Transformation

25 Jahre Deutsche Einheit: Ostdeutschlands fragmentierte Integration

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Heftnummer: 
2

Die Herstellung der deutschen Einheit durch die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion am 1. Juli 1990 und den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 setzte im Osten Deutschlands einen umfassenden Adaptions-, Transformations- und Integrationsprozess in Gang, der alle Lebensbereiche erfasste. Der Vereinigungsprozess führte dabei im letzten Vierteljahrhundert nicht nur zu einer Umgestaltung der neuen Bundesländer, sondern ergriff, was in den ersten Jahren von wichtigen, vor allem westdeutschen Akteuren nicht gewollt und von vielen Beobachtern kaum gesehen wurde, die gesamte...

Sozialwissenschaften in Ostdeutschland - Exempel

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Heftnummer: 
4

<p>Die Philosophie Hegels ist - ungeachtet der 40jährigen Trennung der beiden deutschen Staaten - immer gemeinsames Thema der Philosophie in Ost und West geblieben. Die Vorstellung eines solchen gemeinsamen Gegenstandes aber kann m. E. den Diskurs zum Zwecke besseren Verslehens der Geschichte der DDR-Philosophie befördern. Diese Funktion hat der gemeinsame Gegenstand auch unter der Voraussetzung, daß seine Sichtweise und sein Stellenwert im Gesamtkontext der DDR-Philosophie ein anderer war als in der Szene der altbundesrepublikanischen Philosophie, auch wenn diese Gemeinsamkeit also...

Der Osten auf dem Weg nach Europa

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Heftnummer: 
5

<p>Die Utopie einer sozialistisch-kommunistischen Wirtschafts- und Weltordnung ist zusammengebrochen, der die Nachkriegszeit dominierende Ost-West-Gegensatz löst sich auf und wirkt dennoch im politischen Leben Europas nach. Der gescheiterte Putsch in der Sowjetunion belegt dies. Konservative Militärs, Sicherheits- und Parteiapparat sahen als letzte Chance gegenüber der sich demokratisierenden Gesellschaft und der neuen Souveränität der ehemaligen Sowjetrepubliken nur noch den aussichtslosen Staatsstreich zur Wiedererlangung alter diktatorischer Macht. Der Wille zu Freiheit,...

Nachdenken über Entwicklungswege. Gesellschaftsalternativen zwischen Kommandowirtschaft und Schuldenkrise

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Heftnummer: 
4

<p>Für viele, die in einem proklamierten „Sozialismus“, der allein schon dadurch Gesellschaftsalternative sein sollte und als solche vorzeigbar war, weil es gelungen war, ihn zeitweilig real zu etablieren, eine Chance sahen, wie auch immer die Negativa der kapitalistischen Ausprägungsform der im Austausch realisierten menschlichen Gesellschaftlichkeit zu überwinden, war es ein tiefer weltanschaulicher Schock, als im Ergebnis der Wende im Oktober und November 1989 das stalinistische Herrschaftsprinzip in seinem Wesen für alle sichtbar öffentlich unwiderruflich zur Schau gestellt war....

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