Ökonomie

Postsozialistische Divergenzen

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Heftnummer: 
3

Als vor nunmehr zwölf Jahren der europäische Staatssozialismus im Orkus der Geschichte verschwand, gerieten auch große Teile der territorialen Ordnung im östlichen Teil Europas ins Wanken. Die neuen politischen Klassen im Osten sahen sich damit nicht nur vor die Herausforderung gestellt, gangbare wirtschafts- und gesellschaftspolitische Reformstrategien zu entwerfen, sondern auch vor die Aufgabe, ihre Länder geopolitisch neu zu verorten. Viele Akteure sahen von Anfang an in der alten Vision vom „einheitlichen europäischen Haus“ gleichsam die „natürliche“ Lösung des Problems. Hatte doch die...

Schrumpfende Städte

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Heftnummer: 
2

Wohnungsleerstand und leerstehende Büro- und Gewerbeflächen sind die sichtbarsten Anzeichen von Abwanderung, Bevölkerungsrückgang und Arbeitsplatzverlusten in vielen ostdeutschen Städten. Viele Städte wachsen nicht mehr, sie schrumpfen. Dieses Phänomen wird seit den 1970er Jahren auch in Westeuropa beobachtet. Hier wurde es als temporäre Krise gedeutet. In ostdeutschen Städten setzt sich jedoch langsam ein neues Problemverständnis durch: „Schrumpfung“ wird als anhaltendes Problem einzelner Städte nicht mehr geleugnet. Die Symptome, Ursachen, Folgen und stadtpolitischen Optionen...

Globaler Umbruch wirtschaftlicher Regulation ?

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Heftnummer: 
5

<p>Schon lange war nicht mehr so viel von "Umbruch" und "Zeitenwende" die Rede wie in den letzten Jahren. Die zu beobachtende Zunahme sprachlicher Superlative, wenn es um die Beschreibung oder auch um die Analyse aktueller politischer, sozialer, ökonomischer und ökologischer Prozesse geht, ist durchaus bemerkenswert, schien es doch noch bis zum Start dieser neuen Welle von Superlativierung, wie wenn die bereits schon einmal Anfang der achtziger Jahre gehäuft aufgetretenen Verweise auf das Exzeptionelle der globalen Situation mittlerweile beim Publikum auf taube...

Ökologische Perspektiven

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Heftnummer: 
6

<p>Ökonomen werden sich in Zukunft nicht mehr nur mit Wachstums- und Entwicklungsprozessen, sondern zunehmend mit Reduzierungs- und Umweltverteilungsprozessen beschäftigen müssen. Dies gilt nicht zuletzt besonders beim globalen Umweltproblem Nummer eins: der durch den „Treibhauseffekt“ bewirkten Klimaveränderung. Die Industrieländer waren und sind bisher die Hauptverursacher dieses Problems; die Entwicklungsländer würden unter Einhaltung des Standardentwicklungsweges zu Hauptverursachern werden können. Ökologisch gesehen werden sie, darüber besteht kein Zweifel, die...

Der Osten auf dem Weg nach Europa

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Heftnummer: 
5

<p>Die Utopie einer sozialistisch-kommunistischen Wirtschafts- und Weltordnung ist zusammengebrochen, der die Nachkriegszeit dominierende Ost-West-Gegensatz löst sich auf und wirkt dennoch im politischen Leben Europas nach. Der gescheiterte Putsch in der Sowjetunion belegt dies. Konservative Militärs, Sicherheits- und Parteiapparat sahen als letzte Chance gegenüber der sich demokratisierenden Gesellschaft und der neuen Souveränität der ehemaligen Sowjetrepubliken nur noch den aussichtslosen Staatsstreich zur Wiedererlangung alter diktatorischer Macht. Der Wille zu Freiheit,...

Globale und Ökonomische Vernunft

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Heftnummer: 
6

<p>Ethik ist die Reflexion über das Sittliche im Einzelmenschen und über die sittlichen Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens. Die traditionelle Aufgabe der philosophischen Ethik was eine wertende, normative Reflexion, ob es richtig sei, was als Wertsystem vom einzelnen oder von menschlichen Gruppen praktiziert wird. Ideen zum Verhältnis der Menschen untereinander, wie es ist, wie es sein könnte, wie es sein sollte, bilden die Substanz der Ethik.</p>

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