE kann schneller und wirksamer reagieren!“

Ein Gespräch mit Doris Barnett, MdB und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der OSZE

5 Seiten | Autor:

Frau Barnett, Sie leiten als SPD-Abgeordnete die 13-köpfige Delegation des Bundestages in der Parlamentarischen Versammlung der OSZE und sind gerade von der Tagung der PV in Helsinki zurückgekehrt. Nun ist die OSZE durch die Ukrainekrise wieder etwas in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gerückt, dennoch ist sie vor allem bei der jüngeren Generation eher wenig bekannt. Letzteres trifft noch mehr auf die Tätigkeit der Parlamentarischen Versammlung der OSZE zu.

Schlagworte: OSZE | Ukrainekrise | Deutschland

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Die drei Krisen kooperativer Sicherheit in Europa

6 Seiten | Autor: Ulrich Kühn

Seit mehr als einem Jahrzehnt haben die wichtigsten europäischen Sicherheitsakteure den drohenden Zerfall der Institutionen kooperativer Sicherheit in Europa ignoriert. Der Krieg in der Ukraine hat das Paradigma kooperativer Sicherheit nun wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Drei Krisen – politisch, militärisch und strukturell – verlangen dringend nach Lösungen.

Schlagworte: KSE | AKSE | NATO | Sicherheitspolitik | Europa

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
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Der Schweizer OSZE-Vorsitz 2014 und die Ukrainekrise

5 Seiten | Autor: Christian Nünlist

Die Krise in und um die Ukraine dominierte 2014 die Schweizer OSZE-Präsidentschaft. Der überraschend auftretende und schnell eskalierende Konflikt wurde zum ersten großen Testfall für das 2011 reformierte Krisenmanagement der OSZE. Der Schweizer Vorsitz setzte die Instrumente der Organisation erfolgreich ein. Die OSZE litt aber letztlich auch stark unter der Konfrontation zwischen Russland und dem Westen.

Schlagworte: OSZE | Schweiz | Ukrainekrise

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

40 Jahre Schlussakte von Helsinki

Eine wechselvolle Geschichte der europäischen Sicherheit

7 Seiten | Autor: Wolfgang Kubiczek

Vor 40 Jahren, am 1. August 1975, wurde in Helsinki die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterzeichnet. Zu den 35 Unterzeichnern gehörten alle europäischen Staaten (außer Albanien) sowie die USA und Kanada. Seitdem durchlief der Prozess der europäischen Sicherheit zwar Höhen und Tiefen, aber bis zum heutigen Tage blieb er lebensfähig. Heute erinnert die KSZE daran, dass auch in Zeiten von sich feindlich gegenüberstehenden Militärblöcken Entspannung möglich ist. Dazu braucht es politischen Willen und Entscheidungsträger von Format, die einer solchen Herausforderung gerecht werden.

Schlagworte: KSZE | 40+ | NATO | Historie

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten

Zaunkönig

2 Seiten | Autor: Attila Király

Niemand hat die Absicht … ? Oh doch, Viktor Orbán. Der ungarische Regierungschef hat erklärt, dass er die Absicht hat, nicht eine Mauer, wohl aber einen Zaun zu bauen. Flüchtlinge sollen nicht mehr ins Land kommen. Das soll ihnen der vier Meter hohe Zaun erschweren. Die Arbeiten an einem „Musterabschnitt“ in einer Länge von 150 Metern zwischen der südungarischen Stadt Mórahalom und dem serbischen Subotica wurden am 13. Juli begonnen.

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Welttrends 106 | 2015
Helsinki 40+
96 Seiten