Keynes

Jenseits der Orthodoxie. Ansätze für einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftstheorie

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Heftnummer: 
3

Als vor hundert Jahren die „Titanic“, bejubeltes Wunderwerk damaliger Technik, unterging, erschien das wie ein Menetekel kommender Katastrophen. Im selben Jahr, 1912, beschloss der Geschichtsphilosoph Oswald Spengler seinem Hauptwerk den Titel „Der Untergang des Abendlandes“ zu geben. Spengler war überzeugt davon, dass ein Jahrhunderte langer Prozess des kulturellen Untergangs ähnlich dem der Antike nun dem Abendland bevorstehe. Mit diesem Titel verlieh er der Endzeitstimmung und der Erschütterung des bürgerlichen Weltbildes plastischen Ausdruck. Er hatte – wie beispielsweise auch Thomas...

Wege aus der Krise

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Heftnummer: 
2

<p>Kann der Keynesianismus die neoliberale Weltordnung retten? Um diese Frage drehen sich seit Herbst 2008 die Versuche, die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Die Frage wird nicht immer so explizit formuliert wie hier, doch scheint unter den globalen Eliten ein Konsens darüber zu bestehen, dass der ökonomische Status quo nur durch massive staatliche Ausgabenprogramme gerettet werden kann.</p>

Neuer Keynesianismus

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Heftnummer: 
4

Als Milton Friedman Anfang der 1970er Jahre erklärte: „Wir sind heute alle Keynesianer, keiner ist mehr ein Keynesianer“, markierte er damit einen Wendepunkt in der Wirtschaftstheorie. John Maynard Keynes (1883–1946) war in aller Munde, seine Analysen und die auf ihn zurückgehende Terminologie waren Allgemeingut, seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen jedoch galten als obsolet. Dies betraf die Finanzpolitik und die Globalsteuerung ebenso wie die Geld- und Währungspolitik samt den dafür geschaffenen Institutionen IWF und Weltbank sowie das System fester Wechselkurse von Bretton Woods....

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