Demokratie

Fragmentierung und Überleben

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1

Nach der kulturellen Wende der 80er und 90er Jahre, die den Geisteswissenschaften ihre stillen normativen Voraussetzungen im Sinne einer unbedachten Präferenz für den europäisch-amerikanischen Weg des „weißen fleischessenden Mannes“ bewusst gemacht haben, finden sich diese heute in einer gewissen Isolation von den harten sozialen Problemen unserer Gegenwartsgesellschaft wieder. Man ist diskursanalytisch höchst reflexiv, aber hat den Kontakt zu den Lebensproblemen der Leute verloren, die plötzlich „Nein“ zu Europa sagen, sich zu ursprungsmythischen Volksbegriffen flüchten oder sich überaus...

Chancen der arabischen Revolution

Warum unsere politisch Korrekten schweigen sollten
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Die Hoffnungen des Arabischen Frühlings können verwirklicht werden, wenn für die Bevölkerung rasch Beschäftigungsperspektiven geschaffen werden. Dabei könnte Europa der arabischen Welt helfen, ähnlich wie die asiatischen Tigerländer zu wachsen.

Autoritarismus im 21. Jahrhundert

Gedanken zu einem aktuellen politischen Phänomen

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Die Mehrheit der Menschen der Erde lebt heute in autoritären Regimen. Wir finden diese Regime in unterschiedlichen Variationen, und dies weltweit. Und selbst dort, wo wir (noch) von Demokratien sprechen können, beobachten wir einen „schleichenden Autoritarismus“.

Vom Militärregime zur Musterdemokratie?

Zum politischen System Brasiliens

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Brasilien ist in die Riege der Global Player aufgestiegen. Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich ist das größte Land Südamerikas zu einem Vorbild in der Region geworden. Politisch – insbesondere für das Parteiensystem und die Legislative – gilt das jedoch nur bedingt.

Instabile Demokratien in Lateinamerika

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Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Zahl gefestigter Demokratien in Lateinamerika gering. Ende der 1980er Jahre gab es große Erwartungen. Diese sind enttäuscht worden. Die Stabilität der Demokratien ist gering. Die Mehrzahl der Demokratien sind „wenig gefestigt”.

Demokratischer Frühling in Tunesien

Replik zur Ausgabe „Arabische Brüche“

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Der berühmte tunesische Dichter Aboul Kacem Chebbi (1909-1934) hat gesungen: „Wenn eines Tages das Volk leben will, kommt das Schicksal nicht umhin, zu antworten.“ Auf seine Dichtkunst antworten die Tunesier heute mit der Revolution der Freiheit und der Würde.

Arabischer Frühling und Terrorismus

Analyse einer Nichtbeziehung
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Eine Zunahme islamistisch orientierter Terrornetzwerke war in den vergangenen Jahren nicht zu verzeichnen. Das überraschte westliche Kommentatoren. Die sozialen Bewegungen haben sich nicht von den Netzwerken einspannen lassen.

Lackmustest der Jasminrevolution

Tunesien nach den Wahlen

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In Tunesien begann der arabische Frühling. Mit den ersten freien Wahlen nach 23 Jahren setzte dieses Land im Oktober 2011 weiterhin Maßstäbe für eine ernsthafte demokratische Entwicklung in der Region. In Tunis spürt man den Geist der neuen Freiheit.

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