Süd- und Mittelamerika

Lateinamerikas Linke im Abschwung?

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Heftnummer: 
115

Eine Reihe von Wahlniederlagen deutet auf ein Ende der „rosaroten Welle“ in Lateinamerika hin. Die Gründe sind vielfältig: Fehleinschätzungen der Regierungen, Dominanz einzelner Personen und andauernde Abhängigkeit von den Weltmärkten. Sind die Bewegungen zur Erneuerung fähig? Ein Abgesang auf das linke Projekt scheint jedenfalls verfrüht. Unsere Autoren diskutieren politische und soziale Trends im „Fernen Westen“, der für manchen hierzulande Projektionsfläche seiner (revolutionären) Träume ist. Zugleich werden die Entwicklungen in Venezuela und Kuba einer genaueren Betrachtung unterzogen...

Politische Herrschaft in Süd- und Mittelamerika

Reihe:

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Nummer: 
5

Im Nachklang der napoleonischen Kriege befreite sich Süd- und Mittelamerika von der kolonialen Herrschaft. Welche Einflussgrößen von da an die Staatlichkeit in diesem Gebiet geprägt haben, wird hier geklärt. Insbesondere die Rolle des Militärs, der Gewalt, der Guerilla und der USA als argwöhnischer Statthalter des Kontinents stehen im Zentrum der umfassenden Beiträge dieses Sammelbandes. So werden die Entwicklung und der Status quo politischer Herrschaft in Lateinamerika dargestellt, was Vorhersagen zu deren Zukunft ermöglicht.

Wenn Wachstum zum Streitpunkt wird

Neo-Extraktivismus als Entwicklungsmodell?

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In Süd- und Mittelamerika regt sich aktuell trotz hoher Wachstumsraten und ausgeweiteter Sozialprogramme Kritik am Entwicklungsmodell, das durch die exzessive Ausbeutung und den Export von Ressourcen finanziert wird.

Die Bürgerrevolution geht in die dritte Runde

Nach den Wahlen in Ecuador

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Im Frühjahr dieses Jahres gewann der amtierende Präsident Ecuadors Rafael Correa zum dritten Mal die Wahlen. Nun will er seine „Bürgerrevolution“ erfolgreich zu Ende führen.

Eine unvorhergesehene Revolte

Proteste in Brasilien
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Brasilien ist sowohl politisch als auch wirtschaftlich ein aufstrebendes Land. Seit Jahren regiert in Brasília eine linke Regierung. Trotz Fortschritten im sozialen Bereich gibt es zahlreiche Reformbaustellen. Die gesellschaftliche Spaltung ist tief.

Perspektiven internationaler Kriminalitätsbekämpfung

Der Kokainhandel von Südamerika nach Europa
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Die internationale Bekämpfung organisierter Kriminalität gilt als wenig effektiv. Der aus der Andenregion nach Europa verlaufenden Kokainhandel ist dafür beispielhaft.

Habemus Papam, nostrum?

Eine argentinische Sicht auf den neuen Papst
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Wurde uns ein neuer Star geboren? Die Begeisterung im globalen Süden, sofern katholisch, und besonders in Argentinien, die mit der Wahl von Jorge María Bergoglio zum Papst Franziskus verbunden war, scheint dies zu belegen.

Lateinamerikanische Lektionen

Was Europa in der Finanzkrise lernen kann

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Viele internationale Krisen des 20. Jahrhunderts nahmen ihren Anfang in Lateinamerika. Wir hatten Schuldenkrisen und Zahlungsbilanzkrisen seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Daraus mussten wir lernen und wir lernten.

Brasilien und die Mächte von morgen

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Brasilien wird zunehmend als eine der Mächte des 21. Jahrhunderts wahrgenommen. Außenpolitisch bemüht es sich um eine multipolare Weltordnung und beginnt im regionalen Rahmen mit dem Ausbau kooperativer Beziehungen.

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