2014

Jugend und Revolte im "Arabischen Frühling"

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
4

Trotz ihrer entscheidenden Rolle und aktiven Beteiligung in den Protestbewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten und insbesondere in den Ländern, in denen die alten Regime gestürzt wurden (Tunesien, Ägypten, Libyen) ist die junge Generation in den neuen politischen (Un-)Ordnungen, politischen Institutionen, Parteien oder Entscheidungsprozessen kaum oder gar vertreten. In den anderen Ländern des südlichen und östlichen Mittelmeerraums (z.B. in Marokko, Algerien, Jordanien) fühlt sich die Jugend ebenfalls nicht genügend repräsentiert und die Partizipationsmöglichkeiten bleiben begrenzt....

Südkorea und seine Nachbarn

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
99

Keine Gewalt, das war im Herbst 1989 eine der Forderungen. Es blieb ein friedlicher Aufbruch, der eine „andere DDR“ zum Ziel hatte und in ein (wieder-)vereinigtes Deutschland führte. Die Parallelen zwischen der deutschen Situation und jener auf der koreanischen Halbinsel waren in den Zeiten des Kalten Krieges offensichtlich. Nun steht die Frage, ob auch die Lösung der koreanischen Frage dem gewaltfreien Muster der deutschen folgen wird. Zu den Faktoren, die 1989 Gewalt einhegten und friedliche Lösungen beförderten, gehörte sicherlich das internationale Umfeld, vor allem die europäischen...

Stadtkindheit – Aufwachsen in urbanen Räumen

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
3

Die menschliche Zukunft liegt in den Städten – das ist fast schon ein Gemeinplatz zeitgenössischer Stadtforschung und Stadtpolitik. Weltweit zieht es immer mehr Menschen in urbane Räume. Mitte des 21. Jahrhunderts, so eine Prognose, werden rund drei Viertel der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Außer Frage scheint damit zu stehen, dass Städte eine Zukunft haben. Umstritten ist aber, wie die Städte der Zukunft aussehen sollen und welche Bevölkerungsgruppen dort unter welchen Bedingungen und mit welchen Optionen leben können. Bezogen auf die westliche Hemisphäre kann man wohl sagen, dass...

Vergessene Programme

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
3/14

Die Geschichte der Kulturwissenschaften, insbesondere die der Kultursoziologie, ist geprägt von Defiziten. Nicht wenige Autoren, die als Klassiker des Fachs gelten dürften, und originelle Ansätze vergangener Jahrhunderte sowie unterschiedlichster Herkunft fristen angesichts kurzlebiger akademischer Moden bestenfalls ein Schatten- oder Fußnotendasein – zu Unrecht. Vergessene Programme stehen im Zentrum der aktuellen »Kultursoziologie«. Besonders im Fokus: die Arbeiten von Alfred Weber, Wilhelm Ostwald und Friedrich Ratzel.

„Against all odds“

Reihe:

Autor/en:

Nummer: 
13

Die hiesige Politikwissenschaft hat den Aufstieg Chinas lange kaum zur Kenntnis genommen. Im Kontext der Systemkonkurrenz und der historischen Überlegenheitserfahrung pluralistischer Demokratien wurde die Innovationsfähigkeit des politischen Systems der Volksrepublik vernachlässigt. Berthold Kuhn zeigt auf, dass sich die westliche Politologie zu wenig mit den spezifisch chinesischen politischen Strategien, Governance-Strukturen sowie Partei- und Verwaltungsstrukturen befasst.

Nation sucht Staat

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
98

Schottland hat gewählt – und sich gegen die Unabhängigkeit entschieden. Für den November ist ein Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens geplant. Der Nationalstaat, wie wir ihn kennen, wird auch hier in Westeuropa, wo er vor zirka 600 Jahren seinen globalen Siegeszug begonnen hatte, zunehmend zur Disposition gestellt. Im Thema diskutieren wir Ursachen und Chancen dieses „neuen“ Sezessionismus. Fallstudien widmen sich den Entwicklungen in Südtirol, Flandern und Schottland sowie Quebec. Im Streitplatz geht es um Pro und Kontra zur Unabhängigkeit Kataloniens.

Ressource Macht Staat

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
97

Mit dem Erdölboom der 1970er Jahre kam die These vom Rentierstaat auf. Rohstoffreichtum habe eher negative als positive Konsequenzen für die jeweiligen Gesellschaften. WeltTrends greift diese These neu auf und diskutiert sie an Fallbeispielen in Afrika und Lateinamerika. Der Common Sense zum vermeintlichen Ressourcenfluch wird aufgebrochen, ein Determinismus verneint und andere Dimensionen stärker ausgeleuchtet. Weiterhin im Heft: Orientierungs- oder gar konzeptionslos? In vier Beiträgen wird die Debatte um die "Neuvermessung" der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik kritisch...

Deutsches Militär und deutsche Außenpolitik 1914–2014

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Heftnummer: 
111

Das Jahr 2014 ist in besonderer Weise geeignet, über die Rolle des Militärs in der deutschen Außenpolitik nachzudenken. In diesem Jahr begehen wir den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges, an dem der deutsche Militarismus die Hauptschuld trägt. Aus den Folgen dieses Krieges erwuchs 25 Jahre später ein noch gewaltigerer und opferreicherer Raub- und Eroberungskrieg mit 55 bis 60 Millionen Toten, den allein Deutschland zu verantworten hatte. Dieser Zweite Weltkrieg führte zur totalen Niederlage und Zerschlagung des deutschen Militarismus und brachte auch die Teilung Deutschlands...

Die Ukraine-Krise 2013/2014

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Heftnummer: 
112

Die derzeitige Ukraine-Krise hat ihre Ursachen in verschiedenen historischen, geopolitischen und polit-ökonomischen Entwicklungen. Die historischen Hintergründe ragen teilweise weit in die Vergangenheit dieses osteuropäischen Landes zurück. Dieser Text versucht, verschiedene Ebenen des Ukraine-Konfliktes Ende 2013 und im ersten Halbjahr 2014 deutlich zu machen.

Kulturzeitalter

Zeitschrift:

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Heftnummer: 
2/14

Die Geschichte der Menschheit wird seit den Vor- und Hochzeiten des griechisch-hellenischen Altertums in Zeitaltern beschrieben. Aufstieg und Fortschritt, Blüte und Niedergang, Verfall und Untergang? Die großen Bewegungen menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften werden seit Jahrtausenden zu analysieren und zu deuten versucht. In der vorliegenden Ausgabe der »Kultursoziologie« stehen Kulturzeitalter im Mittelpunkt, in historischer und theoretischer Perspektive.

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