Osteuropa

Visegrád versus Brüssel

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Heftnummer: 
117

Auf ihrem Weg nach Europa galten die Staaten der Visegrád-Gruppe lange als Musterschüler unter den Beitrittskandidaten. Auch nach 2004 blieben die Zustimmungsraten zur EU in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei hoch. Seit einiger Zeit jedoch erfindet sich die Visegrád-Gruppe als Bollwerk gegen Migranten neu, dringen EU-kritische oder sogar nationalistische Töne aus den vier Hauptstädten. Autorinnen und Autoren aus Polen, der Slowakei, Ungarn und Österreich diskutieren die Hintergründe dieser Entwicklung und werfen dabei auch einen Blick auf die europäische Flüchtlingspolitik.

Tschechien: „Kein Land für Migranten“

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Wieder einmal stehen die neuen EU-Mitgliedstaaten gegen die alten. 2003 waren es die Mitteleuropäer, die Deutschland und Frankreich mit ihrer Zustimmung zu den Bush-Kriegen überraschten. Zwar hat man diese Kriege inzwischen als Grunde für die Zerfallsprozesse im Irak und Syrien anerkannt.

Zeitbrüche im Osten

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Heftnummer: 
3/15

Das nach dem Ende des Kalten Krieges geweissagte Ende der Geschichte ist nicht gekommen – auch nicht in Osteuropa. Die aktuelle Ausgabe ist den utopischen und realen Zusammen- wie Umbrüchen im europäischen Osten nach 1989/1990 gewidmet. Insbesondere das Scheitern von Utopien in den Transformationsprozessen postkommunistischer Staaten und die historischen sowie ideologischen Bedingungen des ungarischen Nationalismus der Gegenwart werden unter die Lupe genommen.

Das Scheitern zweier Utopienim TransformationsprozessOsteuropas

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1989 war wie ein Befreiungsschlag für Osteuropa. Der Kalte Krieg warzu Ende. Die jahrzehntelange Fixierung der Länder der Region auf dieSowjetunion wurde beendet. Überall herrschte Aufbruchsstimmung.Der Dreiklang „Demokratie, Marktwirtschaft, (West)Europa“ gab dieRichtung vor.

Das Scheitern zweier Utopien im Transformationsprozess Osteuropas

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1989 war wie ein Befreiungsschlag für Osteuropa. Der Kalte Krieg war zu Ende. Die jahrzehntelange Fixierung der Länder der Region auf die Sowjetunion wurde beendet. Überall herrschte Aufbruchsstimmung. Der Dreiklang „Demokratie, Marktwirtschaft, (West)Europa“ gab die Richtung vor.

Geopolitik und deutsche Ostpolitik

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Die Diskussion der geopolitischen Leitbilder deutscher Außenund Sicherheitspolitik ist kontrovers. Der Autor, langjähriger Verfechter des Konzepts der Geopolitik, arbeitet die Optionen und geopolitischen Interessen der Ostpolitik Deutschlands heraus.

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