Raj Kollmorgen

25 Jahre Deutsche Einheit: Ostdeutschlands fragmentierte Integration

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Heftnummer: 
2

Die Herstellung der deutschen Einheit durch die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion am 1. Juli 1990 und den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 setzte im Osten Deutschlands einen umfassenden Adaptions-, Transformations- und Integrationsprozess in Gang, der alle Lebensbereiche erfasste. Der Vereinigungsprozess führte dabei im letzten Vierteljahrhundert nicht nur zu einer Umgestaltung der neuen Bundesländer, sondern ergriff, was in den ersten Jahren von wichtigen, vor allem westdeutschen Akteuren nicht gewollt und von vielen Beobachtern kaum gesehen wurde, die gesamte...

Schwerpunkt „25 Jahre Deutsche Einheit – Ostdeutschlands fragmentierte Integration“

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Erwerben Sie ALLE fünf Beiträge des Themenschwerpunkts zum VORZUGSPREIS – (1) Joachim Ragnitz: Ostdeutschland im Schatten gesamtwirtschaftlicher Entwicklung (S. 5-16); (2) Raj Kollmorgen: Aus dem Osten an die Spitze? Ostdeutsche in den bundesdeutschen Eliten (S.

Innovativer Rechtsextremismus?

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1

In der massenmedialen Öffentlichkeit, in Teilen der politischen Klasse und selbst in einigen Strömungen der Sozialforschung erscheint der organisierte Rechtsextremismus in der Bundesrepublik immer wieder als eine Bewegung, die sich sowohl in ihren soziopolitischen Inhalten, ihren politischen Handlungsformen wie ihren kulturellen Leitbildern und Orientierungsmustern vor allem durch Fortschrittsfeindlichkeit und Antimodernismus, Traditionalität und Konventionalität sowie Dumpf- und Trägheit auszeichnet. Diese Perspektive verfehlt den gegenwärtigen Rechtsextremismus nicht nur analytisch,...

Innovation und Reziprozität

Zur Bedeutung von sozialen Innovationsbeziehungen in der Entwicklung des Rechtsextremismus

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In der massenmedialen Öffentlichkeit, in Teilen der politischen Klasse und selbst in einigen Strömungen der Sozialforschung erscheint der organisierte Rechtsextremismus in der Bundesrepublik immer wieder als eine Bewegung, die sich sowohl in ihren soziopolitischen Inhalten, ihren politischen Hand

Die kapitalistische Moderne nach der Postmoderne

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4

Von einem Ende der Moderne kann keine Rede sein. In der öffentlichen Debatte zeigt sich dies, wenn Politiker und Politikerinnen eine „moderne Wirtschaftspolitik“ (Gerhard Schröder) oder eine „moderne Gesellschaftspolitik“ (Angela Merkel) fordern. Das zeigt sich auch, wenn über „moderne“ Technologien (z.B. Windkraft oder Kernenergie) oder „moderne“ soziale Bewegungen (z.B. den Feminismus) diskutiert wird. Gemein ist diesen Verwendungen von modern, dass dem entsprechend attribuierten Gegenstand ein imaginärer Entwicklungspfad unterlegt wird, der auf ein höheres Ziel gerichtet ist. Modern ist...

Peter Krause, Ilona Ostner (Hg.): Leben in Ost- und Westdeutschland

Eine sozialwissenschaftliche Bilanz der deutschen Einheit 1990–2010

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Das Jahr 2010 war Anlass für vielfältige Bilanzierungen der deutschen Vereinigung. Der rezensierte Band ordnet sich hier ein – wie der Untertitel unmissverständlich anzeigt – und unternimmt einen voluminösen Versuch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu bilanzieren.

Transformation für alle(s)?

Zu Rolf Reißigs Entwurf eines neuen sozialen Wandlungskonzepts für das 21. Jahrhundert

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Rolf Reißig, Politik- und Sozialwissenschaftler am Berlin-Brandenburger Institut für Sozialwissenschaftliche Studien (BISS e.V.), der vielen durch seine Mitarbeit am SED-SPD-Dialogpapier (1987) sowie wichtige Beiträge in der Ostdeutschland- und Vereinigungsforschung bekannt sein dürfte, hat im le

Umbruch ohne Revolution? Beitritt statt Transformation?

Zur Deutung des ostdeutschen Wandels seit 1989 im mittelosteuropäischen Kontext

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Auch zwanzig Jahre nach dem Herbst 1989 bleibt trotz der Füllung ganzer Bibliotheken zum „Untergang des Kommunismus“, den „Transitionen“ und „Modernisierungen des Ostens“ strittig, worum es sich im „annus mirabilis“ und bei den mittelosteuropäischen Umwälzungsprozessen seit 1989 gehandelt hat.

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